Mountainbiker stirbt auf Skateboardanlage
Freitag, 7. August 2009 |
Bad Segeberg, 6.8.2009
Wissen Sie was eine "Skateranlage" ist? Nicht? Das sind spezielle Spielplätze für Menschen, die auf einem Skateboard oder auf Rollschuhen gerne spektakuläre Sprünge und ähnliches üben. Rampen und Kurven, Hügel und andere Schikanen sind extra dafür ausgelegt, auf den Brettern mit den kleinen Reifen bzw. auf Rollschuhen benutzt zu werden.
Manchmal finden sich dort auch einige Leute mit diesen winzigen Fahrrädern ein, die so aussehen, als hätte ein 1,90 Meter großer Unterschichtsangehöriger einem Kleinkind das Rad geklaut.
Was dort aber eigentlich nix zu suchen hat, ist ein 40-Jähriger, der mit seinem Mountainbike dort rumeiert. Mal abgesehen davon, dass er in dieser Umgebung eher zur gruftigen Rentnertruppe gehört, sind die Platze für diese Art von Fahrzeugen auch nicht ausgelegt. Da tummeln sich hauptsächlich Geräte mit niedrigem Schwerpunkt und kurzem Radstand.
Dass sein Breitreifenpanzer-Rad dort nicht so recht hingehört, erfuhr er dann leider auch recht schnell und schmerzhaft.
Wie die Polizei zusammenfasste, befuhr also ein 40-jähriger Mann die Skateranlage in Bad Segeberg. Eine gerade Rampe ist normalerweise selbst für sein Gefährt keine große Schikane, aber dennoch kam er mit dem Rad links von der Kante ab , überschlug sich und stürzte. Dabei fiel er mit voller Wucht auf das Gesicht.
Schwer verletzt wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Lübecker Klinikum geflogen, wo er kurz darauf verstarb.
Quellen:
Polizeibericht
Die Welt
Lübecker Nachrichten
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