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Tödliches Überholen

Freitag, 30. Dezember 2011 | 

ffw_haag227.12.2011, Haag Winden

Es ist traurig, wie viele Menschen ihre fahrerischen Fähigkeiten maßlos überschätzen und gleichzeitig noch leichtsinnig fahren. Wenn ich dann über solche Unfälle berichten muss, bin ich immer froh, wenn es wenigstens nur den Unfallverursacher erwischt hat.

Im vorliegenden Fall muss man darüber froh sein, obwohl es knapp war…

Das Opfer hat seine Raserei mit einem furiosen Finale gekrönt. Ein 31-Jähriger hatte mit seinem Opel Vectra gerade einen Sattelzug sowie den davor fahrenden VW Golf überholt, als er die Kontrolle über sein Auto verlor.

Das Heck brach aus, der wagen stellte sich quer und er geriet mit der Vorderachse auf’s Bankett der B12. Dann ging alles blitzschnell!

Die Hebelwirkung hob den Opel an und in mehreren Metern Höhe bretterte er mit der Fahrerseite in einen Baum. Diesen fällte er und knallte dann in einen weiteren Baum. Dabei ging dann – laut Zeugenaussagen – der Vectra sofort in einem Feuerball auf.

Der Mann aus Ismaning wurde dabei aus dem wagen geschleudert und starb dabei. Ob er angeschnallt war, ist noch nicht endgültig geklärt.

Herumfliegende Autoteile beschädigten den nachfolgenden Golf. Doch glücklicherweise passierte dem Fahrer nichts.

Quellen:
Erstmeldung Ingo (Danke!)
Polizeibericht
Merkur
Foto: Freiwillige Feuerwehr Haag

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Thema: Dezember 2011, Lesertipp | Ein Kommentar

Betrunken – Baum – Auto zerrissen!

Dienstag, 20. Dezember 2011 | 

schnell19.12.2011, Odenthaler Scherfbachtal bei Höffe

Es muss ein erstaunliches Bild gewesen sein, dass sich den Rettungskräften präsentierte. Ein etwa 1 Meter langes Stück vom Heck eines VW Golf stand vor einem Baum.

Der Rest des Wagens lag auf der Seite – rund 15 Meter entfernt!

Die zwei 23-jährigen Fahrzeuginsassen lagen außerhalb des PKW, neben den Fahrzeugteilen. Wer von beiden gefahren war, konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Aufgrund des Alkoholgeruchs geht man aber davon aus, dass beide betrunken waren.

Einer der beiden starb noch am Unfallort. Das der andere – wenn auch schwer verletzt – überlebt hat, verwunderte die Mediziner sehr.

Der derzeitige Stand der Unfallrekonstruktion geht davon aus, dass der Golf mit stark überhöhter Geschwindigkeit (Ach was?!) unterwegs war, als er auf regennasser Straße ausbrach und gegen den Baum prallte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Karre regelrecht in zwei Teile zerrissen.

Wer sich von dem absurden Unfall ein Bild machen will, kann das hier.

Quellen:
Polizeibericht
Kölnische Rundschau
T-Online Nachrichten

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Ohne Führerschein um Baum gewickelt

Sonntag, 18. Dezember 2011 | 

renault17.12.2011, Wipperfürth

Bei der Feuerwehr kam ein relativ unklarer Notruf an, der sie zu der Unfallstelle auf die Landstraße 284 kurz vor Sassenbach führt. Was sie da zu sehen bekamen war harter Tobak!

Ein Renault Laguna hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen Straßenbaum gewickelt. Man konnte von der rechten Seite aus gleichzeitig Heck und Schnauze des PKW betrachten.

Der Motor des Fahrzeugs lag auf der Straße…

Mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit muss das Auto in der 70er-Zone auf den Baum geprallt sein. Zur Erläuterung: Ich bin mal bei Tempo 70 von einem jungen Fahrer abgedrängt worden und rutschte mit der linken Seite in einen Birnenbaum. Danach war die linke Seite leicht eingeknickt, die Seitenscheibe kaputt und ich hatte eine leichte Prellung vom Seitenairbag.

Dieser Wagen hatte sicherlich wesentlich mehr drauf.

Doch besonders tragisch ist, dass die Rettungskräfte für zwei sehr junge Menschen nichts mehr tun konnte. Die 14-jährige Beifahrerin war sicher sofort tot.

Der 17-Jährige Fahrer des Renaults hatte keinen Führerschein. Er wurde von der Feuerwehr auf der Straße gefunden, wo er zwar noch kurz reanimiert werden konnte, dann aber leider doch verstarb.

