U-Bahnkletterei endet mit Tod
Montag, 2. Januar 2012 |
Die Boulevardpresse ist natürlich schnell mit der Behauptung dabei, er hätte es wegen seines Blasendruck getan. Realistischer ist eine andernorts vermutete Mischung aus Alkohol und Übermut. Jedenfalls kostete die Kletterei einen 21-Jährigen das Leben.
Er wartete auf einem Bahnhof der Berliner U-Bahn-Linie 7 in Richtung Spandau. Aus irgendeinem Grund, so berichten Augenzeugen, kletterte er plötzlich auf die Deichsel zwischen zwei Waggons.
Ab hier widersprechen sich die Berichte. Laut Polizei fuhr die Bahn an und er fiel herunter. Wurde dann eine Strecke von der U-Bahn mitgeschleift und überfahren.
Laut Feuerwehr – die sich wiederum auch nur auf Zeugenaussagen beruft, ist er direkt ins Gleisbett gesprungen. Das halte ich, als Exilberliner, für Unsinn, weil man kaum ins Gleisbett kommt, wenn dort eine Bahn steht.
So oder so… er verstarb noch vor Ort.
Quellen:
Erstmeldungen Kerstin und Martin
Berliner Morgenpost
Welt
Berliner Kurier und andere
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