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Versehentlich von Autobahnbrücke gesprungen

Dienstag, 4. Oktober 2011 | 

brk3.10.2011, A8 Richtung Rosenheim

Eine Mischung aus extremen Pech und extremer Achtlosigkeit führte zum Tode eines Rosenheimers und zu schwersten Verletzungen seines Bruders.

Zwei Brüder im Alter von 24 und 22 saßen auf der Rückbank eines Wagens, der – mitten in der Nacht -  auf dem Rückweg von Salzburg nach Rosenheim war. Plötzlich wurde dem älteren der beiden übel und er bat darum, sofort anzuhalten.

Dem kam die 19-jährige Fahrerin des Autos auch umgehend nach und der junge Mann sprang aus dem Auto, um sich zu übergeben. Sein Bruder setzte sofort hinterher.

Was keiner der drei realisiert hatte: Sie standen direkt auf einer Autobahnbrücke!

Der erste Bruder kletterte über die Leitplanke – warum auch immer…

…und fiel sofort rund 10 Meter in die Tiefe. Er hatte nicht gesehen, dass es jenseits der Leitplanke abwärts ging.

Sein kleiner Bruder sah ihn verschwinden und dachte nicht lange nach. er setze ebenfalls über die Leitplanke – und fiel in die Tiefe.

Beide Brüder schlugen auf einer Straße auf, die unter der Brücke verläuft. Dabei starb der erst noch am Unfallort, während der andere schwere Verletzungen erlitt, die er hoffentlich überleben wird.

Quellen:
Mehrere Lesermeldungen, u.a. von Kerstin, Walter und anderen
Bild
T-Online
Welt
Bild: BRK Berchtesgardener Land

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Porschefahrer stirbt unangeschnallt

Montag, 1. Dezember 2008 | 

porsche_a81.12.2008, A8 bei Übersee/Bayern

Mit einem furiosen Unfall eröffnet ein Österreicher aus Salzburg den Darwinpreismonat Dezember

In der Nacht des 1. Dezember erreicht die Polizei ein Anruf: Auf der A8, Fahrtrichtung München, zwischen Übersee und der Raststätte Chiemsee läge etwas Schmutz auf der Fahrbahn. Außerdem sei die Mitelleitplanke beschädigt.

Daraufhin wurde eine Polizeistreife losgeschickt, sich das mal näher anzusehen. Die wurde dann auch fündig… etwa 170 Meter hinter dem Leitplankenschaden lag neben der Autobahn ein komplett zerstörter  Porsche Carrera mit Kennzeichen aus Salzburg… doch weit und breit keine Spur von einem Fahrer!

Sicherheitshalber wurde aber dennoch nach dem Fahrer gesucht. Denn bei einem solch schweren Unfall schein es doch recht unwahrscheinlich, dass dieser unversehrt davon spaziert war.

Schließlich wurden die herbeigerufenen Feuerwehrleute fündig. 30 Meter vom Unfallauto entfernt(!) fanden sie – im Schilfgürtel des Chiemsees – den toten Fahrer (41).

Und er war mitnichten ans Ufer spaziert. Er hatte sich entschieden, diese vermutlich viel zu schnelle Autofahrt unangeschnallt anzutreten – und im freien Flug abzutreten.

Es scheint so, dass aus dieser Art von Unfall keiner etwas lernt. Der Tote sowieso nicht, aber auch alle anderen nicht… Ich kann fast jeden Monat über Todesfälle berichten, die vermeidbar gewesen wären, hätte sich der Fahrer angeschnallt.

Quelle:
Polizeibericht
OVB

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Beim Pinkeln von der Brücke gefallen?

Mittwoch, 24. September 2008 | 

viadukt Aichelberg, A8, 24.9.2008

Es gibt Tage, da kommt es gleich richtig dicke. Aller Mist kommt auf einmal. Manches wäre aber sicher vermeidbar gewesen. So vermutlich auch der Tod unseres heutigen Anwärters für den Darwinpreis.

Sicher hätte es ihm schon gereicht, an der Autobahn 8 in der Höhe des Ortes Aichelberg (Kreis Göppingen) eine Autopanne zu haben. Aber er “musste” auch noch dringend. Während er also auf Wanderschaft ging, um irgendwo abseits der Autobahn diskret sein Geschäft zu verrichten, kontaktierte seine Gattin den Pannendienst.

Mißtrauisch wurde sie erst, als er nach über einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt war. Daraufhin startete man eine ausgedehntere Suchaktion, an der neben Hilfsdiensten auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war.

Und nach einigen Stunden fand man ihn dann auch… rund 30 Meter unterhalb der Autobahnbrücke (Maustobelviadukt). Warum er dort herunterstürzte, obwohl diese Brücke durch ein Geländer gesichert ist (und ob er dabei die Hosen anhatte) erwähnt leider keiner der gefundenen Berichte.

Quellen:
Tagesspiegel
Express
PRInside
Stuttgarter Nachrichten

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