Home

Auf ICE-Dach geklettert und verbrannt

Sonntag, 13. November 2011 | 

ice12.11.2011, Köln

Das Herumklettern auf Zugdächern zählt zu der den spektakulärsten Kategorien tödlichen Leichtsinns.

In nahezu allen Fällen erleiden die Kletterer einen Stromschlag. Dieser ist immer tödlich und hoffentlich so schnell wirkend, dass die Opfer das nicht mehr mitkriegen.

Wie so etwas aussieht, habe ich hier ja schon mal in einem Video präsentiert.

Immer wieder fühlen sich Leute hier bemüßigt, in den Kommentaren darauf hinzuweisen, dass die Kletterei sicher ist, so lange man nicht direkt an die Leitung kommt.

Ich würde mir wünschen, dass alle Personen die das behaupten, es mal ausprobieren. Denn der Abstand von 1,5 Metern reicht – wie Hunderte und Tausende von Toten zeigen – aus, um von einem 15.000-Volt-Lichtbogen erwischt zu werden. Wenn jeder, der das bestreitet, das mal ausprobiert… würde man in Zukunft mit der Erklärung tatsächlicher Geschehnisse leichter zu den Idioten vordringen.

Etwa gegen 7:00 Uhr am letzten Samstag hielt ein ICE im Kölner Hauptbahnhof. Ein 24-Jähriger kletterte plötzlich auf das Dach des Zuges, wozu er vermutlich die geöffnete Fahrertür nutzte.

Und dann knallte es auch schon.

Er geriet an die Oberleitung und ging sofort in Flammen auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Warum er das tat, ob er vielleicht betrunken war, soll nun eine Obduktion klären.

Quellen:
Erstmeldung mal wieder HF. Danke.
Kölner Express
T-Online Nachrichten

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (46 Stimmen, Note: 4,59 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Lesertipp, November 2011 | Beitrag kommentieren

Deutscher Student stirbt in Wien an Stromschlag

Sonntag, 19. Dezember 2010 | 

vorsichtstrom 18.12.2010, Wien

Da war man sein Leben lang fleißig, hat in der Schule immer gut aufgepasst (oder nicht?) und hat sein Abitur gemacht. Schließlich bekommt man einen Studienplatz und hat eine Zukunft vor sich…

Und all das wirft so ein Mensch auf einer Sauftour in Österreich mit einer Dummheit von sich? Das muss doch etwas mit der evolutionären Auslese zu tun haben?

Der vorliegende Fall eines 21-jährigen Studenten ist ja nicht der erste dieser Art. Und immer wieder frage ich mich, wie das funktioniert!

Solange mein Hirn noch in der Lage ist, meinen Körper einen Waggon oder Strommast hochklettern zu lassen, wird es mich auch davon abhalten. Es hat mich ja bislang davon abgehalten…

Mit 3 Freunden war der Student im Wiener Stadtteil Simmering auf einer Kneipentour, als sie am Güterbahnhof Klein-Schwechat vorbeikamen. Aus Übermut (…tut selten gut!) kletterte der Bursche auf einen Kesselwaggon. Dabei berührte er vermutlich die Oberleitung und bekam mit 15.000 Volt einen gewischt.

Naja, es hätte auch gereicht, sich der Leitung etwa einen Meter zu nähern…

Er wurde vom Waggondach aufs Gleis geschleudert und verstarb an dieser Stelle.

Ich weiß nicht, was für ein weltfernes Fach er studiert hat. Aber das war wirklich ein dummer Fehler! Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie man mit auch nur durchschnittlicher Intelligenz so etwas machen kann. Und erst recht, wie man das als intelligenter Mensch tun kann.

