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Kupferdieb stirbt an Stromschlag

Montag, 18. April 2011 | 

17.4.2011, Duisburg-Baerl

Fünf Rumänen waren bei einer stillegelegten Firma eingestiegen und wollten dort (vermeintlich) ebenfalls stillgelegte 10.000-Volt-Starkstromleitungen klauen.

Dazu hatten sie sich Sägen und Messer mitgebracht. Bei den ständig steigenden Kupferpreisen versprach das ein einträglicher Coup zu werden.

Eingebracht hat es dem 36-Jährigen aber nur den Tod.

Am Tatort fand die Polizei bereits abgetrennte und bereitgelegte Kabelreste.

Während der Aktion hat der Älteste des Quintetts einen Stromschlag bekommen. immerhin haben die beiden anderen ihn nicht einfach liegen lassen, wie erst kürzlich in einem ähnlichen Fall geschehen.

Zwei 25 und 32 Jahre alten, wohnungslosen Kumpanen brachten ihn zum Krankenhaus, wo aber nur noch der Tod konstatiert werden konnte. Sie wurden festgenommen und gaben an, dass zwei weitere Männer am Bruch beteiligt waren.

Quellen:
Radio Duisburg
Bild
Westdeutsche Zeitung

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Thema: April 2011 | 2 Kommentare

Bitte nicht auf der Autobahn rumlaufen!

Montag, 8. Februar 2010 | 

autobahn 6.2.2010, A40 bei Mülheim-Dümpten

Es ist ja nicht so, als wäre ich ein Heiliger. Natürlich war ich manchmal auch schon betrunken. Manchmal sogar recht heftig.

Doch ich würde in dem Zustand niemals ein Auto steuern und mit Sicherheit nicht auf der Straße rumtorkeln. Schon gar nicht auf einer Autobahn. Unter anderem wohl auch, weil es da keine "zweite Chance" gibt. Keinen Lernerfolg. Wenn es einen da erwischt, dann richtig.

Diese unangenehme letzte Erfahrung musste nun leider auch ein 30-jähriger Duisburger machen. Hmm, ist das überhaupt eine Erfahrung, wenn man daraus nichts mehr lernen kann?

Doch zurück zum Thema: Ein 33-Jähriger fuhr mit zwei Freunden auf der A40 in Richtung Venlo. Einer der beiden Beifahrer, der erwähnte 30-Jährige aus Duisburg war so stark alkoholisiert, dass ihm während der Fahrt übel wurde. Darum bat er den Fahrer, doch bitte anzuhalten, weil er sich übergeben müsse.

Vermutlich schon aus hygienischem Eigeninteresse kam der Fahrer dieser Bitte nach und nun rechnete jeder damit, dass der Mann rechts austeigen und sich an den Autobahnrand begeben würde. Doch das war leider ein Irrtum, ein tödlicher Irrtum.

Der angetrunkene Mann stieg nämlich links aus und damit nicht genug, lief er auf die Fahrbahn. Sofort folgten ihm die besorgten Freunde, um den Betrunkenen zu retten. In diesem Moment kam auch schon ein Essener, dem es im letzten Moment gelang, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Freunde retteten sich zurück auf den Standstreifen, doch der Kollege lief weiter in Richtung Mittelstreifen. Dort wurde er von einem Autofahrer gerammt und bis auf den Mittelstreifen geschleudert.

Im Klinikum Essen konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden. Eine Blutprobenentnahme bestätigte die vermutete starke Alkoholisierung des Opfers.

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: Februar 2010 | Ein Kommentar

Tot bei rot

Montag, 14. September 2009 | 

Quelle: 13dede.de 11.9.2009, Duisburg-Mündelheim

Eine der am einfachsten lernbaren Straßenverkehrsregeln lautet "Bei rot stehen bleiben!"

Kleine und kleinste Kinder verstehen das.

Wie ich aber als langjähriger Bewohner Münsters weiß, fehlt da insbesondere bei männlichen Radfahrern irgendeine Verschaltung im Hirn und es ist ein Wunder, dass nicht täglich Radfahrer sterben.

Wenn dann mal – wie im vorliegenden Fall – tatsächlich einer stirbt, so dient der nicht mal als abschreckendes Beispiel mit Lerneffekt… Auf Nachfragen würde man vermutlich sowas hören wie "Der war halt nicht schnell genug" oder "Ich bin immer vorsichtig, wenn ich das mache…".

Gegen 9:30 am 11.9,2009 Uhr überquerte ein 40-Jähriger in Duisburg die Kreuzung Uerdinger Straße/B288 in Richtung Mündelheim. Wie mehrere Zeugen ausgesagt haben sollen war seine Ampel zu diesem Zeitpunkt rot.

An einem Laster auf der einen Spur kam er noch unbeschadet vorbei, doch dahinter erwischte ihn Sekunden später ein PKW der Richtung Krefeld fuhr.

Der Radfahrer wurde durch die Luft geschleudert. Sein Rad kam erst 30 Meter weiter zum Liegen!

Schwer verletzt brachte man ihn in Krankenhaus, wo er während der Nacht verstarb.

Quellen:
Foto: http://www.13dede.de
Der Westen
Rheinische Post

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Thema: September 2009 | 2 Kommentare

Im Streit vom Balkon gefallen

Dienstag, 25. August 2009 | 

balkone

24.8.2009, Duisburg

Nachbarschaftsstreitigkeiten enden in Deutschland häufig vor dem Kadi. Im vorliegenden Fall endete er vier Stockwerke tiefer auf dem Boden.

In der Overbruchstraße in Walsum hatten zwei Nachbarn in der vierten Etage auf Ihren jeweiligen Balkonen miteinander gestritten.

Einer der beiden Streithähne versuchte im Verlaufe des Streits im alkoholisierten Kopf auf den Balkon des Nachbarn zu klettern!

Das ging leider gründlich schief, so dass der 30-Jährige abstürzte und auf dem Boden aufschlug, wo er – trotz erst erfolgreicher Reanimation – kurz darauf verstarb.

Quelle:
Polizeibericht

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