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Nach Stichflamme Kopf in Gartenteich gesteckt?

Montag, 12. Januar 2009 | 

kleingarten11.1.2009, Travemünde

Streng genommen, verdient der verstorbene, alte Herr keinen Darwinpreis, weil er zu alt war und die Fortpflanzung bereits hinter sich hatte. Streng genommen besucht aber auch keiner diese Seite, um das genau deswegen zu lesen. Und die Todesumstände sind auf jeden Fall mehr als denk- und merkwürdig.

Der 73jährige Besitzers eines Kleingartens im Kleingartengelände Travemünde Hollbeck wurde von seiner Stieftochter tot aufgefunden, mit dem Kopf im Gartenteich… ertrunken.

Polizeiliche und gerichtsmedizinische Untersuchungen deuten derzeit auf folgendes Szenario hin:

Zwei Tage vorher war der Kleingärtner in sein Häuschen gefahren. Dort betrieb er einen Gaskocher – vermutlich zur Nahrungszubereitung.

Aus noch nicht ganz klaren Gründen muss er an diesem Kocher wohl in Brand geraten sein. Sein Oberkörper und Kopf weist nämlich Brandverletzungen auf. Vermutlich wusste er sich keine anderes schnelle Rettung, als zu seinem Gartenteich zu rennen und den Kopf ins Wasser zu tauchen.

Ob er durch die Aufregung, den Kälteschock oder die Verletzungen dort kollabierte und deswegen ertrank müssen weitere Ermittlungen zeigen.

Quellen:
Polizeibericht
SHZ
HL-Live

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Thema: Januar 2009

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