Mit stellt sich auch immer wieder die Frage:

Warum stehen die sogenannten “Freunde” bei sowas untätig dabei? Sind die alle vom gleichen Schlag? Ist denen das egal? Geht es nur um Spaß (in unserer Nachmittags-Talkshow-Voyeurgesellschaft) – frei nach dem Motto: Mal gucken, was passiert und erst später nachdenken…

Quellen:
Erstmeldung: Lady Callista (Danke!)
NTV
Wienweb
Focus
Der Standard

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (29 Stimmen, Note: 4,10 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Dezember 2010 | 4 Kommentare

Feier endet mit Starkstromschlag

Montag, 28. Juni 2010 | 

tankwagen 26.6.2010, Remchingen-Wilferdingen

Polizei und Feuerwehr sprechen hier von einem tragischen Unglück. Und das ist es sicher auch. Aber da es hätte kinderleicht vermieden werden können, ist es auch eine unglaubliche Dummheit!

Gegen 2:00 Uhr morgens war eine feiernde Gruppe “junger Erwachsener” am Bahnhof Wilferding unterwegs. In solchen “Horden auf dem Heimweg” spielen Übermut und Angeberei eine wichtige Rolle.

Was davon den 18-jährigen Nöttinger dazu getrieben hat, die Gruppe zu verlassen und in Richtung der Gleise zu laufen, kann nur gemutmaßt werden.

Die Gruppe selbst hat sein Fehlen angeblich erst bemerkt, als er brennend auf der Oberseite eines Kesselwagens stand – von dem er kurz darauf herunterfiel. Zu diesem Zeitpunkt dürfte er schon tot gewesen sein.

So wie später ermittelt wurde, war der junge Mann einen Kesselwagen auf Gleis 3 hinaufgestiegen und oben herumspaziert. Ob er in direkten Kontakt mit der Starkstromleitung kam, ist auch in diesem Fall wieder völlig unerheblich, weil bei 15.000 Volt eine Annäherung auf 1,5 Meter ausreicht, um sich einen Stromschlag zu holen.

Seine Freunde wurden von einem Notfallmanager der Bahn betreut.

Quellen:
Mehrere meiner Leser
Pforzheimer Zeitung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (33 Stimmen, Note: 4,48 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Hamburger Studentin fällt vom Strommast

Freitag, 18. Juni 2010 | 

hamburg_haupbahnhof 17.6.2010, Hamburg

Bei manchen Fällen muss ich so sehr den Kopf schütteln, dass mir die Sprache wegbleibt. Und der vorliegende Fall gehört definitiv dazu.

Jung sein, saufen und Übermut gehören zusammen. In den meisten Fällen gehört dazu aber auch noch ein weiterer Faktor: Mann sein…

Dass Frauen aus betrunkenem Übermut richtig dumme Sachen tun, kommt vor. Doch das Ergebnis ist bestenfalls ein Schauer, wenn man morgens neben sich guckt.

Doch die 23-jährige Hamburgerin wollte es so richtig wissen. Nach einem kleinen Umtrunk im schönen Hamburg zog sie mit zwei Freunden durch die Gegend. In der Nähe des Hauptbahnhofs kamen dann zwei aus dem Trio – darunter die Studentin – auf die verhängnisvolle Idee, einen Strommast zu erklettern.

Ich könnte jetzt hier sicher ein Dutzend Beweise dafür finden, dass das eine ganz schlechte Idee ist. Und das war es auch dieses Mal.

Die Feuerwehr vermutet, dass sie dort oben einen starken elektrischen Schlag bekam. Daraufhin fiel sie vom Mast – rund 20 Meter tief.

Was von den beiden Ereignissen jetzt tödlich war, ist eigentlich uninteressant. Denn die eigentliche Todesursache lautet: Übermut und schlechte Ideen.

Quellen:
Hamburger Abendblatt und weitere

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (56 Stimmen, Note: 4,52 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juni 2010 | 16 Kommentare

Stromschlag an Oberleitung: Wieder 2 tote Burschen

Montag, 12. April 2010 | 

Quelle: Polizei 10.4.2010, Bahnhof Kassel Bettenhausen

Zuerst wurden Anwohner in der Nähe des Bahnhofs aufmerksam, weil es zweimal kurz hintereinander so geknallt hat, als würde ein Tank in die Luft fliegen.

Wegen eines Brandes wurde die Feuerwehr dann zum Bahnhof in Kassel Bettenhausen gerufen… und was da brannte, waren zwei Burschen im Alter von 18 und 19 Jahren.

