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Absturz im Parkhaus

Mittwoch, 9. März 2011 | 

garage 7.3.2011, Bonn

Gleich zwei Leser hatten mir diesen Fall gemeldet, den ich aber auch schon beobachtete (Danke Andrea und Horst!)

Was vermutlich geschehen ist, ist schnell erzählt. Die Erforschung des “Warum” wird noch einige Zeit dauern.

Das 19-jährige, männliche Opfer hatte den Wagen seiner Mutter. Aus noch zu ermittelnden Gründen hatte er aber eine 16-Jährige in einem Bonner Parkhaus ans Steuer gelassen.

Das war ein tödlicher Fehler! Das Mädchen hat aus irgendeinem Grund (Gas und Bremse verwechselt? Panik? Alkohol? Alles zusammen?) mit hoher Geschwindigkeit eine Begrenzungsmauer durchbrochen, woraufhin der Wagen zirka 12 Meter tief fiel.

Er landete auf dem Dach, das bis auf die Höhe des Motors eingedrückt wurde.

Der 19-Jährige war sofort tot. Die Fahrerin schwebt in Lebensgefahr.

Jetzt versucht die Polizei u.a. herauszufinden, warum der Junge das Mädel ans Steuer gelassen hat. Er wird auch auf Alkohol untersucht. Momentan schwanken die Beurteilungen zwischen

a) Er hat ihr Fahrunterricht gegeben…

b) Er war besoffen und sie sollte fahren…

Da die gesamte Garage videoüberwacht ist, werden derzeit die vorhandenen Filme begutachtet, um die Ursache herauszufinden. Es bleibt bloß zu hoffen, dass das Mädchen unbeschadet überlebt.

Hier ein Videobericht der WDR [ansehen]
Und hier ist es passiert.

Nachtrag am 16.3.
Wie die Obduktion mittlerweile ergeben hat, waren beide Fahrzeuginsassen zur Zeit des Unfalls absolut nüchtern. Des weiteren war die Handbermse angezogen.

Immer mehr deutet darauf hin, dass die Fahrerin einen Fahrunterricht bekommen sollte.
(Danke an Andrea für den Hinweis.)

Quellen:
Andrea und Horst
Generalanzeiger Bonn
WDR

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Betrunkener ertrinkt im Gulli

Sonntag, 7. Dezember 2008 | 

gulliBonn, 26.11.2008

Dieser Fall ist mir erst jetzt zu Ohren gekommen. Er hätte im November sicher gewonnen – vielleicht tut er es als Darwinpreisträger im Dezember?!

Ein angetrunkener 22 Jahre alter Mann aus Buchholz (Niedersachsen) hatte in Bonn das Pech, dass ihm seine Schlüssel in den Gulli gefallen sind.

Nach dem Motto “Selbst ist der Mann” griff er wohl beherzt zu und hob die Abdeckung des Gullis beiseite. Dann langte er kopfüber in den engen Schacht, um nach den Schlüsseln zu greifen.

Doch die waren wohl wesentlich tiefer als er ahnte und sehen konnte. Vermutlich rutschte er deswegen noch etwas nach und verlor schließlich den Halt.

Als am nächsten Morgen ein Mann sein Kind zum Kindergarten bringen wollte, sah er nur die Turnschuhe unseres Unglücksraben aus dem Gulli ragen.

Er selbst war so tief gerutscht, dass er mit dem Gesicht unter Wasser geriet – ohne sich befreien zu können. So ertrankt er in mäßig hohem Wasser, keine zwei Meter unter der Erde.

Der Schlüssel wurde nach dem Bergen des Toten ebenfalls gefunden.

Quellen:
N-TV
Hamburger Abendblatt
Süddeutsche

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