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Einfach alles falsch gemacht!

Donnerstag, 29. Dezember 2011 | 

error18.12.2011, Lambrecht

Wenn man Unfälle beschreibt, dann kommt man schnell auf einige Fehler zu sprechen, die für den Unfall bzw. dessen Verlauf ausschlaggebend waren.

Im vorliegenden Fall wurde so ziemlich jeder Fehler mitgenommen…

Fangen wir weiter hinten an:

Alkoholisiert (mit 1,9 Promille) fuhr ein 25-Jähriger zu schnell bei Glatteis. Schon nicht schlecht. Doch es kommt noch besser.

Der Wagen war nicht zugelassen. Er fuhr zu schnell. Allerdings hatte er sowieso keinen Führerschein.

Als es zum Unfall kam, bretterte er in eine Leitplanke. Weil er nicht angeschnallt war, wurde er dabei aus dem Auto geschleudert.

Seinen schweren Verletzungen erlag er 10 Tage später im Krankenhaus.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: Dezember 2011 | Ein Kommentar

Motorradraser stirbt, sein Opfer verliert Unterschenkel

Sonntag, 28. August 2011 | 

organspender28.8.2011, Langenbach

Die – vermutlich alkoholisierte – Raserei eines 26-Jährigen mit typischem Organspendermotorrad führte zu seinem Tod. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen… Er flog noch etwa 200 Meter(!) weit und knallte dabei in mehrere Verkehrsschilder.

Besonders bedauerlich in diesem Fall ist, dass der Raser mit einem 45-jährigen Fahrradfahrer zusammenstieß.

Durch die Wucht des Aufpralls flog der Radler etwa 20 Meter weit. Dabei wurde ihm der Unterschenkel abgerissen!

Schwer verletzt blieb der Mann auf der Straße liegen. Die Rettungskräfte suchten verzweifelt seinen linken Unterschenkel und fanden diesen in einem Baum – in rund 4 Metern Höhe!

Der Biker konnte nicht mehr reanimiert werden. der Fahrradfahrer wird hoffentlich überleben. Für eine rettende Operation wurde der Schenkel steril gelagert und mit dem Opfer ins Hospital geflogen.

Quellen:
Merkur Online
Landshuter Zeitung
Bild
Kanal 8

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Thema: August 2011 | 2 Kommentare

Mosel gegen Schwimmer – 2 zu 0

Sonntag, 28. August 2011 | 

moselAugust 2011, Kobern-Gondorf und Cochem

Die Mosel kenne ich bislang nur als Prägung auf länglichen Weingummis.

Kennt Ihr sicher: Eine Tüte voller Weingummi, viele verschiedene Farben und darauf die Namen von Flüssen. Ich vermute mal, von Flüssen, die typische Weingegenden durchfließen…

Ich trinke keinen Wein, esse aber ab und zu Weingummi… Ich schweife ab!

Anfang der Woche schickte mir meine treue Leserin Andrea den Hinweis auf einen 17-Jährigen, der in der Mosel ertrunken war.

"Schon wieder ein Badeunfall", dachte ich mir und legte es erst einmal beiseite.

Heute kam ihr zweiter Link und mir kam spontan der Gedanke: "Weingegend, Fluss, Weinfest… keine gute Kombination für die Evolutionsgenetik!"

Zum Anfang:

Dienstag ging ein 17-Jähriger mit zwei Kumpeln schwimmen. Sie hatten sich entschieden, die Mosel komplett zu durchqueren. Das widerspricht schon Punkt 1 der Schwimmerregeln, die ich letztens in einer Apothekenzeitung gelesen habe: Man soll niemals seine Kräfte überschätzen.

Punkt drei war – glaube ich – "Man soll nicht zu weit hinausschwimmen".

Es kam, wie es kommen musste. Der Schwimmer rief plötzlich um Hilfe, um dann zu versinken. Alle Suchen blieben erfolglos. Erst nach Tagen fand man den armen Jungen. Ein völlig unnötiger Tod!

Doch wie anfangs schon angedeutet, hat die Mosel diese Woche gleich zwei Opfer gefordert.

Samstagnacht war ein 47-Jähriger mit Bekannten unterwegs. Sie kamen vom Cochemer Heimat- und Weinfest. Die Polizei geht davon aus, dass der Alkohol den Mann zu seinem nun folgenden Tun getrieben hat.

Plötzlich und unvermittelt eröffnete er nämlich seinen Weggenossen, dass er den Rest des Weges zum anderen Ufer der Mosel schwimmend zurücklegen wolle.

Sprachs und sprang von der Brücke…

Zu Anfang sah man ihn noch schwimmen, dann ging er unter und blieb verschwunden.

Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass der Mann tot ist. Man hat ihn stundenlang gesucht. Erst bis 4:00 Uhr nachts, dann vom Morgen bis zum Mittag. Bislang wurde er nicht gefunden.

Quellen:
Andrea (Danke!)
Rhein Zeitung

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Thema: August 2011, Lesertipp | Beitrag kommentieren

Im Lüftungsschacht auf Weg zu Limp Bizkit erstickt

Montag, 11. Juli 2011 | 

limp_wien10.7.2011, Leipzig

Um irgendwo reinzukommen, wo Türsteher den Einlass bewachen, gehen viele – meist junge – Leute die seltsamsten Wege.

Bei Open Air-Konzerten versuchen immer wieder Fans über einen Zaun oder durch Hintereingänge einzusteigen. Zu junge Gäste bedienen sich gern gefälschter Schüler- oder geliehener Personalausweise.

Niemand würde vermutlich auf die Idee kommen, sich einen Tunnel zum Konzert zu graben. Doch, wer weiß? Vielleicht ja doch… Denn zumindest gibt es ja sogar Leute, die es übers Dach durch den Lüftungsschacht versuchen.

Was in Agenten- und Einbrecherfilmen immer unbequem, aber locker machbar aussieht, stellte sich für einen 30jährigen aus dem Südharz als tödlich heraus.

Limp Bizkit gab ein Konzert im Haus Auensee in Leipzig. Erwartungsgemäß waren viele Menschen gekommen und die mussten auch pinkeln. Da die Toiletten hoffnungslos überfüllt waren, wählte der Mann lieber den Weg der "Außenklos".

Sprich, er verließ das Haus, um draußen irgendwo in die Gegend zu pinkeln.

Leider hatte er wohl vergessen, sich einen Stempel geben zu lassen, der ihm auf dem Rückweg den Einlass gewährt hätte…

Da die Türsteher den alkoholisierten Mann nicht wieder reinlassen wollten, sah er sich nach Alternativeingängen um.

Niemand weiß bis heute, wie er auf das Dach dieses Hauses und dort in den Lüftungsschacht gelangte. Fest steht, dass er das Konzert nicht wieder erreichte.

da er auch nicht wieder zuhause auftauchte, wurde er als vermisst gemeldet. daraufhin durchsuchte die Polizei das ganze Haus – aber wohl nicht das Dach.

Erst drei Tage später meldete ein Mädchen, dass da Beine aus einem Lüftungsschacht hingen und erst da fand man ihn – tot. Zurzeit geht man davon aus, dass er in dem Schacht erstickte.

Quellen:
Erstmeldung: Mein Leser Karsten
Focus
Welt
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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Zu schnell, kein Gurt, falscher Fahrer, falsches auto

Mittwoch, 22. Juni 2011 | 

schnell22.6.2011, Sankt Augustin

Die ältesten Kunden haben laut Statistik die Automarken Mercedes und Porsche. Und das ist generell wohl auch ganz gut so, sonst gäbe es mit diesen, teils motorstarken, Autos noch viel mehr Unfälle.

Wenn aber ein 23-Jähriger in einem Mercedes CL mit 388 PS mal eben zu McDonalds fährt, dann hat allein das schon Gefahrenpotential.

“Oriental Pop-Keyboarder” Abdullah Y. hatte so ein Auto, aber einige andere Voraussetzungen, um sicher von A nach McD zu kommen, fehlten ihm einfach. Er beherrschte seinen Wagen nicht, er fuhr zu schnell und er schnallte sich nicht an.

Auf der A560 wollte er dann schnell mal Fast Food besorgen und ein Zeuge, den er in dieser regennassen Nacht überholte, sagte aus, dass er geschätzt ungefähr 180 km/h drauf hatte.

Was nach dem Überholvorgang passierte, konnte der Zeuge auch live miterleben…

Abdulla geriet ins Schleudern, bremste sehr stark ab und bretterte in die Leitplanke. der Benz schleuderte hoch, knallte noch in eine Notrufsäule sowie ein Verkehrsschild, um sich schließlich zu überschlagen und auf dem Seitenstreifen  zu landen.

Während dieser Aktion flog der junge Fahrer bereits durch die Seitenscheibe und landete auf der Überholspur.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Musikers feststellen. Die Staatsanwaltschaft ließ den Leichnam beschlagnahmen, um u.a. Untersuchungen auf Alkoholisierung vorzunehmen.

