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Immer weiter überholen

Montag, 30. Mai 2011 | 

autofeuer27.5.2011, Gengenbach/Biberach

Kleinwagenfahrer überraschen mich manchmal durch ihren todesverachtenden Mut.

Ich lebe in einer eher ländlichen Gegend. Traditionell fahren in solchen Gegenden junge Männer kleine Autos, die sie dann auf geradezu lächerliche Weise tunen.

Unterm Strich stecken die oft soviel Geld da rein, dass sie sich gleich ein "richtiges Auto" hätten kaufen können.

Und die Fahrweise entspricht leider oft auch dieser Sichtweise, so dass die Jungs auf Deubel komm raus überholen, obwohl sie nicht mal Airbags haben und die Motorleistung eines Rasenmähers.

Wie alt das Opfer im aktuellen Fall war, weiß man noch gar nicht…

Der Kleinwagenfahrer überholte im zweispurigen Bereich der B33 gleich mehrere Fahrzeuge. Als die Straße einspurig wurde, wollte er unbedingt noch einen Laster kriegen und fuhr auf der Sperrfläche weiter.

Was er leider nicht gesehen hatte: Vor diesem Laster fuhr noch ein weiterer LKW… Also konnte er nicht nach rechts.

Und dann kam ihm der Sattelzug mit seiner Ladung Milch entgegen.

Er bretterte Frontal in den LKW und sofort fingen der Kleinwagen und die Zugmaschine Feuer. Der Trucker konnte sich, leichtverletzt, selbst retten. Der Dauerüberholer verbrannte in seinem Fahrzeug.

Vom Fahrer weiß man nur, es war ein Mann und der PKW ist im Landkreis Emmendingen zugelassen…

Quellen:
Regionews

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Ohne Helm auf Motorrad vor Laterne

Sonntag, 15. November 2009 | 

helmkind 14.11.2009, Edelbeuren (Kreis Biberach)

Eine Verkettung unglücklicher Umstände führte zum Tod…

…so liest man manchmal, wenn gleich mehrere Dinge hintereinander schiefgingen.

Doch im vorliegenden Fall muss man wohl eher von einer Verkettung von Dummheiten reden, bei denen jede Einzelne schon schwerwiegend ist.

Ein 44-jähriger Mann befuhr – nach Polizeiangaben deutlich zu schnell – die Gutenzeller Straße in Edelbeuren mit einem Motorrad. In einer Linkskurve verlor es deswegen die Kontrolle über sein Bike und stürzte auf die Straße.

Während sein Motorrad weiterrutschte, knallte der Fahrer mit dem Kopf gegen einen Laternenmast. Wohl nicht nur deswegen, weil er keinen Helm getragen hatte, zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu und verstarb an der Stelle des Unfalls.

Quellen:
Südkurier

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Thema: November 2009 | Ein Kommentar

Falsch überholt und dann aus Wagen geschleudert

Montag, 11. Mai 2009 | 

quelle: feuerwehr biberach 8. Mai 2009, Biberach

Es gibt Handlungen, die gehen einem in Fleisch und Blut über. Man muss nicht mehr darüber nachdenken, das sind Automatismen.

Bei manchen Menschen ist es das automatische Nachwürzen von Speisen, ohne auch nur einen Bissen probiert zu haben.

Bei mir ist es das Anschnallen, sobald mein Hintern einen Autositz berührt. Und ich denke, das ist mal eine gute Angewohnheit!

Absolut unverständlich ist es, wenn Menschen das nicht tun und das auch noch mit hirnrissigsten Argumenten begründen.

Letzens habe ich bei ATU sogar etwas in den Regalen gesehen, dass diese Idioten unterstützt: Ein Gurtschloss ohne Gurt, den man einstecken kann, damit einen das Auto nicht lautstark daran erinnert, dass man sich noch nicht angeschnallt hat.

Nun, beim Unfallopfer in Biberach kam die Dummheit des unangeschnallten Fahrens nicht allein. Nicht nur diese Straßenverkehrsregel legte er großzügig zu seinen Interessen aus. Auch Überholverbote waren scheinbar etwas, dass nur andere betraf.

Auf der Straße B 30 zwischen den Anschlussstellen Appendorf und Biberach-Süd hatte er zuerst eine längere Autokolonne überholt. Als auf der Strecke schließlich ein Überholverbot war, ließ er sich davon nicht weiter beeindrucken. Er fuhr auf der Gegenfahrbahn weiter.

Dann knallte er erst in den Wagen eines 71-Jährigen Mannes, der aber zum Glück unverletzt blieb. Er geriet ins Schleudern und prallte zuletzt mit dem Wagen einer 29-jährigen Frau zusammen, die dabei schwer verletzt wurde.

Da der 37-jährige Unfallverursacher in seinem Passat nicht angeschnallt war, wurde er noch aus seinem Fahrzeug geschleudert und starb an der Unfallstelle.

Quellen:
Schwäbische Zeitung
Südkurier
Stuttgarter Nachrichten

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