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Holländischer Schlittschuhfahrer bricht in See ein

Freitag, 3. Februar 2012 | 

eissee3.2.1012, Nettetal

Holland ist eine Schlittschuhnation. Teilweise kann man auf zugefrorenen Grachten kilometerweite Wanderungen unternehmen und es gibt auch spektakuläre Rennen, die Tausende anziehen.

Das deutsche Örtchen Nettetal ist nur etwa 15 Kilometer vom holländischen Venlo entfernt. Warum der Holländer aber ausgerechnet dorthin fuhr, um auf dem dortigen See sein Glück als Schlittschuhfahrer zu testen, ist mir schleierhaft.

Spaziergänger beobachteten den Niederländer, der seinen Wagen am Ufer des Sees im Hinsbecker Bruch abgestellt hatte, als er zu Fuß die Dicke der Eisdecke testete.

Sie warnten ihn noch, weil die Oberfläche des Eises zu unsicher war, aber er tat das nur ab und holte sich seine Schlittschuhe vom Auto.

Nach einiger Zeit sahen die Zeugen den Wintersportler nicht mehr und sie riefen bei der Feuerwehr an.

Daraufhin zogen die Mannschaften mehrere Feuerwehren, die Polizei, eine Taucherstaffel und sogar ein Hubschrauber zum See, aber man fand weder eine Einbruchstelle, noch ein Opfer. Also gab man nach einer Stunde die Suche wieder auf…

Da aber nach mehreren Stunden der holländische wagen immer noch dort stand, schickte man vor Einbruch der Dunkelheit den Hubschrauber nochmal raus und der fand die Leiche des Schlittschuhfahrers schließlich.

Quelle:
Rheinische Post

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Skifahrer stirbt in Eisbach

Montag, 30. Januar 2012 | 

eisbach30.1.2012, Tschagguns, Österreich

Es gibt verschiedene Todesarten, die ich mir besondere übel vorstelle. So finde ich es beispielsweise furchtbar zu ertrinken oder zu erfrieren.

Die Krönung wäre natürlich, in Eiseskälte, in einem Eisbach zu ertrinken. Aber wie sollte mir das passieren?

Allerdings kann das passieren und es ist einem 45-jährigen Deutschen in Tschagguns auch geschehen.

Der Skifahrer hatte sich mit drei Freunden von der gesicherten Piste entfernt und wollte mit Ihnen in recht felsigem Gelände bergab fahren.

Einer der drei brach durch die Schneedecke in einen Bach ein und machte die anderen darauf aufmerksam. Doch einer aus dem Quartett wollte sich so leicht nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Er schnallte also die Skier ab und versuchte danach, eine 8 Meter hohe Steilstufe hinunterzurutschen. Dabei überschlug er sich gleich mehrmals und am Ende seiner Rutschpartie durchschlug er mit seinem Kopf die Eisdecke auf einem gefrorenen Bach. Dabei zog er sich vermutlich tödliche Verletzungen zu.

Seine Kumpanen konnten ihn weder sehen noch hören – und waren zum Glück vernünftig genug, ihm nicht zu folgen! Sie alarmierten den Rettungsdienst.

Der ortete das Opfer mit Lawinensonden rund 50 cm unter Schnee und Eisdecke, holte ihn raus und musste ihn dann noch unter schwierigsten Verhältnissen dort wegschaffen.

Quellen:
Erstmeldung Andrea (Danke)
Südkurier
Focus

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Thema: Januar 2012, Lesertipp | Beitrag kommentieren

Mosel gegen Schwimmer – 2 zu 0

Sonntag, 28. August 2011 | 

moselAugust 2011, Kobern-Gondorf und Cochem

Die Mosel kenne ich bislang nur als Prägung auf länglichen Weingummis.

Kennt Ihr sicher: Eine Tüte voller Weingummi, viele verschiedene Farben und darauf die Namen von Flüssen. Ich vermute mal, von Flüssen, die typische Weingegenden durchfließen…

Ich trinke keinen Wein, esse aber ab und zu Weingummi… Ich schweife ab!