Wie sich herausstellte, hatten sie vorher eine Diskothek besucht und sind dann am Bahnhof vorbeigekommen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen kletteren dann beide gegen 6:20 Uhr auf den oben gezeigten Zug und haben dort oben dann versehentlich die stromführende Oberleitung mit 15.000 Volt berührt.

Wozu sowas führt ist hier in einem Video zu sehen.

Beamte des Polizeireviers Kassel Ost wurden wegen eines Brandes in die Leipziger Straße gerufen und alarmierten dann weitere Hilfskräfte. Zur Bergung der beiden Jungs, für die jede Hilfe zu spät kam, musste zeitweise sogar der Strom abgeschaltet werden.

Quellen:
Mein Leser Oli
Polizeibericht
Fotoquelle: Bundespolizei Kassel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (27 Stimmen, Note: 4,30 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: April 2010 | 5 Kommentare

Graffiti-Sprayer wird beim Schmieren vom Zug erwischt

Freitag, 19. März 2010 | 

schmiererei 19.3.2010, Dormagen

Bahngleise sind keine Spielplätze und nicht umsonst ist ihr Betreten verboten. Ebenfalls verboten ist das Beschmieren von S-Bahnzügen mit Spraydosen.

Was eine asoziale Minderheit für Kunst oder Kultur hält, empfinden die meisten Menschen als Schmiererei und Sachbeschädigung.

Doch was passiert üblicherweise den verwöhnten Kids schon? Meist kriegen die nicht mal eine Strafe. Dabei kann das durchaus übel ausgehen, wie der vorliegende Fall zeigt.

Zwei dieser Kids, 19 und 17 Jahre alt, trieben sich im Bereich des Bahnhofs von Dormagen rum. Der “Große” wollte eine S-Bahn vollschmieren und der “Kleine” sollte Schmiere stehen.

Keine Ahnung, worauf der aufpassen sollte. Züge scheinen es nicht gewesen zu sein. Denn gegen 4:30 Uhr passierte ein Güterzug diese Stelle, während zeitgleich auf einem Nebengleis ein Personenzug hielt. Deshalb konnte er seinen Kumpanen nicht mehr sehen.

Als die Luft wieder rein war, suchte er den Sprayer und fand ihn auch… leblos auf den Gleisen. Offenbar ist er von einem der beiden Züge angefahren und tödlich verletzt worden. Alarmierte Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.

Am Tatort wurden Spraydosen sichergestellt. Der Junge wurde seinen Eltern übergeben.

Quelle
Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (93 Stimmen, Note: 4,12 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: März 2010 | 8 Kommentare

Darwinpreisträger Januar 2010

Mittwoch, 3. Februar 2010 | 

Im Januar war hinsichtlich des Darwinpreises nicht viel los.

Beziehungsweise… viel los war schon.

Nahezu täglich hat sich irgendein Vollpfosten totgefahren, weil er bei Glatteis und Schnee viel zu schnell und zu unvorsichtig – manchmal sogar mit Sommerreifen – gefahren ist.

Doch das wird irgendwann langweilig und ist nicht spektakulär, sondern nur Ausdruck für eine weit verbreitete Dummheit.

Und so gab es nur drei Bewerber um den deutschen Darwin Award.

  • Eine Studentin, die einen Brand auslöste, indem sie ihre Jacke auf die Herdplatte legte. [lesen]
  • Einen Typen, der unbedingt noch mit dem Fahrrad über den geschlossenen Bahnübergang musste [lesen]
  • Und den Gewinner… Einen Zuggast, der nach dem Aussteigen hinter dem Zug über die Gleis huschen wollte und dort nähere Bekanntschaft mit dem Zug in Richtung Bremen machte [lesen]

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Stimmen, Note: 4,33 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Januar 2010, Preisträger | Beitrag kommentieren

Nur mal schnell über die Gleise

Mittwoch, 20. Januar 2010 | 

gleis 19.1.2010, Bahnhof Klecken

In Bahnhöfen gibt es keine Abkürzungen – Ausrufezeichen

"Wir erreichen in Kürze den Bahnhof XYZ. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts…"

Eine solche Ansage hört man in der Regel im Zug und jedem vernünftigen Menschen teilt sie folgende Fakten mit:

1. Wir sind bald da.
2. Es öffnen sich nur die rechten Türen.
3. An den linken Türen hast Du nix zu suchen.
4. Auf der linken Seite des Zuges hast Du nach dem Aussteigen nix zu suchen.
5. Steig rechts aus und gehe in die Richtung weiter!

