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In Betonrohr eingeklemmt

Sonntag, 8. Januar 2012 | 

rohr5.1.2012, Bad Vilbel

Ich leide nun nicht gerade an Klaustrophobie, aber in ein 60-Zentimeter-Betonrohr würde ich ohne verdammt guten Grund nicht robben.

Und dieser Grund müsste schon besser sein, als ein kleiner Köter, der dort reingekrochen ist.

Doch Jäger Norbert W. tat genau das… Seine Jagdterrierhündin Nora war in eine Röhre gelaufen, die normalerweise dazu dient, starke Regengüsse in den Fluss zu leiten. Warum die Hündin in das mit Wasser und Matsch gefüllte Rohr gelaufen war, werden wir nie erfahren. Sie starb nur wenige Meter von ihrem Besitzer entfernt.

Der Geschäftsführers des hessischen Jagdverbands kann verstehen, dass der Jäger seinem Hund hinterher kletterte – als unüberlegte Spontanreaktion. Aber auch er hält es für vernünftiger, in so einem Fall Hilfe zu holen.

Jedenfalls robbte Norbert W. rund 30 Meter in das dunkle Rohr und dort verstarb er dann leider, aus noch unbekannten Gründen. Momentan wird spekuliert, dass er vielleicht erstickte.

Nachdem man ihn vermisst gemeldet hatte, gingen Suchtrupps los und Spürhunde machten ihn schließlich in dem Wasserüberlauf aus.

Quellen:
Erstmeldung Theo (Danke!)
Frankfurter Rundschau
Focus
Spiegel
Wetterauer Zeitung

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Thema: Januar 2012, Lesertipp | Beitrag kommentieren

Im Lüftungsschacht auf Weg zu Limp Bizkit erstickt

Montag, 11. Juli 2011 | 

limp_wien10.7.2011, Leipzig

Um irgendwo reinzukommen, wo Türsteher den Einlass bewachen, gehen viele – meist junge – Leute die seltsamsten Wege.

Bei Open Air-Konzerten versuchen immer wieder Fans über einen Zaun oder durch Hintereingänge einzusteigen. Zu junge Gäste bedienen sich gern gefälschter Schüler- oder geliehener Personalausweise.

Niemand würde vermutlich auf die Idee kommen, sich einen Tunnel zum Konzert zu graben. Doch, wer weiß? Vielleicht ja doch… Denn zumindest gibt es ja sogar Leute, die es übers Dach durch den Lüftungsschacht versuchen.

Was in Agenten- und Einbrecherfilmen immer unbequem, aber locker machbar aussieht, stellte sich für einen 30jährigen aus dem Südharz als tödlich heraus.

Limp Bizkit gab ein Konzert im Haus Auensee in Leipzig. Erwartungsgemäß waren viele Menschen gekommen und die mussten auch pinkeln. Da die Toiletten hoffnungslos überfüllt waren, wählte der Mann lieber den Weg der "Außenklos".

Sprich, er verließ das Haus, um draußen irgendwo in die Gegend zu pinkeln.

Leider hatte er wohl vergessen, sich einen Stempel geben zu lassen, der ihm auf dem Rückweg den Einlass gewährt hätte…

Da die Türsteher den alkoholisierten Mann nicht wieder reinlassen wollten, sah er sich nach Alternativeingängen um.

Niemand weiß bis heute, wie er auf das Dach dieses Hauses und dort in den Lüftungsschacht gelangte. Fest steht, dass er das Konzert nicht wieder erreichte.

da er auch nicht wieder zuhause auftauchte, wurde er als vermisst gemeldet. daraufhin durchsuchte die Polizei das ganze Haus – aber wohl nicht das Dach.

Erst drei Tage später meldete ein Mädchen, dass da Beine aus einem Lüftungsschacht hingen und erst da fand man ihn – tot. Zurzeit geht man davon aus, dass er in dem Schacht erstickte.

Quellen:
Erstmeldung: Mein Leser Karsten
Focus
Welt
Bild

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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Bei Sado-Maso-Spielchen erstickt

Samstag, 28. Mai 2011 | 

stiefel27.5.2011, Linz, Österreich

So genau ist noch nicht klar, woran das Opfer erstickte. Klar ist jedenfalls, dass er seiner Vorliebe für Sado-Maso-Spiele zum Opfer fiel.

Thomas P. aus Linz hatte sich mit drei anderen Männern in seiner Wohnung getroffen. Kurz vor Mitternacht rief dann einer seiner Gefährten den Notruf an. Irgendwann um die Zeit muss das Opfer erstickt sein.

Die Polizei hat u.a. mehrere Leder-Gegenstände und Peitschen sichergestellt.

Jetzt müssen sie klären, wer wann und wo mit welchen Personen was gemacht hat. Das wird wohl kompliziert. Derzeit sind weder Fremd- noch Eigenverschulden auszuschließen.

Ermittelt wird wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge. Vor Gericht wird sich das sicher sehr kompliziert erweisen…

Quellen:
Kurier
ORF
Standard
Regionews

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Thema: Mai 2011 | Ein Kommentar

Vom Halstuch im Kart erdrosselt

Montag, 29. November 2010 | 

kart 27.11.2010, Roggwil, Schweiz

Kennen Sie "Karts"? Das sind diese kleinen, tretautoähnlichen Fahrzeuge mit einem Rasenmähermotor im Rücken.