Ein 18-Jähriger, der im Fond saß, schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Hier kann man sich mal einen Eindruck verschaffen:

Quellen:
Oberberg aktuell und andere

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Beifahrer stirbt weil er nicht angeschnallt war

Dienstag, 8. November 2011 | 

baumcrash7.11.2011, Steinburg

Seit 1976 herrscht in Deutschland die Anschnallpflicht in PKW. Das 44-jährige Opfer aus Steinburg kann sich also nicht darauf herausreden, dass er davon nichts wusste.

 

Interessant an diesem Fall sind allerdings zwei Tatsachen:

  1. Der 44-Jährige war bei diesem Unfall nur Beifahrer, nicht der Fahrer.
  2. Die 45-jährige (angeschnallte) Unfallfahrerin hat den Crash nahezu unverletzt überstanden.

Auf der Landstraße 100 ist die Frau in Höhe der Ortseinfahrt Steinburg mit dem Wagen ins Schleudern geraten und infolgedessen quer gegen einen Baum gebrettert.

Der unangeschnallte Beifahrer wurde durch den gesamten Wageninnenraum geschleudert und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Quellen:
Polizeibericht
Welt

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Thema: November 2011 | Beitrag kommentieren

Getrunken, randaliert, vor Baum gerast

Freitag, 14. Oktober 2011 | 

lohmarcrash7.10.2011, Lohmar Agger

Man kann es schon fast als Glück betrachten, dass der 33-Jährige aus Königswinter sofort tot war.

Sein Auto hatte sich mit Wahnsinnswucht seitlich um einen Baum gewickelt, nachdem er vorher quasi über eine Leitplanke gesprungen war.

Doch wie sich später herausstellte, hat der Unfall eine Vorgeschichte.

Ursprünglich hatte man nämlich einen Rettungswagen an die Siegburger Straße in Overath geschickt, nachdem dort eine Anruferin einen Randalierer meldete. Als der Wagen dort ankam, fand sie das spätere Opfer noch lebend vor.

Er saß ins einem Auto, schrie rum und hatte ganz offenbar auch getrunken. Noch bevor man ihn erreichte, startete er seinen PKW und raste los.

Die Sanitäter sprachen noch mal mit der Anruferin, die den Alkoholkonsum bestätigte, und dann machten sie sich an die Verfolgung.

Weit musste sie nicht fahren. An der B 484 fanden sie schließlich den Wagen. der Fahrer war tot und in die Reste seines Autos gepresst.

Sie konnten nicht viel mehr tun, als noch vor Ort eine Blutprobe zu entnehmen.

Quellen:
Lesermeldung durch Martin
General Anzeiger
Foto: Feuerwehr Lohmar

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Thema: Lesertipp, Oktober 2011 | Beitrag kommentieren

Gerade 18 – mit BMW gegen Baum!

Sonntag, 9. Oktober 2011 | 

7.10.2011, Fürstenfeldbruck

Tempo 50 hatte der junge Fahrer mit seinem BMW garantiert nicht drauf, als er sein Leben verlor. Der junge Türke war gerade erst einen Monat 18, was vielleicht die Fahrweise erklärt.

Unmittelbar vor dem Unfall überholte er zwei Wagen, deren Fahrer auch nur knapp 18 Jahre alt sind.

Laut Polizei wird sogar untersucht, ob sich die Fahrzeuge ein Rennen geliefert haben.

Das Länderspiel Türkei-Deutschland war gerade erst vorüber, als der Bursche in seinem 3er BMW die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und sich schließlich mit der Fahrerseite um einen Baum wickelte.

Das Ergebnis ist hier zu sehen. Der Wagen ist im rechten Winkel abgeknickt. der Fahrer hatte keine Chance. Seine beiden Beifahrer, 16 und 18 Jahre alt, wurden schwer verletzt.

Schon kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte spielten sich tumultartige Szenen ab. Rund 50 Menschen versammelten sich am Unfallort und einige begannen, wie hirnlos gegen den Rettungswagen zu trommeln. Drei Polizeistreifen hielten die Menge schließlich vom Krankenwagen entfernt.

Quellen:
Erstmeldung: Monika (Danke!)
Merkur
Bild
Süddeutsche

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Thema: Lesertipp, Oktober 2011 | Ein Kommentar

Raser wickelt sich um Baum

Mittwoch, 5. Oktober 2011 | 

tempo5.10.2011, Lauterbach / Lauta

Sieht man sich die Fotos vom Unfallort an, dann erahnt man schnell, mit welchem Tempo der Fahrer die K8131 "berast" haben muss.

Der dunkelrote BMW des 28-Jährigen wickelte sich buchstäblich um einen Straßenbaum. Der große Feind jeder Person, die schneller fährt als sie denken kann, die Fliehkraft, trug den Raser in einer langestreckten Linkskurve von der Straße.