Anfang der Woche schickte mir meine treue Leserin Andrea den Hinweis auf einen 17-Jährigen, der in der Mosel ertrunken war.

"Schon wieder ein Badeunfall", dachte ich mir und legte es erst einmal beiseite.

Heute kam ihr zweiter Link und mir kam spontan der Gedanke: "Weingegend, Fluss, Weinfest… keine gute Kombination für die Evolutionsgenetik!"

Zum Anfang:

Dienstag ging ein 17-Jähriger mit zwei Kumpeln schwimmen. Sie hatten sich entschieden, die Mosel komplett zu durchqueren. Das widerspricht schon Punkt 1 der Schwimmerregeln, die ich letztens in einer Apothekenzeitung gelesen habe: Man soll niemals seine Kräfte überschätzen.

Punkt drei war – glaube ich – "Man soll nicht zu weit hinausschwimmen".

Es kam, wie es kommen musste. Der Schwimmer rief plötzlich um Hilfe, um dann zu versinken. Alle Suchen blieben erfolglos. Erst nach Tagen fand man den armen Jungen. Ein völlig unnötiger Tod!

Doch wie anfangs schon angedeutet, hat die Mosel diese Woche gleich zwei Opfer gefordert.

Samstagnacht war ein 47-Jähriger mit Bekannten unterwegs. Sie kamen vom Cochemer Heimat- und Weinfest. Die Polizei geht davon aus, dass der Alkohol den Mann zu seinem nun folgenden Tun getrieben hat.

Plötzlich und unvermittelt eröffnete er nämlich seinen Weggenossen, dass er den Rest des Weges zum anderen Ufer der Mosel schwimmend zurücklegen wolle.

Sprachs und sprang von der Brücke…

Zu Anfang sah man ihn noch schwimmen, dann ging er unter und blieb verschwunden.

Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass der Mann tot ist. Man hat ihn stundenlang gesucht. Erst bis 4:00 Uhr nachts, dann vom Morgen bis zum Mittag. Bislang wurde er nicht gefunden.

Quellen:
Andrea (Danke!)
Rhein Zeitung

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Thema: August 2011, Lesertipp | Beitrag kommentieren

Nichtschwimmer ertrinken in Stausee

Donnerstag, 18. August 2011 | 

talsperre_wikipedia18.8.2011, Kirchheim

In Nordhessen gibt es die Talsperre Kirchheim. Wie bei Talsperren üblich, befindet sich dort eine große Staumauer.

Auf dieser machten zwei Studenten, 19 und 25 Jahre alt, mit einigen weiteren Personen einen Abendspaziergang.

Die Staumauer fällt zum Wasser hin in einer relativ steilen Schräge ab und diese – so beobachteten andere Spaziergänger – gingen die beiden plötzlich hinunter. Vermutet wird, dass sie sich am Wasser erfrischen wollten.

An dieser Stelle führt die Staumauer jedoch bis zu einer Tiefe von 6 Metern steil in den See. es gibt also kein “Ufer”, an dem man anhalten könnte.

Das unterschätzten die beiden wohl und so rutschten sie ins Wasser – wo sie sofort untergingen.

Die Polizei geht nämlich mittlerweile davon aus, dass keiner der beiden schwimmen konnte. Niederländische Zeugen sprangen zwar sofort ins Wasser, konnten die beiden aber nicht retten.

Taucher brauchten rund 20 Minuten, bis sie die beiden fanden und sie bergen konnten.

Notärzte reanimierten die beiden, doch im Krankenhaus verstarben sie.

Quellen:
Polizeibericht
HR online
Osthessen News

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Wieder ein Toter im Gully – Diesmal in Bielefeld

Freitag, 22. Juli 2011 | 

21.7.2011, Bielefeld

Es ist schier unglaublich, aber es ist schon wieder passiert… Eigentlich ist das so absurd, dass es sogar auf das Cover meines Buches kam. Doch anscheinend kommt diese seltsame Idee immer wieder durch…

Die Anwohnerin einer Straße in Bielefeld meldete der Polizei gegen 4:00 Uhr morgens “ein verdächtiges Auto”.