Tierisch schnell, keine Knautschzone, nix für Unerfahrene.

Es gibt auf den sogenannten "Kartbahnen" strenge Vorschriften, um die Unfallgefahr zu minimieren. So auch auf der Kartbahn im Schweizerischen Roggwil.

Aufkleber an den Fahrzeugen deuten zum Beispiel darauf hin, dass das Fahren mit Halstüchern oder Schals verboten ist. Und wenn es auffällt, weisen die Angestellten auch noch mal extra darauf hin.

Die 19-jährige Elena S. missachtete diese Warnung – und musste deswegen sterben.

Im Gegensatz zu ihren Freunden fuhr sie zwar eher gemütlich, aber das schützte sie nicht davor, dass Ihr Halstuch sich irgendwo am Kart verfing. Sie konnte zwar noch anhalten und um Hilfe winken, aber nicht sprechen. Das Halstuch hatte ihr die Luft abgeschnürt. Sie konnte sogar noch aussteigen und ein Stücklaufen, dann brach sie zusammen.

Im Krankenhaus verstarb sie schließlich. Auf der Achse ihres Karts fand man Stoffspuren des Schals.

Quellen:
Landbote
Blick
20 Minuten
und andere

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Thema: November 2010 | 5 Kommentare

Arbeitsloser heizt mit Grill

Montag, 8. März 2010 | 

grill 1.3.2010, Klagenfurt, Österreich

Ein ebenso trauriger wie dummer, tödlicher Unfall ereignete sich offenbar schon vor einem Monat.

Ein verschuldeter 27-jähriger Arbeitsloser sollte aus seiner Wohnung geworfen werden, für die er seit Monaten keine Miete mehr gezahlt hatte. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür aufgebrochen.

Dort fand man ihn aber nur noch tot vor.

Wie die Untersuchungen ergaben, war der Mann schon vor zirka einem Monat einer Kohlenmonoxidvergiftung erlegen. Nachdem man ihn wegen seiner Zahlungsunfähigkeit Heizung und Strom abgeschaltet hatte, kam er auf die blödsinnige Idee, seine Räume mit einem Grill zu heizen.

Leider leitete er aber die dabei entstehenden, tödlichen Gase nicht ab und starb deswegen. Wegen derselben Gase erlosch das Feuer von selbst.

Quellen:
Erstmeldung: Leser Michael
ORF

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Thema: März 2010 | 3 Kommentare

Snowboarder erstickt im Schnee

Mittwoch, 3. Februar 2010 | 

sboard 2.2.2010, Oberstdorf

An irgendeiner Stelle im Hirn ist es festgelegt, wo sich die Menschen in Skifahrer und Snowboarder aufteilen.

Diese Stelle ist vermutlich auch zuständig für die Affinität bzw. das Ablehnen von Drogen und die Fähigkeit, sich an Vernunftregeln zu halten.

Verunglückte Snowboarder haben in den meisten Fällen eins gemeinsam: Unabhängig vom Alter besitzen Sie eine beinahe kindliche Unfähigkeit, auf den genehmigten Pisten zu bleiben und ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen.

Das landläufige Skifahrer weiß: Es gibt die einigermassen sichere Piste und abseits davon gibt es ein Gebiet, in dem möglicherweise der Tod in Form von Felsen, Schluchten und Lawinen wartet.

Der Snowboarder glaubt zu wissen: Es gibt die Pisten, für “Normalos” und Kinder und es gibt die unendlichen Weiten, für Abenteurer, die Coolen und Cptn. Kirk…

Das dachte wohl auch der 38-jährige, (natürlich) männliche Snowboarder, das einem wirklich seltenen Unglück zum Opfer fiel. Ganz alleine war er im Skigebiet der Fellhornbahn abseits der Piste unterwegs, als er aus irgendeinem Grunde stürzte.

Er fiel aber nicht einfach in den Schnee und rappelte sich wieder auf. Er fiel in einen sogenannten Tobel, einen Einschnitt in der Piste, der bis zum Rand mit lockerem Schnee gefüllt war. Und in diesem versank er – kopfüber – bis hin zu den Knöcheln.

Aus dieser misslichen Lage konnte er sich nicht mehr befreien und erstickte in den Schneemassen. So fand ihn ein anderer Skifahrer (der dort wohl auch nix zu suchen hatte) und der alarmierte die Skiwacht.

Quellen:
Gemeldet von meinem Leser M.H.
Rheinische Post
Nordbayerischer Kurier
TZ

Update:
Er war leider nicht der einzige. Innerhalb kurzer Zeit starben mehrer Wintersportler und alle in Gebieten, die eigentlich für das Befahren nicht geeignet waren. Vielleicht sollte man in diesen Gebieten anfangen, die Hunderte von Helfern einer Suche nach Lawinenopfern VORHER zum Absperren der tödlichen Strecken zu nehmen? Denn die eigene Vernunft scheint ja nicht auszureichen.

http://derstandard.at/1263706671847/Toedlicher-Leichtsinn-Zahlreiche-Tote-bei-Lawinenungluecken

Update 2:
11 Lawinentote in einer Woche – und fast immer befanden sich die Opfer außerhalb der freigegebenen Skipisten!

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Thema: Februar 2010 | Beitrag kommentieren