Dort prallte er dann mit der rechten Seite gegen die Kastanie. Der Fahrer sowie sein 23-jähriger Beifahrer dürften sofort tot gewesen sein. Die Feuerwehr musste sie mit der Spreizschere aus dem Wrack schneiden.

Mehr Glück hatte ein weiterer Beifahrer. Der 22-Jährige hatte lediglich einen Schnitt im Gesicht und kam ins Krankenhaus.

Quelle:
Freie Presse
Sachsen Fernsehen

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Thema: Oktober 2011 | Beitrag kommentieren

Mit Schmackes vor den Baum

Montag, 26. September 2011 | 

b43725.9.2011, Wapelersiel

Wenn man mit einem Mercedes dermaßen vor einen Baum brettert, dass der Wagen förmlich zerreißt und Teile des Fahrzeugs überall rumliegen, dann war man zu schnell.

Ein 44-Jähriger befuhr gegen 5:30 Uhr morgens die B437 in Richtung Varel. Ich kenne Varel und die Gegend drum herum zufällig sehr gut und weiß, dass die Bundesstraßen dort teilweise recht kurvig sind, außerdem nicht immer optimal ausgebaut.

Die erlaubten 100 km/h können dort schon abenteuerlich sein. Alles darüber eindeutig lebensmüde.

Bei Wapelersiel verlor der Mercedesfahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Wie die Polizei in solchen Fällen immer so schön berichtet, aus "ungeklärter Ursache".

Tatsache ist, dass ein Mercedes bei Tempo 100 oder darunter nicht so übel aussieht. Leider überlebte der Fahrer nicht und erlag seinen tödlichen Verletzungen.

Unter anderem musste die Feuerwehr die Straße auch von Karosserie- und Motorteilen räumen, die auf der Straße verstreut lagen. Darunter auch Radbolzen, die mit dem Rad abgerissen waren.

Quellen:
NWZ

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Thema: September 2011 | Beitrag kommentieren

Honda CRX gegen Baum – Wagen zerrissen

Montag, 12. September 2011 | 

hondacrx10.9.2011, L22 bei Gransee

Der Honda CRX gilt als Sportwagen. Bis 1998 gebaut, kam er mit relativ kleinen Motoren doch auf ein beachtliches Tempo.

Doch wie das immer mit Tempo ist: Die Technik sollte dem angepasst sein und man muss es beherrschen.

Überschätzt man sich jedoch, fährt zu schnell und zu unvorsichtig, dann wird aus dem lustigen, kleinen Zweisitzer eine tödliche Rakete. Und dann merkt man auch, dass kleine Autos weder Stabilität noch Knautschzonen bieten.

Das stellet am Wochenende auch ein 28-Jähriger aus dem Kreis Oberhavel fest. Mit seinem roten CRX hatte er keinerlei Chance, als er mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit von der Straße abkam und schließlich an einem Baum landete.

Die Macht der Aufpralls war so groß, dass der Wagen förmlich in zwei Teile zerrissen wurde. Der junge Fahrer starb noch am Unfallort. Endgültig ist die Unfallursache noch nicht geklärt, aber anhand der Sachlage geht die Polizei von einer stark überhöhten Geschwindigkeit aus.

Quellen:
Welt
BZ
Berliner Morgenpost

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Thema: September 2011 | Beitrag kommentieren

Unaufmerksamkeit kostet das Leben

Samstag, 23. Juli 2011 | 

corsa22.7.2011, Spatzenhausen

Es gibt Filmszenen, die machen mich ganz krank. Natürlich weiß ich, dass die Schauspieler in den Filmen nicht wirklich Auto fahren, sondern in einem Auto auf einem Anhänger sitzen, der sicher gezogen wird…

Aber wenn ich dann sehe, wie die Fahrer sich dem Beifahrer zuwenden, die Augen von der Straße nehmen und einminütige Monologe halten, dann entfährt mir oft ein "Guck auf die Straße, verdammt!".

Selten passiert dabei etwas… Filme sind eben nicht das richtige Leben.

Und das richtige Leben ist kein Film.

Es gibt keinen Stuntman. Und am Ende des Szene steht der Tote nicht auf und geht in die Kantine.

So auch nicht bei dem Unfall nahe Spatzenhausen, bei dem eine 21jährige Autofahrerin völlig unnötig sterben musste.

Eine Zeugin hatte beobachtet, dass sich die junge Frau zur Mittelkonsole des Autos gebeugt hatte. Was wichtiger als die Straße war, werden wir wohl nie mehr erfahren. Das Handy? Ein Hustenbonbon?

Jedenfalls kam sie von der Straße ab, geriet beim gegenlenken ins Schleudern und knallte schließlich gegen einen Baum. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu.

Quellen:
Dnews
Merkur

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Thema: Juli 2011 | 2 Kommentare