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Achtung, der Zug kommt!

Montag, 20. September 2010 | 

andreaskreuz 20.9.2010, Zotzenheim

Immer wieder lese ich von Unfällen an unbeschrankten Bahnübergängen. Und schon da habe ich wenig Verständnis.

Bereits vor so einem Bahnübergang gibt es mehrere Warnungen in Form von Andreaskreuzen.

Dann steht am Bahnübergang in der Regel ein Pfosten mit Licht und Warnklingel.

Trotzdem verunglücken dort immer wieder Leute und man diskutiert dann endlos darüber, dass endlich eine Schrankenanlage aufgebaut werden soll.

Wozu? frage ich mich, wenn ich dann so einen Bericht wie heute lese…

Ein 25-jähriger Fahrer eines Lieferwagens kommt gegen 8:00 morgens am Bahnübergang der Regionalbahn an. da sich ein Zug nähert, ist die Schranke bereits geschlossen.

Hatte er es eilig? Hielt er sich für Niki Lauda? Jedenfalls entschloss er sich, um die Halbschranke herumzufahren, um noch schnell über die Schienen zu kommen.

Doch da kam sie schon, die RB 13512. Es knallte heftig und sieht man die Fotos, wurde der Wagen sogar zerrissen. Der Fahrer starb noch vor Ort.

Quellen:
Polizeibericht
SWR

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Wofür waren Schranken nochmal da?

Montag, 14. Juni 2010 | 

sbahn 13.6.2010, Heusenstamm

Schranken sind ein deutliches Signal.

Und dieses Signal bedeutet: Wenn Du hier weitergehst, dann kann Dich ein richtig schweres Fahrzeug erwischen und dann hilft Dir nicht einmal eine Ritterrüstung!

Trotzdem wird dieses Signal immer und immer wieder missachtet. In vielen Fällen von Minderjährigen und dann schreibe ich schon gar nichts. Sind Kinder, wissen es noch nicht besser.

Aber wenn immer wieder Erwachsene über geschlossene Bahngleise rennen, Schranken, Bimmeln und Lichter missachten, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Was hatte der 59-Jährige am Bahnübergang in Heusenstamm erwartet? Dass es sich bei den geschlossenen Schranken um einen Streich handelt?

Nun, es war keiner. Es kam ein Zug und der erwischte den Mann, der mit seinem Fahrrad einfach weitergefahren war. Wiederbelebungsmaßnahmen waren ohne Erfolg. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Quellen:
Süddeutsche
HR

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Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Absichtlich über geschlossene Gleise

Montag, 8. März 2010 | 

schranke 6.3.2010, Heustreu

Keiner weiß, was die 49-jährige Frau dazu gebracht hat, über einen geschlossenen Bahnübergang zu fahren. Jedenfalls tat sie es offensichtlich absichtlich und mit riesigem Leichtsinn.

Die Halbschranken waren an diesem Samstagvormittag geschlossen. Die Lichter leuchteten rot und vor der Schranke standen bereits zwei wartende Fahrzeuge.

Das alles konnte die Dame aber nicht abhalten. Sie fuhr an den wartenden Autos vorbei, umfuhr die Halbschranke und war gerade dabei, die Gleise zu überqueren… als die Regionalbahn angebraust kam.

Der Zug schleifte den Wagen noch rund 80 Meter mit, bis der VW Golf schließlich neben den Gleisen liegen blieb. Man kann davon ausgehen, dass die Fahrerin sofort tot war.

Nach etwa 400 Metern kam die Bahn zum stehen. Keiner der 8 Passagiere wurde verletzt, doch der Zugfahrer erlitt einen Schock.

Quellen:
Merkur
Fuldaer Zeitung

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Joggerin missachtet Schranke und wird vom Zug erfasst

Dienstag, 23. Februar 2010 | 

bahnschranke 22.2.2010, Millingen

Tiere rennen vor heranrasenden Autos über die Straße, weil die Evolution nicht schnell genug arbeitet und sie nicht über den Verstand verfügen, selbst die nötigen Schlüsse zu ziehen. Wer überfahren wurde, lernt eben nichts daraus.

Menschen haben es da leichter. Sie geben ihr Wissen, ihre Erfahrungen weiter. Und sie wissen auch, dass ein geschlossener Bahnübergang bedeutet, dass da gleich ein gefährlicher Zug kommt. Naja, zumindest die meisten Menschen wissen das.

Generelle Probleme mit dieser Regel haben eigentlich nur zwei Sorten von Menschen: Jugendliche und Jogger.

Die Kids leiden unter Selbstüberschätzung in Tateinheit mit Gruppenzwang. Aber was treibt einen Jogger oder eine Joggerin um die 40, der vielleicht noch durch einen Kopfhörer mit lauter Musik gehandicapped ist, dazu, an wartenden Menschen vorbei auf die abgesperrten Schienen zu laufen?

Das werden wir wohl auch im vorliegenden Fall nicht erfahren…

Eine 41-jährige Joggerin aus Rees interessierte sich nicht für die geschlossene Dreiviertel-Schranke am Bahnhof Millingen (bei Kleve). In der Dunkelheit (gegen 19:45 Uhr) joggte sie unter den Augen zweier Zeugen auf die Schienen, nicht realisierend, dass sich ein Zug mit hoher Geschwindigkeit näherte.

Und dieser Regionalexpress von Emmerich nach Wesel erwischte sie dann auch voll…

Es gibt Vermutungen, dass Sie Musik gehört hat. Aber das ist doch eigentlich nur ein Grund mehr dafür, sehr aufmerksam zu gucken und an Bahnschranken stehen zu bleiben, oder?

