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Autodieb stirbt auf Flucht

Dienstag, 15. November 2011 | 

polen15.11.2011, Schwandorf

Diesen Monat wird aber auch die Vorurteils- und Klischeekiste bedient…

Erst ein BMW-rasender Italiener, jetzt ein polnischer Autodieb.

Der 27-Jährige war der Polizei nachts auf der A 93 bei Schwandorf aufgefallen und sie wollte ihn kontrollieren.

Da ihm das Auto nicht gehörte und er das der Polizei auch sicher nicht erklären wollte, gab er statt dessen lieber Vollgas und raste davon.

An der Ausfahrt Schwandorf Nord verließ er die Autobahn und wollte auf der Kreisstraße fliehen. Doch dazu kam es nicht mehr.

Er verlor die Kontrolle über den Wagen, der sich daraufhin mehrmals überschlug und schließlich auf dem Dach landete.

Da er sich nicht angeschnallt hatte, wurde er dabei schwer verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

Quellen:
Open Report
Radio Ramasuri

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Thema: November 2011 | Ein Kommentar

Autoknacker schießt mit Gaspistole auf Polizisten

Dienstag, 20. September 2011 | 

19.9.2011, Mönchengladbach Rheydt

In dem Wort Schreckschusspistole ist der Schreck enthalten. Das Erschrecken vor einem lauten Knall und die daraus resultierende Abschreckung.

Irgendwo in dieser Bezeichnung sollte auch das Wort Hoffnung enthalten sein. Die Hoffnung, dass sich davon wirklich jemand täuschen und abschrecken lässt.

Vor etwa einem Jahr hatte ich hier bereits einem Fall, der uns deutlich vor Augen führt, dass diese Hoffnung nicht gilt, wenn andere Bewaffnete beteiligt sind.

Damals lieferte sich ein Apothekenräuber eine Schießerei mit Polizisten. Die wussten nicht, dass er nur eine Gaspistole hatte und erschossen ihn.

Der drogenabhängige Autoknacker Ingo hatte einen schlechten Tag, als ihn jemand dabei bemerkte, dass er sich an einem Auto zu schaffen machte. Gegen 21:14 Uhr wurde die Polizei zu einem Edekaparkplatz gerufen und traf dort auf den Dieb, der daraufhin sofort Fersengeld gab.

Als die Polizei ihn festnehmen wollte, zog der Flüchtige eine Waffe und schoss auf seine Verfolger. Die blieben unverletzt, eröffneten aber ihrerseits das Feuer.

Erst als der Autoknacker tot auf der Straße lag, wurde klar, weswegen die Polizisten so glimpflich davongekommen waren: Sie hatten echte Pistolen. Ingo nur eine täuschend echte Gaspistole, die ordentlich geknallt hat. Leider hat sie niemanden abgeschreckt.

Quellen:
Lady Allista
Westdeutsche Zeitung
Bild
Rheinische Post
Focus

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Thema: Lesertipp, September 2011 | Beitrag kommentieren

Von Polizei verfolgter Autodieb rast in den Tod

Mittwoch, 14. April 2010 | 

varel_polizeibild 11.4.2010, Varel / Sittensen

Über 170 Kilometer floh ein 19-Jähriger aus dem schönen Ort Varel mit einem geklauten Auto vor der Polizei – letztlich in die Fänge des Todes!

Am Abend des letzten Samstags hatte sich der Bursche die Autoschlüssel der Mutter einer Exfreundin geklaut, die daraufhin Anzeige erstattete. Von Wagen (ein Opel Vectra) und Täter fehlten jede Spur.

Erst am Nachmittag des Folgetags fiel der Wagen einer Polizeistreife in Varel auf, die daraufhin den Fahrer anhalten wollte. Doch da gab der Dieb Vollgas und floh. Verfolgt von der Polizei raste er auf die A29 und erreichte dort teilweise Geschwindigkeiten von über 200 km/h.

Immer mehr Polizeiwagen (die Bild redet von 14, doch da würde ich eher vorsichtig sein) sowie ein Hubschrauber verfolgten den Raser, der schließlich auf die A1 in Richtung Hamburg wechselte. Im Bereich Bremen gab es die erste Kollision mit einem Streifenwagen.

Im Bereich von Sittensen versuchte er, andere Fahrer rechts auf dem Seitenstreifen zu überholen. Da die sich nicht wirklich zum schnellen Fahren eignen, kam er rechts von der Fahrbahn ab und bretterte in ein Baustellenschild. Danach gegen eine schräge Leitplanke. Daraufhin schoss der Wagen über einen Graben, überschlug sich und schmetterte schließlich gegen einen Baum. Bevor das Auto Feuer fing, zog die Polizei den bereits toten Fahrer aus dem völlig zerstörten Fahrzeug.

Quellen:
Erstmeldung: Lady Allista
Nordwest Zeitung
Bild: Polizei

Update

Ein Video der Verfolgung findet sich bei der Rheinischen Post (Neues Fenster)

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Thema: April 2010 | Beitrag kommentieren

Wiener Autodieb brettert gegen Pfeiler

Montag, 7. April 2008 | 

dieb Österreich, Wien / Schwechat, 6.4.2008

Der 43-jährige Ex-Angestellte einer Wiener Autofirma wollte seinen Chef wohl um eine Luxuskarosse erleichtern.

Zu diesem Zweck hatte er sich den entsprechenden Schlüssel des S-Klasse Mercedes geklaut.

Leider wurde er vom Chef der Firma und dessen Sohn erwischt, weil ein Angestellter das Fehlen des Tresorschlüssels gemeldet hatte.

Als der Dieb die beiden sah, gab er Vollgas und floh.

Der Inhaber nahm die Verfolgung auf und verständigte die Polizei. Scheinbar war er auch schon mit einem beschädigten reifen losgefahren, so dass seine Flucht ohnehin schon unter einem schlechten Stern stand.

Die Flucht ging durch Erdberg bis hin zu Autobahn A4. Dort kam es dann schnell zum tödlichen Unfall. Der Dieb raste mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler. Der Wagen ging in Flammen auf.

Die Feuerwehr musste das Dach aufschneiden, um ihn zu bergen. Zwei Stunden später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Quelle:
Verschiedene österreichische Zeitungen

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