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Beifahrer stirbt bei illegalem Autorennen

Freitag, 6. August 2010 | 

shelby 1.8.2010, Mannheim

Mein Schwanz ist länger, mein Haus ist größer, mein Auto ist schneller… diese Kette könnte man endlos fortsetzen. Und sie trifft nicht nur auf Männer zu, sondern auch auf Frauen (Schmuck, Brüste, Schuhe) und eigentlich liegen die Quellen sogar im Tierreich (mehr Weibchen, größeres Revier, bunteres Gefieder).

Um so mehr würde man sich eigentlich wünschen, dass vernunftbegabte Wesen diese Kette durchbrechen. Zumal es dabei ja auch immer wieder Opfer gibt (Radikaler Islamismus = Mein Gott hat den Längeren…).

Und so dieses Mal auch in Mannheim, als zwei Brüder unter sich klären wollten, wer schneller von A nach B kommt.

Dazu lieferten sie sich in der Nacht ein Privatrennen, an dem das Opfer unvorsichtigerweise als Beifahrer teilnahm. Konnte ja nicht gut ausgehen!

Und so kam der Jüngere – als beide von Zeugen geschätzte 150 km/h drauf hatten – in einer Baustelle von der Straße ab und bretterte schließlich in mehrere Bäume und in eine Laterne. Das wiederum erschwerte zusätzlich noch die Rettung, da sie unter Strom stand. Der Copilot starb am Unfallort. Der kleine Bruder ist schwer verletzt (schwere Schädelverletzungen). Sein Zustand ist kritisch. Und der große Bruder (mit 0,9 Promille) schweigt.

Was soll er auch sagen? Oops, dumm gefahren?

Quellen:
Südwest Presse
Morgenweb

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Das letzte Rennen

Montag, 7. Dezember 2009 | 

feuerwehr_raven 3.12.2009, Raven (Kreis Lüneburg)

Man kann eigentlich nicht genug betonen, wie dämlich private Autorennen sind… OK, die “richtigen Autorennen” sind in meinen Augen auch dämlich, aber das hat andere Gründe.

Der Penisvergleich mit Rädern und Motoren gibt keinerlei Auskunft darüber, wie toll jemand ist.

Doch die Teilnahme an solchen Rennen und somit die beschleunigte, natürliche Auslese, zeigt zumindest deutlich auf, welche geistigen Defizite jemand hat.

Und es kommt ja auch regelmäßig zu tödlichen Unfällen, die unterm Strich sicherlich für eine Verbesserung des menschlichen Erbgutes sorgen.

Die Bestandteile des Rezeptes sind immer gleich:

  • Junger Bursche, maximal Anfang 20
  • Für Rennen ungeeignete Fahrzeuge, gerne Golf, Prolo oder winzige Opel mit riesigen Auspuffen
  • Selbstüberschätzung
  • Winzig, winzig kleiner Fahrfehler…

In unserem Fall war es ein 20-Jähriger mit einem Golf Cabrio (ja, so ein Friseusen-Erdbeerkörbchen), der mit einem Kumpel auf der Landstraße eine private Rally veranstaltete.

Nach einem Überholmanöver bei hoher Geschwindigkeit verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto und er geriet in den Gegenverkehr.

Dort kam ihm leider ein richtig stabiles Auto entgegen. Eine 45 Jahre alte Frau in einem Audi A6 konnte den Zusammenstoß auch nicht mehr verhindern und so prallten beide Wagen frontal gegeneinander.

Der Golf drehte sich, fing an zu brennen und schob sich mit dem Heck an einem Straßenbaum hoch. Der Fahrer wurde eingeklemmt, war aber vermutlich zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon tot. Die Feuerwehr löschte den Wagen und konnte den Burschen mit schwerem gerät aus dem Wrack herausschneiden.

Und die Dame im Audi? Nun, die hat sich die Hand gebrochen und wurde ins Krankenhaus gefahren.

Quellen:
Polizeibericht
Hamburger Abendblatt
Foto: Feuerwehr

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Thema: Dezember 2009 | 11 Kommentare

Darwinpreisträger April 2009

Freitag, 1. Mai 2009 | 

Seltsamerweise sind die beide Hauptanwärter auf den deutschen Darwin Award im April 2009 bei (zwei Unterschiedlichen) Privatrennen verstorben.

Der Zweitplatzierte war ein 22-jähriger Hamburger, der mit seinem Mazda bei einem Privatrennen in Hamburg-Wandsbek verunglückte.

Doch von den Bewertungen her verdient der 18-jährige Kölner den Darwinpreis, der sich bei einem privaten Autorennen in Köln Rondorf mit seinem Wagen überschlug und aus demselben geschleudert wurde, weil er nicht angeschnallt war.

In diesem Fall haben vermutlich nur geistig gleich gelagerte Menschen Mitleid mit den Verunglückten und mein Mitgefühl gilt den armen Hinterbliebenen sowie den beiden unschuldigen Autofahrern, die bei dem Hamburger Unfall schwer verletzt wurden.

Zum Darwinpreisträger im April 2009

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Thema: April 2009 | Ein Kommentar

Privatrennen endet tödlich

Freitag, 20. Juni 2008 | 

wuppertal Wuppertal, 18.6.2008

Ich erwähnte an dieser Stelle schon bei Gelegenheit, dass ich es für eine gute Idee hielte, wenn jeder vor der Erlangung eines Führerscheins zuerst einen Intelligenz- und Persönlichkeitstest absolvieren müsste.

In diesem Fall würde ein 22jähriger Wuppertaler nämlich vermutlich noch leben, weil er keinen bekommen hätte.

Glaubt man den Zeugenaussagen – und die Polizei tut das – so lieferte sich das Opfer mit seinem 19jährigen Bruder auf der Westkotter Straße in Wuppertal-Barmen ein privates Autorennen.

Aufgrund der dabei stark überhöhten Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und bretterte in die dort stehende Ampel.

Dann schleuderte sein Fiesta noch herum und raste mit dem Heck voraus in die Schaufensterscheibe eines Kiosk. Die Ampel knickte um in beschädigte Ihrerseits einen geparkten Kleinwagen.

Der Fahrer verstarb noch am Unfallort. Ein 18jähriger Beifahrer überlebte leicht verletzt, ein 20jähriger Beifahrer schwer verletzt.

Quelle:
Polizeipresse
Ruhrnachrichten
Stadtnetz Wuppertal

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