Ist doch eigentlich nicht so schwer, oder? Warum also lesen wir immer wieder über Menschen, die mal schnell eine Abkürzung nehmen wollten und in einem Bahnhof Gleise an Stellen überqueren, an denen sie nichts zu suchen haben – vornehmlich in Todesmeldungen?

Und so passierte auch im Bahnhof Klecken das, mit dem jeder Mensch rechnen muss…

Ein 20-Jähriger aus Rhumspringe im Landkreis Göttingen kam gegen 23:00 Uhr in Klecken an, stieg aus dem Zug aus und meinte dann, er müsse mal eben hinter dem Zug die Gleise überqueren. Dieser unüberlegte Schritt war auch gleich sein letzter!

Mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h schoss nämlich auf dem Nebengleis der Eurocity aus Richtung Bremen durch den Bahnhof. Der Zugführer bemerkte den jungen Mann – der junge Mann bemerkte den Zug zu spät.

Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung kam der Zug erst nach 900 Metern(!) zum stehen. Da war der Bursche bereits tot.

Bitte liebe Leute, die ihr das lest: Lernt IHR wenigstens etwas daraus!

Quellen:
Harburger
Hamburger Abendblatt
Die Welt

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (41 Stimmen, Note: 4,37 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Januar 2010 | Beitrag kommentieren

Lichtbogen setzt jungen Kletterer in Brand

Dienstag, 29. Dezember 2009 | 

lichtbogen 29.12.2009, Villingen-Schwenningen

Wäre es nicht so furchtbar, man könnte diese Todesart beim Darwinpreis als Dauerbrenner bezeichnen.

Immer und immer wieder sterben junge Männer (Frauen sind zu solchen Aktionen scheinbar nicht blöde genug) dadurch, dass Sie einer Oberleitung zu nahe kommen oder sie gar berühren.

Der Fahrdienstleiter im Bahnhof Villingen bemerkte früh am Morgen einen Lichtbogen an der Oberleitung. Kurz darauf brannte etwas auf dem Gleis. Man muss sich den Schock vorstellen, als er beim Löschen einen brennenden Menschen erkannte…

Ein 18-Jähriger war an der der Schwenninger Straße über das Brückengeländer geklettert, ausgerutscht und auf die  Oberleitung gestürzt, die seine Kleidung daraufhin durch einen Lichtbogen in Brand setzte.

Da zu diesem Zeitpunkt Schneefall herrschte, ergaben die Spuren, dass er allein unterwegs war.

Am Vormittag des Tages verstarb der junge Mann in einer Tübinger Spezialklinik an seinen schweren Verbrennungen.

Quelle:
Südkurier
Topnews

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (28 Stimmen, Note: 3,54 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Dezember 2009 | 2 Kommentare

Auf dem Gleis zum Hauptbahnhof – ganz schlechte Idee!

Donnerstag, 26. November 2009 | 

gleise 24.11.2009, Essen

Mit der Bierflasche in der Hand latschte in der Nacht ein (noch nicht identifizierter) etwa 25-jähriger Mann auf das Gleisbett am Bahnhof Essen-West. Einen Zeugen fragte er nach dem Weg zum Hauptbahnhof.

Dann marschierte er los. Ein Zeuge brüllte ihm noch hinterher und versuchte, ihn zum Verlassen der Gleise zu bewegen.

Seine einzige Reaktion war der Wechsel des Gleises, während er weiter in Richtung Hauptbahnhof lief.

Dort kam er allerdings nie an. Eine Regionalbahn überrollte ihn von hinten.

Was lernen wir daraus?

Daraus muss man nix lernen. Dass man nicht auf Bahngleisen rumlatscht wissen Grundschulkinder!

Quelle:
Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (42 Stimmen, Note: 4,31 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: November 2009 | Beitrag kommentieren