Als die Beamten kamen um nachzugucken, fanden Sie einen toten Mann aus dem benachbarten Gütersloh kopfüber in einem Gully stecken…

Der Deckel des Gullys lag neben der Öffnung. Nachdem die Leiche geborgen und anschließen der Gully leergepumpt war, fanden Sie an dessen Grund einen Bund mit Autoschlüsseln zu dem “verdächtigen Wagen”.

Um nun genau zu erfahren, woran der Mann verstarb, soll der Leichnam obduziert werden.

Quellen:
Viele meiner “Fans” haben mit diesen Hinweis geschickt. Zuerst Walter P. – vielen Dank!
Spiegel
General Anzeiger und andere

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Thema: Juli 2011 | 2 Kommentare

Flachköpper Version 2.0

Mittwoch, 13. Juli 2011 | 

alster12.7.2011, Hamburg

Gestern erst habe ich über einen Unfall berichtet, bei dem ein junger Bursche starb, weil er kopfüber in einen Braunschweiger See sprang – und sich an der flachen Stelle das Genick brach.

Kaum zu glauben, aber heute muss ich doch von einem fast identischen Fall berichten.

Dieses Mal ist ein 21-Jähriger in Hamburg kopfüber ins Wasser gesprungen. An einer nur 70 cm tiefen Stelle sprang er in die Alster und schlug sich den Kopf an.

Vermutlich wurde er dann bewusstlos und ertrank.

Die zur Hilfe gerufene Feuerwehr konnte ihn schließlich an der Lombardsbrücke aus dem Wasser ziehen. Allerdings gelang dem Notarzt keine Wiederbelebung.

Solche Fälle sind übrigens gar nicht so selten. Ich musste leider schon mehrfach über soetwas berichten.

Ob dieses Mal Alkohol im Spiel war und warum er auf diese gefährliche Idee kam, wird nicht berichtet.

Quellen:
Hamburgportal
Welt

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Toter steckt im Gully fest

Sonntag, 17. April 2011 | 

16.4.2011, Düsseldorf

Wenn ich das jemandem erzählen würde… er würde es vermutlich anzweifeln. Dabei ist genau so ein Fall sogar zum Titelbild meines Buches gemacht worden, das im Juni erscheint.

Mittlerweile gibt es hier drei Artikel über Leute, die kopfüber in einem Gully ertrunken sind, den sie selbst geöffnet haben.

2008 hatte jemand seine Schlüssel verloren und hat sie im Gully gesucht.

Anfang 2010 verlor jemand Handy und Leben im Gully.

Und jetzt starb ein 23-Jähriger in Düsseldorf im Gully – kopfüber, bis zu den Hüften feststeckend.

In unmittelbarer Nähe fanden die rettungskräfte einen völlig betrunkenen, schlafenden 22-Jährigen, von dem sie sich eine Aufklärung des Falls erhoffen. Dieser stellte sich später als Freund des verstorbenen heraus.

Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen beim Opfer führten zu keinem Erfolg. Eine Obduktion weist nicht auf Gewalteinwirkung hin.

Die Polizei geht davon aus, dass dieses mal das selbe passiert ist, wie bei den anderen Fällen: Er hat etwas verloren, den Gullydeckel angehoben und kopfüber versucht, an den Gegenstand heranzukommen. Dabei ist er dann ertrunken.

Quellen:
Sandra via Facebook (Danke!)
Die Welt
Bild
Hamburger Morgenpost
und andere.

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Modellbootfan ertrinkt bei Rettung

Dienstag, 12. April 2011 | 

modellboot 10.4.2011, Rudisleben

Das Modellboot des 39-jährigen Miniaturkapitäns war aus unerfindlichen Gründen mitten auf dem Baggersee der Kiesgrube Rudisleben stehen geblieben.

Sicher hatte er nicht geahnt, dass der schöne Sonntag so laufen würde, als er sich am Morgen von einer Mutter verabschiedete, bei der er noch lebte.

