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Mit neuem VW tot in der VW-Stadt

Donnerstag, 17. September 2009 | 

vw 16.9.2009, Wolfsburg

Auf den Fotos war nicht mehr eindeutig zu erkennen, um was für einen Wagen es sich mal gehandelt hat. Aber es war eindeutig ein Neuwagen der Marke VW, da sind sich Feuerwehr und Polizei einig.

Neuwagen sind in der VW-Stadt Wolfsburg ja keine Seltenheit.

Wohl aber, dass 5 junge Männer in dem Auto durch die Stadt rasen und dann verunglücken. Und genau das ist passiert…

Gegen 19:45 Uhr befuhren – oder besser berasten – die Burschen die Röntgenstrasse. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit hat der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren.

Das Fahrzeug bretterte in einem Baum und riss dabei buchstäblich in zwei Teile!

Ein Insasse war sofort tot. Drei weitere starben kurz darauf in Krankenhäusern. Der letzte Überlebende schwebt immer noch in Lebensgefahr.

Wie die Fotos zeigen, haben die Airbags ordnungsgemäß ausgelöst, aber unter diesen Bedingungen hatten auch sie keine Chance mehr, die Leben zu retten.

Quellen:
Feuerwehr Wolfsburg
Newsklick

Update

Nach neueren Erkenntnissen handelt es sich um einen nagelneuen Golf 6 GTD mit 170 PS den der Vater eines Opfers gerade erst nachmittags abgeholt hatte. Keiner der Jungs war angeschnallt. Zerrissen ist das Auto erst am zweiten Baum. Dabei wurden auch mehrere Körperglieder abgerissen.

Wie mittlerweile bekannt wurde, ist das 5. Opfer zum Glück außer Lebensgefahr.

Hier ein unglaubliches Video der Folgen:
http://video.web.de/watch/6927407

Update März 2010

Mein Leser Sebastian H. informierte mich jetzt, dass es eine Art Abschlussbericht zu diesem Unfall gibt, bei dem sich herausgestellt hat, dass die Jungs nicht einmal angeschnallt waren.

Sie hatten lieber sogenannte Gurtstecker der Gurt eingesteckt, damit diese nicht piepen!

Zitat aus dem Polizeibericht:

Dass die Insassen herausgeschleudert werden, erklärt die Tatsache, dass keiner der jungen Leute einen Sicherheitsgurt angelegt hat. Beweise für diesen nicht nachzuvollziehenden Leichtsinn stellen die Ermittler der Polizei noch an der Unfallstelle sicher. Die Pkw-Insassen sind nämlich nicht nur nicht angeschnallt, sondern sie haben das Gurt-Sicherheitssystem des VW Golf sogar absichtlich außer Kraft gesetzt. Mit Hilfe von sogenannten Gurtsteckern verhindern sie, dass weder Warnleuchten blinken noch Signaltöne erklingen.

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Thema: September 2009

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5 Kommentare

  1. 1
    Schockiert 

    Schade nur dass der Fahrer mit seiner Dummheit noch 3 weitere Leute in den tot riss.
    Nun sollte vielleicht auch dem letzten klar sein, warum VW in verbindung mit diesem Wagen ein Fahrsicherheitstraining anbietet….

  2. 2
    Thomas 

    Ach das mit dem Fahrsicherheitstraining ist doch nur Marketing im Zusammenhang mit dem Golf…

    das ist ein Fronttriebler mit ESP. Wer normal fährt, hat damit kein Problem. ist doch kein toyota supra oder so…

  3. 3
    Rolf 

    Fußgängerinsel zum Slalom benutzt. Beim der dritten Insel er gegen den Bordstein gekommen, der Rest steht oben.
    Angeblich soll der Vater den Hersteller verantwortlich gemacht haben, wegen Produktionsmängel. Warum sollte man den Fehler auch bei sich selbst suchen.
    Diew Geschwindigkeit lag bei weit über 100 km/h.-
    Vielleicht sollten alle Fahrzeuge einen Aufkleber bekommen. Achtung, das fahren mit weit überhöhter Geschwindigkei und Selbstüberschätzung unter anderem in Ortschaften könnte zum Tode führen.
    Das Fahrzeug war nur geborgt.

  4. 4
    casimir 

    Den Eintrag “Achtung- Fahrzeug kann eine gefährliche Geschwindikeit erreichen” gibt es bereits- steht bei allen Fahrzeugen mit Auslieferungsort “USA” im Bordbuch..

  5. 5
    Redrogar 

    Bisschen spät, aber egal.^^
    Von den 5 Insassen, waren 2 polizeilich bekannt.
    Diese beiden besaßen keinen Führerschein mehr, weil sie diesen wegen zu schnellem fahren verloren haben.
    Die beiden überredeten den Fahrer das sie einmal mit dem Wagen fahren dürfen.
    Da er aber keinen ärger wollte, da das Fahrzeug dem Vater gehörte, mussten sie dann hinten Platz nehmen.
    Was dann passierte steht ja oben…
    Der Vater hat in der verzweiflung heraus VW verklagen wollen, da er seine beiden Söhne während der Fahrt verlor.
    Der Fahrer und der Beifahrer waren nämlich Brüder.
    Als dies dann abgeschmettert wurde und dem Vater alles in die Schuhe geschoben wurde was passierte (von wegen Fahrzeug unerlaubt ausgeliehen und hätte es nicht erlauben sollen dass sie das Fahrzeug überhaupt hätten allein fahren dürfen), hat der Vater selbstmord begangen.

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