Quellen:
Erstmeldung Andrea (Wieder mal Danke!)
Express
General Anzeiger
Polizeibericht

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Thema: Juni 2011 | Ein Kommentar

Betrunken in Schlangenlinien gegen Baum

Freitag, 4. Juni 2010 | 

betrunken 3.6.2010, Witten

Gut wären Autos, die das Starten verweigern, wenn der Fahrer betrunken losfahren will. Andrerseits kämen dann – wenn die Gerüchte stimmen – viele Lehrer weder zu Schule, noch nach Hause…

Einem 33-jährigen Ford Focus Fahrer, der von Herdecke in Richtung Witten unterwegs war, hätte so ein System aber wohl das Leben gerettet.

Mehrere Unfallzeugen sagen aus, dass der Fahrer und sein Kumpel in Ihrem Wagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und teilweise sogar in Schlangenlinien unterwegs waren.

Nach einer Kurve rutschte er dann von der Straße, kam auf den Waldboden, erwischte noch einige Büsche und Bäume, bevor der Wagen abhob.

Die eintreffende Feuerwehr fand den Wagen auf der Seite liegend und völlig zerstört vor. Der Fahrer war bereits verstorben. Der Beifahrer (31) wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen und ist mittlerweile zum Glück außer Lebensgefahr.

Nach Polizeiaussage waren beide Insassen erheblich alkoholisiert.

Quelle:
Bild
Der Westen

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Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Tod bei Notdurft am Dorfteich

Donnerstag, 5. November 2009 | 

ententeich 5.11.2009, Neuhaus-Schierschnitz (Landkreis Sonneberg)

Am Morgen entdeckten Spaziergänger beim Gassi-Gehen am sogenannten Kobs-Teich eine Leiche. Erst dachte die Polizei wohl an eine Straftat…

Doch nicht lange. So wie es mittlerweile aussieht, war ein Mann stark alkoholisiert dem Teich versehentlich oder absichtlich zu nahe gekommen, um dort “sein Geschäft zu erledigen”.

Im Laufe dieser Verrichtung fiel er ins Wasser und ertrank…

Ein ähnlicher Fall ist noch gar nicht so lange her.

Quellen:
Ad Hoc News
Freies Wort

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Thema: November 2009 | Ein Kommentar

Im Streit vom Balkon gefallen

Dienstag, 25. August 2009 | 

balkone

24.8.2009, Duisburg

Nachbarschaftsstreitigkeiten enden in Deutschland häufig vor dem Kadi. Im vorliegenden Fall endete er vier Stockwerke tiefer auf dem Boden.

In der Overbruchstraße in Walsum hatten zwei Nachbarn in der vierten Etage auf Ihren jeweiligen Balkonen miteinander gestritten.

Einer der beiden Streithähne versuchte im Verlaufe des Streits im alkoholisierten Kopf auf den Balkon des Nachbarn zu klettern!

Das ging leider gründlich schief, so dass der 30-Jährige abstürzte und auf dem Boden aufschlug, wo er – trotz erst erfolgreicher Reanimation – kurz darauf verstarb.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: August 2009 | Beitrag kommentieren

Letzter Ausflug mit Papas geklautem Auto

Montag, 16. März 2009 | 

sicherheitsgurt 15.3.2009, March-Buchheim

Das hätte wirklich nicht sein müssen! Ein dummer und völlig unnötiger Tod!

Hier kam wirklich alles zusammen. Der tödliche Unfall dieses 19-jährigen aus March liest sich wie ein Rezept, dessen Ergebnis zu 100 Prozent feststeht:

Er hatte sich das Auto der Eltern ohne deren Wissen mitten in der Nacht für einen Ausflug geschnappt. Einen Führerschein hatte er nicht, dafür aber zirka 2 Promille Alkohol im Blut.

Damit kam er dann auf der L116 in Buchheim wegen stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, touchierte den Bordstein und schleuderte quer über die Straße in eine Mauer.

Das Auto wurde komplett zerdrückt und der – natürlich nicht angeschnallte(!) – Fahrer wurde eingeklemmt. Nachdem ihn die Feuerwehr, die mit rund 20 Mann im Einsatz war, aus dem Wagen geschnitten hatte, verstarb er Stunden später im Krankenhaus.

Quellen:
Badische Zeitung
Stuttgart Journal

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Thema: März 2009 | Ein Kommentar

Nicht! Betrunken! Auto! Fahren!

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

jena

Jena, 13.2.2009

Alkohol am Steuer wurde einem 19-Jährigen in Jena zum Verhängnis – und beinahe auch seinem Beifahrer.

Über den Unfall selbst sind relativ wenige Informationen zu finden.

Jedenfalls verlor der Junge die Kontrolle über sein Fahrzeug, auf auf den Bordstein und rammte eine Ampel.

Dabei wurde er aus dem Wagen geschleudert (kein Gurt?) und zog sich tödliche Verletzungen zu. Sein 20jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Quelle:
Südthüringer Zeitung

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Thema: Februar 2009 | Beitrag kommentieren