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Vogelkundler erfriert in Tongrube

Mittwoch, 18. Januar 2012 | 

tongrube15.1.2012, Ebernhahn

Einer der besten Schulausflüge meiner Grundschulzeit ging in eine Tongrube. Unter Aufsicht durften wir dort rumstöbern und fanden viele Versteinerungen.

Bei Regen allerdings verwandeln sich diese Gruben in klebrige, matschige Fliegenfallen – für menschliche Fliegen.

Wenn dann auch noch etwas Eis dort liegt und eventuell Abbaulöcher verbirgt, dann sollte man sich fernhalten.

Aus diesem Grund ist auch das Betreten der Tongrube Eintracht bei Ebernhahn für betriebsfremde Personen verboten. Überall verwehren Zäune und Schilder den Eingang.

Man muss sich schon etwas Mühe geben, um dort einzudringen. Diese Mühe machte sich ein Mann, der in der Gegend als Hobby-Ornithologe bekannt war.

Als man ihn nach dem Wochenende tot in der Grube fand, hatte er ein Fernglas und eine Zähluhr bei sich. Es deutet alles darauf hin, dass er dort Vögel beobachten und auch zählen wollte.

Allerdings ist er bei seinem Gang dann wohl in ein Tonloch eingebrochen, das unter einer (zu) dünnen Eisschicht verborgen lag.

Bis zur Hüfte sank er in die klebrige Masse ein und konnte sich daraus aus eigener Kraft nicht befreien.

Da er auch kein Handy bei sich hatte, konnte er keine Hilfe rufen. Und so verstarb er in der einsamen Tongrube. Man geht davon aus, dass er dort erfror.

Übrigens hatte er die Grube bereits mehrfach widerrechtlich betreten und war vom Gelände verwiesen worden.

Auch ein interviewter Vogelkundler versteht diesen Fall nicht, weil es im Winter für Ornithologen in einer Tongrube nichts interessantes zu sehen gibt.

Am Montagmorgen wurde er dann bei Schichtbeginn von Arbeitern der Tongrube gefunden.

Quellen:
Rhein Zeitung
WW Kurier
Volksfreund

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schneegrab 6.2.2010, Feldberg

Stark betrunken hatte sich der 28-jährige Automechaniker aus Eeklo in den Schnee gewagt. Im Gegensatz zu seinen Freunden verließ er (war ja klar!) die Piste nach kurzer Zeit.

Irgendwann löste sich auch noch das Snowboard vom Fuß und flitzte davon, traf eine 13-jährige Skifahrerin und verletzte sie schwer.

Das könnte der Grund sein, dass sich der Betrunkene zu Fuß auf den Weg machte und floh.

Nachdem er vermisst wurde, setzte sich eine große Suchmannschaft in Gang und stöberte das ganze Gebiet nach dem Belgier durch. Der hatte mittlerweile eine recht große Strecke zurückgelegt und setzte mit seinem Handy irgendwann sogar einen Hilferuf mit seinem Handy ab.

Letztlich nutzte ihm das alles nicht. Zwei Tage später wurde er von einem Hubschrauber in einem abgelegenen Waldstück entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war er aber schon tot. Über die Todesursache gibt es noch keine Meldungen.

Quellen:
Badische Zeitung
Südkurier

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Dienstag, 2. Dezember 2008 | 

drunk 2.12.2008, Speichersdorf / Kreis Bayreuth

Eigentlich sah alles zuerst nach einer ziemlich dumm gelaufenen Unfallflucht aus.

Die Polizisten fuhren nach Speichersdorf, weil dort von einem Auto ein Verkehrsschild umgefahren wurde. Da der größte Helfer der Polizei in solchen Fällen der “Kommissar Zufall” ist, freuten sich die Beamten auch dieses Mal über etwas Hilfe: Sie fanden am Unfallort das Nummernschild des betreffenden Autos.

Also ging es ab nach Speichersdorf, zum 42-jährigen Halter des Fluchtfahrzeugs. Das Fahrzeug stand beschädigt in der Garage, sein Fahrer lag unansprechbar auf der Treppe vor der Haustür…

Es sah so aus, als schliefe er bloß seinen Rausch aus. Der Betrunkene hatte eine Platzwunde am Kopf, war stark unterkühlt und reagierte nicht auf Ansprache – also wurde er in ein Krankenhaus verfrachtet.

Dort verstarb er Tage später…

Quellen:
Frankenpost
Süddeutsche
Ausgburger Allgemeine

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