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Harleyfahrer missachtet Rotlicht

Montag, 4. Oktober 2010 | 

harley 3.10.2010, Breitengüßbach

Ein 44-jähriger Harleyfahrer aus dem Landkreis Bamberg wollte wohl das schöne Wetter noch einmal für einen Ausflug nutzen.

Es wurde sein letzter Ausflug!

Gegen 16:30 Uhr führ er in eine Kreuzung ein.

Trotz der roten Ampel setzte er nicht einmal das Tempo herab.

In der Kreuzung berührte er mit seinem Motorrad erst einen Audi, der gerade dort einbog.

Dadurch stürzte er auf die Straße und knallte dann – samt Maschine – in einen weiteren Audi, welcher im Gegenverkehr wartete.

Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu, denen er ein paar Stunden später im Krankenhaus erlag.

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: Oktober 2010 | Beitrag kommentieren

Warten? Wozu? Ich bin Biker!

Montag, 20. September 2010 | 

biker 18.9.2010, Engen, Kreis Konstanz

Lieben wir sie nicht alle? Man steht an einer Ampel und wartet aufs grüne Licht. Und dort kommt er dann, unser Lieblingsbiker.

Dicke Maschine in greller Farbe, Nummernschild hochgeknickt. Strampelanzug in Signalorange… und dann fährt er an der wartenden Autoschlange vorbei, stellt sich vor den ersten Wagen (auf den Fußgängerbereich), um bei grün wie ein Besengter loszurasen.

Und Hand aufs Herz: Wer stellt sich da nicht ab und zu vor seinem inneren Auge einen Laster vor, der noch im Kreuzungsbereich war und dann den lossprintenden Zweiradcowboy mit Schmackes auf die Hörner nimmt?

Nicht ganz so spektakulär, aber ebenso tödlich war nun der Unfall, der sich in Engen ereignete.

Ein 25-jähriger hatte cool die wartende Autoschlange passiert, um schließlich bei grün Gas zu geben. Leider bog gerade kurz hinter der Kreuzung jemand auf den Supermarktparkplatz ab… und kollidierte mit dem Biker. Dieser flog über den Wagen und zog sich tödliche Verletzungen zu.

Die überholten Autos sahen das, wendeten und nahmen einen anderen Weg…

Quelle:
Südkurier

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Thema: September 2010 | Ein Kommentar

Bei Rot über Gleise – von Straßenbahn überfahren

Montag, 14. Juni 2010 | 

strassenbahn 12.6.2010, Köln

Ein Zeuge sah noch, dass die junge Frau die Gleisanlagen bei Rot überquerte und dabei nur nach rechts sah…

Von links kam allerdings mit schnellem Tempo die Straßenbahn der Linie 16. Und diese erfasste die 32-jährige Frau aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und ihren Rollkoffer dann leider.

Die Frau war nach Polizeimeldungen sofort tot.

Der Sprecher der Straßenbahngesellschaft sagte, dass die Bahnen an dieser Stelle normalerweise ungefähr 60 km/h drauf haben…

Ein Grund mehr, sorgfältig in alle Richtungen zu gucken und die Ampel zu beachten, oder?

Quellen:
Polizeibericht
Express
Kölnische Rundschau

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Thema: Juni 2010 | Beitrag kommentieren

Motorradfahrer brettern auf Stau-Ende

Donnerstag, 25. März 2010 | 

suzuki 24.3.2010, Niefern-Öschelbronn

Mein Vater war Fahrlehrer. Das hab ich hier schon mal erwähnt. Und als es an den Führerschein ging, verweigerte er mir den Motorradführerschein, weil Motorräder seiner Meinung nach zu wenig Knautschzone haben.

Naja, um korrekt zu sein, ist die einzige stark knautschende Zone bei einem Motorrad der Fahrer. Und genau so war es auch jetzt wieder…

Auf der B10, zwischen Niefern und Pforzheim, hatte sich an einer Ampelanlage ein Stau gebildet. Im Verlaufe einer längeren Rechtskurve kamen zwei Motorradfahrer dermaßen schnell angerast, dass sie keine Chance mehr hatten rechtzeitig zu halten.

Der Aufprall eines der beiden Bikes war so stark, dass das Auto noch auf den davor stehenden Wagen geschoben wurde!

Der Jüngere der beiden, ein 23-jähriger Pforzheimer, starb leider in der Klinik. Sein 30-jähriger Kollege ist schwer verletzt. Zum Glück blieben die beteiligten Autofahrer unverletzt.

