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In Gletscher eingebrochen

Dienstag, 6. Dezember 2011 | 

alpen4.12.2011, Walliser Alpen bei Saas Fee, Schweiz

Eines der wichtigsten Kommandos, direkt nach dem Verbot in die Bude zu kacken, ist bei Hunden das "Sitz!". Daraufhin muss sich ein Hund hinsetzen und darf sich nicht vom Fleck rühren, bis ein gegenteiliges Kommando kommt.

Was – entgegen weitläufigen Fehleinschätzungen – jeder Hund lernen kann, macht den intelligentesten Menschen oft Probleme. Und dabei muss man doch wirklich nicht "Sitz" rufen. Es sollte doch langen, dass ein Bergführer etwa sagt "Du, ich geh nochmal ein Stück zurück. Da vorne ist ein Gletscher. Bleib bitte hier und warte. Geh nicht weiter."

In den Schweizer Alpen hat das letztens nicht geklappt. Dort war ein 48-jähriger Mann aus Hessen mit einem Bergführer unterwegs. Dieser hatte einen Skistock verloren und wollte zurückgehen, um diesen zu holen.

Seinem Kunden schärfte er ein, dort zu warten und auf keinen Fall den Gletscher zu betreten.

Doch der ging allein weiter und es kam, wie es kommen musste. Er betrat den Gletscher und brach dort ein. Dabei verletzte er sich tödlich.

Quellen:
Erstmeldung Andrea
General Anzeiger
Süddeutsche Zeitung

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Abgestürzt mit Mountainbike

Mittwoch, 14. September 2011 | 

mbikeInzell, 14.9.2011

Man könnte sagen, dass da jemand den Begriff Mountainbike etwas zu wörtlich genommen hat. Als geschickter Fahrer ist es möglich, mit den Dingern einen Hügel runterfahren. Aber damit wirklich eine Bergtour zu machen, ist mehr als gefährlich.

Wenn man dann allerdings im Internet sucht und dort eine angeblich geeignete Tour findet, kann das schon mal zu Unfällen führen.

Ein Ehepaar aus Pfaffenhofen hatte im Internet den Tipp einer Tour durch die Chiemgauer Alpen gefunden. Dass da vielleicht irgendetwas nicht ganz stimmt, wurde ihnen relativ schnell klar. Denn an Fahren war nicht zu denken. Statt dessen mussten sie ihre Räder die meiste Zeit tragen oder schieben.

An einigen Stellen ist der – für Radler gänzlich ungeeignete, teilweise nur 25 cm breite – "Plattlinger Steig" sogar so unzugänglich, dass er durch Stahlseile gesichert ist.

Der 38-jährige Mann ging zirka 15 Meter vor seiner Frau und die sah ihn gerade wegen einer Kuppe nicht, als sie ein seltsames Geräusch hörte. Sie beeilte sich, aufzuschließen, und sah ihn eben noch abstürzen.

Er landete 150 Meter tiefer in einem Bach.

Die Frau alarmierte die Rettungskräfte, welche ihn aber nur noch tot bergen konnten.

Eine Wirtin am Anfang der Tour bestätigt, dass beinahe wöchentlich Radfahrer dort auftauchen, weil der absolut ungeeignete Weg irgendwo als gute Radtour empfohlen wird. Zum Verhängnis wurde dem Pfaffenhofener aber Bequemlichkeit. Er wollte nicht umkehren.

Es gibt sogar ein Schild, welches darauf hinweist, dass der Plattlinger Steig nur für Fußgänger geeignet ist. Doch das steht am anderen Ende des Weges.

Quellen:
Passauer Neue Presse
Welt
Süddeutsche
und andere

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Kletterer stirbt bei Sturz in Alpen

Sonntag, 3. August 2008 | 

bergkreuz01.08.2008, Österreich, Nesselwängle

Meist sind organisierte Kletterer aus Alpenvereinen sehr vernünftige, vorsichtige Menschen.

Das hätte man eigentlich auch vom sächsischen Darwinpreisanwärter annehmen können, der bei einer Klettertour un den österreichischen Alpen abstürzte.

Die achtköpfige Gruppe hatte sich schon weit vorgearbeitet und befand sich kurz vor einer Abseilstelle, als das 66-jährige Opfer sich plötzlich aus dem Seilverband löste und mit der Begründung “dieses kleine Stück sei ja auch ohne Sicherung begehbar” losmarschierte.

Weit ist er nicht gekommen. Eigentlich nur gut 120 Meter weit – und die auch nur vertikal!

Auf dem steilen und teilweise sehr grasig-rutschigen Untergrund verlor er den Halt und stürzte 120 Meter in die Tiefe.

Die Notärztin aus dem Rettungshubschrauber konnte nur noch den Tod feststellen.

Quellen:
Pepperoni
Die Welt
Focus

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