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Kupferdieb stirbt an Stromschlag

Montag, 18. April 2011 | 

17.4.2011, Duisburg-Baerl

Fünf Rumänen waren bei einer stillegelegten Firma eingestiegen und wollten dort (vermeintlich) ebenfalls stillgelegte 10.000-Volt-Starkstromleitungen klauen.

Dazu hatten sie sich Sägen und Messer mitgebracht. Bei den ständig steigenden Kupferpreisen versprach das ein einträglicher Coup zu werden.

Eingebracht hat es dem 36-Jährigen aber nur den Tod.

Am Tatort fand die Polizei bereits abgetrennte und bereitgelegte Kabelreste.

Während der Aktion hat der Älteste des Quintetts einen Stromschlag bekommen. immerhin haben die beiden anderen ihn nicht einfach liegen lassen, wie erst kürzlich in einem ähnlichen Fall geschehen.

Zwei 25 und 32 Jahre alten, wohnungslosen Kumpanen brachten ihn zum Krankenhaus, wo aber nur noch der Tod konstatiert werden konnte. Sie wurden festgenommen und gaben an, dass zwei weitere Männer am Bruch beteiligt waren.

Quellen:
Radio Duisburg
Bild
Westdeutsche Zeitung

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Thema: April 2011 | 2 Kommentare

Beim Stromkabelklauen gebritzelt

Montag, 15. März 2010 | 

strooom 14.3.2010, Seelow (Märkisch-Oderland)

Das 29-jährige Opfer und sein 27-jähriger Kollege hatten sich vermutlich schon über ein gutes Geschäft gefreut.

Immerhin sind die Preise für Kupfer derzeit recht hoch und Schrotthändler fragen eigentlich selten danach, wo man die Kabel her hat.

Also wollten die beiden Experten sich ein Starkstromkabel unter den Nagel reißen.

Und als sie gerade dabei waren, es abzumontieren, da stellte sich wohl heraus, dass die beiden einen kleine, aber wichtigen Fehler gemacht hatten…

Sie hatten sich nicht vergewissert, dass die Leitung stromfrei war.

Jedenfalls hat es vermutlich ziemlich geknallt, als der Ältere der beiden von der 20.000 Volt-Leitung einen Stromschlag bekam.

Seinen jüngeren Kumpanen hat die Polizei inzwischen auch gefasst.

Quellen:
Welt
Berliner Zeitung

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Beim Klauen im Altkleidercontainer gestorben

Donnerstag, 14. August 2008 | 

altkleider10.8.2008, Winsen

Was die wenigsten wissen: Wenn man am Tag der Sperrmüllsammlung durch die Straßen geht und sich das eine oder andere mitnimmt, begeht man nach deutschem Recht Diebstahl.

Wenn man in einen Altkleidercontainer einsteigt und sich dort die Säcke mit Kleidung rausholt, ist das ebenfalls Diebstahl.

Und im aktuellen Fall folgte die Strafe auf dem Fuße…

Im Städtchen Winsen steht am Bultweg ein Altkleider-Sammelcontainer des DRK. In diesen hatte ein 52-jähriger Rumäne versucht einzusteigen.

Das kommt immer wieder mal vor, wie das DRK berichtete. Allerdings werden dann meist Kinder hineingehoben und Erwachsene können Ihnen jederzeit helfen.

Nun, unser “Täter” war scheinbar allein und das wurde ihm zum Verhängnis…

Er hatte versucht, kopfüber in den Container einzusteigen. Wer die Dinger kennt, der weiß, dass das recht schwierig ist. Die Klappen sind extra so gebaut, dass man eigentlich nicht an den Inhalt kommt.

Als ihn Passanten am Sonntagmorgen fanden, hing er leblos im Container. Kopf und ein Teil des Oberkörpers drinnen, der Rest draußen.

Die alarmierten Notärzte konnten nur den Tod feststellen, bevor die Feuerwehr kam. Die wollte erst mal wissen, wie denn der Kopf feststeckt und deshalb schnitten Sie den Container auf. Bis dahin gingen alle noch davon aus, dass er sich das Genick gebrochen hatte.

Danach öffneten Sie mit Werkzeug die Klappe, um den Körper zu bergen.

Die Obduktion hatte als Ergebnis, dass er einem Herzversagen erlag. Die Anstrengungen, sich selbst zu befreien, hat das Herz nicht mitgemacht.

Ironie des Schicksals:
Der Altkleidercontainer war zu diesem Zeitpunkt ohnehin leer…

Quelle:
Polizeibericht
Abendblatt
Harburger Nachrichten

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