Quellen:
u.a. Pforzheimer Zeitung

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger September 2009

Donnerstag, 1. Oktober 2009 | 

Noch nie hat es beim deutschen Darwin Award so hohe Wertungen gegeben wie in diesem Monat. Das lag einfach daran, dass im September wirklich absolute Dummheiten zu den Todesfällen geführt haben. Oder um es anders auszudrücken: Selten waren Tode so absolut unnötig wie in diesem Monat.

Da waren zum Beispiel allein zwei Unfälle bei denen die Fahrer starben, weil sei nicht angeschnallt waren. Sie könnten noch leben, wären sie nicht so bequem gewesen.

[1. Fall lesen...]
[2. Fall lesen...]

Auch Zugunfälle waren diesen Monat häufig. Ich habe beileibe nicht alle aufgeführt. Exemplarisch hier nur der Fall eines asiatischen Touristen, der beim Fotografieren auf die Gleise trat, überfahren und enthauptet wurde:
[lesen...]

Sowie der Fall eines Oktoberfestgastes, der beim Kotzen auf den Gleisen erfasst wurde:
[lesen...]

Hohe Noten haben auch der Motorradfahrer, der vor einer Radarfalle eine Vollbremsung hinlegte und gegen einen Mast fuhr:
[lesen...]

Der Arbeiter der in einer laufenden Betonsteinmaschine Reinigungsarbeiten durchführte:
[lesen...]

Und der Radfahrer, der glaubte, dass rote Ampeln nur andere betreffen:
[lesen...]

Dann war da noch der Mann, der ein einem Wassergraben mit 15cm Wasser ertrank:
[lesen...]

Doch der Gewinner des Darwinpreises und derzeit absolut höchstbewertete Fall ist der eines englischen Oktoberfestbesuchers, der in seinem Hotel beim Pinkeln aus dem Fenster gefallen ist.

Wenn er sich an die Traditionen der Engländer auf Mallorca gehalten und einfach auf die Straße gepinkelt hätte, er würde noch leben…
[lesen...]

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Thema: Preisträger, September 2009 | Beitrag kommentieren

Tot bei rot

Montag, 14. September 2009 | 

Quelle: 13dede.de 11.9.2009, Duisburg-Mündelheim

Eine der am einfachsten lernbaren Straßenverkehrsregeln lautet "Bei rot stehen bleiben!"

Kleine und kleinste Kinder verstehen das.

Wie ich aber als langjähriger Bewohner Münsters weiß, fehlt da insbesondere bei männlichen Radfahrern irgendeine Verschaltung im Hirn und es ist ein Wunder, dass nicht täglich Radfahrer sterben.

Wenn dann mal – wie im vorliegenden Fall – tatsächlich einer stirbt, so dient der nicht mal als abschreckendes Beispiel mit Lerneffekt… Auf Nachfragen würde man vermutlich sowas hören wie "Der war halt nicht schnell genug" oder "Ich bin immer vorsichtig, wenn ich das mache…".

Gegen 9:30 am 11.9,2009 Uhr überquerte ein 40-Jähriger in Duisburg die Kreuzung Uerdinger Straße/B288 in Richtung Mündelheim. Wie mehrere Zeugen ausgesagt haben sollen war seine Ampel zu diesem Zeitpunkt rot.

An einem Laster auf der einen Spur kam er noch unbeschadet vorbei, doch dahinter erwischte ihn Sekunden später ein PKW der Richtung Krefeld fuhr.

Der Radfahrer wurde durch die Luft geschleudert. Sein Rad kam erst 30 Meter weiter zum Liegen!

Schwer verletzt brachte man ihn in Krankenhaus, wo er während der Nacht verstarb.

Quellen:
Foto: http://www.13dede.de
Der Westen
Rheinische Post

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Thema: September 2009 | 2 Kommentare

Rot heisst Stop!

Mittwoch, 6. August 2008 | 

ampel5.8.2008, Gröningen

Dyschromatopsie, die sogenannte Rot-Grün-Blindheit, ist eine Fehlsichtigkeit, die Männer etwa 10 mal so häufig befällt, wie Frauen.

Warum also fuhr eine 42-jährige Frau, trotz ihrer roten Ampel, in die Kreuzung der B 81 zwischen Großalsleben und Gröningen?

Vorfahrt hatte in jedem Fall der Fahrer eines Kleintransporters, der die grüne Farbe seiner Ampel richtig gedeutet hatte.

Nachdem sich die beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung getroffen und danach mehrere Male überschlagen haben, kam der Transporterfahrer mit leichten Verletzungen davon, während die Kontrahentin an der Unfallstelle verstarb.

Doch selbst bei einer Rot-Grün-Schwäche sollte sie doch erkennen, wenn das obere Lichtlein brennt, oder?

Quelle:
Topnews

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