Mutprobe endet vor dem Regionalexpress
Mittwoch, 27. Mai 2009 |
25.5.2009, Belleben (Sachsen-Anhalt)
Es gibt Mutproben in allen Abstufungen. Dem Lehrer ein Furzkissen unterzuschieben ist die unterste Stufe. Ab da wird es eigentlich dümmer und dümmer.
Ladendiebstahl kann schon richtig Ärger bringen.
Doch zu gucken, ob man vor dem ranbrausenden Zug noch über die Gleise kommt, ist eindeutig die oberste Stufe von dämlich… und – wie dieses Mal – oft eben auch tödlich.
Sieben Kids zwischen 14 und 18 aus dem Örtchen Belleben in Sachsen-Anhalt hatten mit kräftiger Alkoholunterstützung Geburtstag gefeiert und wollten gegen 23:00 Uhr Zigaretten besorgen (Zu siebt???).
Der Weg führte über einen beschrankten Bahnübergang. Auf diesem näherte sich der Regionalexpress 3619 aus Hannover in Richtung Leipzig mit Tempo 140.
Plötzlich sah der Zugführer einen Menschen im Lichtkegel und leitete eine Vollbremsung ein… zu spät.
Zu spät für eine 18-Jährige, die einem der Jungs hinterhergerannt war, obwohl der Zug schon deutlich zu sehen war…
Der tödliche Leichtsinn kostete Sie das Leben und schockiert das gesamte Dorf.
Quelle:
Mitteldeutsche Zeitung
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Thema: Mai 2009 | 2 Kommentare



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