Eine Zeugin beobachtete, wie er  sich plötzlich sein Hemd und seine Hose auszog und dann ins Wasser stieg. Er schwamm auf sein Bötchen zu und plötzlich war er verschwunden… im etwa 7 Grad kalten Wasser, das an dieser Stelle bis zu 15 Meter tief ist.

Die alarmierten Rettungskräfte und die Feuerwehr durchsuchten mit Schlauchbooten das gesamte Gewässer, aber erst gegen Abend konnte der Ertrunkene gefunden werden.

Quellen:
Erstmeldung: Meine Leserin Lady Allista (Danke!)
Hallo Thüringen
Bild

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Absichtlich ins Wasser gesprungen und ertrunken

Mittwoch, 16. Februar 2011 | 

rottenburg 8.2.2011, Rottenburg

Viele meiner regelmäßigen Leser versorgen mich mit Informationen. Oft kenne ich die Fälle schon, manchmal auch nicht. In der Regel schickt man mir einen Link, doch dieses Mal war das anders!

Leser Jörg B. schickte mir einen Brief mit netter Postkarte sowie zwei Zeitungsausschnitten. Die lokale Presse hatte von einem Fall berichtet, der die Stadt Rottenburg wohl noch lange rätseln lässt.

Der 19-jährige P.K. hatte in einem Restaurant mit seinen Eltern zum Essen etwas getrunken. Aber wohl nicht übermäßig viel. Danach machte er sich auf, um sich mit Freunden zu treffen.

Irgendwo auf dem Weg kam er am Neckar vorbei und ohne dass es irgendeinen besonderen Anlass gegeben hätte, sprang er nahe der Josef-Eberle-Brücke in den Fluss und schwamm los.

Dort sitzende Leute hatten ihn noch gewarnt und versucht, davon abzuhalten. Ein Mann sprang sogar hinterher und versuchte noch P.K. zu erreichen.

In dem eiskalten Wasser (6° Celsius) verließen aber auch den “Retter” schnell die Kräfte, so dass er wiederum von einem Polizisten gerettet werden musste.

Vom 19-Jährigen war keine Spur zu sehen. 3 Stunden haben Rettungskräfte gesucht, bis ihn Taucher zirka 100 Meter weiter tot endeckten.

Keiner kann sich den Fall erklären. Es gab keinerlei Grund oder Hinweis für einen Suizid. Er machte einen entschlossenen Eindruck, ließ sich nicht abhalten…

Quellen:
Leser Jörg B.
Schwäbisches Tagblatt
Rottenburger Post

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Spritzfahrt endet in der Saar

Donnerstag, 9. Dezember 2010 | 

eisfluss 7.12.2010, Dillingen

Zwei junge Burschen, von 20 und 21 Jahren waren in der Nacht mit einem Auto auf einem unbefestigten Feldweg an der Saar unterwegs.

So Wege sind ja schon im Sommer nicht wirklich für schnelle Fahrten geeignet. Dieser war ungeräumt und schneeglatt.

In einer Kurve kam der Fahrer dann ins Schleudern, durchbrach eine Begrenzungsmauer und fuhr den Wagen in den Fluss.

Der 21-jährige Beifahrer konnte sich retten. Der 20-jährige Fahrer nicht. Er ertrank im – auf dem dach liegenden – Auto.

Daraufhin stiefelte der Beifahrer etwa einen Kilometer – heim zur Mutter – und alarmierte von dort die Rettungskräfte.

Doch die konnten niemanden mehr retten. Es dauerte Stunden, das Fahrzeug überhaupt zu orten und weitere Stunden, bis der Wagen geborgen war.

Im Moment wird untersucht, ob der Fahrer zu schnell war und ob das Fahrzeug nur Sommerreifen hatte. Auch eine eventuelle Trunkenheit wird untersucht.

Was indessen schon feststeht ist, dass er gar keinen Führerschein hatte.

Quellen:
Saarbrücker Zeitung
und andere

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