Die Joggerin wurde tödlich verletzt, der 44-jährige Zugführer und die Zeugen erlitten einen Schock.

Quellen:
Polizeipresse
Verschiedene Zeitungen

Update

Kommentar des Polizei-Pressesprechers Manfred Jacobi:

“Offensichtlich hat sie den herannahenden Zug nicht gehört, weil sie einen iPod mit sich führte und Kopfhörer trug.”

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Thema: Februar 2010 | 10 Kommentare

Interregio gegen Radfahrer – Ein zu Null

Freitag, 22. Januar 2010 | 

interregio 21.1.2010, Meckenbeuren (Bodenseekreis)

Wofür waren die Schranken an Bahnübergängen nochmal da?

Diese Frage kann bereits der durchschnittliche Heranwachsende leicht beantworten – um das Ergebnis dann später zu missachten und den Preis dafür zu zahlen.

So auch ein 25-Jähriger in Meckenbeuren, der auf seinem Fahrrad eine bereits geschlossene Bahnschranke umfuhr. Wenigstens gucken hätte er doch können. Macht man beim Überqueren einer Straße doch auch (wenn man genug Verstand hat).

Aber nein… rüber über die Gleise und dann kam er auch schon. Der Interregio… mit 130 Stundenkilometer.

Durch den Aufprall wurde der unvernünftige Radfahrer gegen die Schrankenanlage geschleudert, wo er dann auch verstarb.

Quelle:
Welt
Südkurier

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Thema: Januar 2010 | 3 Kommentare

Mutprobe endet vor dem Regionalexpress

Mittwoch, 27. Mai 2009 | 

gleisk

25.5.2009, Belleben (Sachsen-Anhalt)

Es gibt Mutproben in allen Abstufungen. Dem Lehrer ein Furzkissen unterzuschieben ist die unterste Stufe. Ab da wird es eigentlich dümmer und dümmer.

Ladendiebstahl kann schon richtig Ärger bringen.

Doch zu gucken, ob man vor dem ranbrausenden Zug noch über die Gleise kommt, ist eindeutig die oberste Stufe von dämlich… und – wie dieses Mal – oft eben auch tödlich.

Sieben Kids zwischen 14 und 18 aus dem Örtchen Belleben in Sachsen-Anhalt hatten mit kräftiger Alkoholunterstützung Geburtstag gefeiert und wollten gegen 23:00 Uhr Zigaretten besorgen (Zu siebt???).

Der Weg führte über einen beschrankten Bahnübergang. Auf diesem näherte sich der Regionalexpress 3619 aus Hannover in Richtung Leipzig mit Tempo 140.

Plötzlich sah der Zugführer einen Menschen im Lichtkegel und leitete eine Vollbremsung ein… zu spät.

Zu spät für eine 18-Jährige, die einem der Jungs hinterhergerannt war, obwohl der Zug schon deutlich zu sehen war…

Der tödliche Leichtsinn kostete Sie das Leben und schockiert das gesamte Dorf.

Quelle:
Mitteldeutsche Zeitung

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Thema: Mai 2009 | 2 Kommentare

Zug erfasst Girlie auf dem Nachhauseweg

Dienstag, 25. März 2008 | 

739552_cargo_wagon22.3.2008, Hedemünden

Dumm, dumm, dumm – verdammt!

Ein 16 Jahre altes Mädchen aus Oberode (Kreis Göttingen) musste ihren Leichtsinn in der Nacht zum Ostersonntag gegen 22:50 Uhr mit dem Leben bezahlen.

Zusammen mit einer gleichaltrigen Freundin wollte sie auf dem Heimweg vom Osterfeuer "nur mal schnell über die Schranken huschen".

Trotz blinkendem roten Licht und heruntergelassener Schranke!

Die erste schaffte es gerade noch hinüber, doch die zweite wurde von einem herannahenden Güterzug erfasst, rund 50 Meter mitgeschliffen und getötet.

Die Freundin und der Lokführer erlitten einen Schock und mussten ins Krankenhaus.

Quelle:
Fuldainfo

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Thema: März 2008 | Beitrag kommentieren

Intercity überfährt Radfahrer

Donnerstag, 13. März 2008 | 

720146_train_sign Martensdorf (MVP), 12.3.2008

Wie oft habe ich schon vor Bahnschranken gestanden und noch ewig gewartet, nachdem bereits ein Zug durch war? Bestimmt tausende Male und immer kam mindestens noch ein Zug.

Und fast immer habe ich mir gedacht, besonders wenn ich mit dem Motorrad unterwegs war: "Da könntest Du doch eben schnell noch durchhuschen."

Der Unterschied zwischen mir und doof ist, dass ich das immer nur ganz kurz dachte, aber nie in die Tat umsetzte – und dass ich noch lebe!

Soviel Glück hatte der Mann im Nordvorpommernschen Martensdorf nicht. Oder er war einfach zu langsam.

Jedenfalls meinte der 52-Jährige Mann, dass er mit seinem Rad auch noch schnell durchhuschen könnte, nachdem bereits ein Regionalzug passiert hatte. Womit er nicht rechnete, war der nahende Intercity. Und der prallte dann auch – trotz Notbremsung des Zugführers – mit dem Opfer zusammen, wobei der Radfahrer sein Leben ließ.

Ich werde weiterhin an Schranken drüber nachdenken… aber dann denke ich auch einfach mal an ihn… das erleichtert das Warten dann.

Quelle:
Ostsee-Zeitung

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Thema: März 2008 | Beitrag kommentieren