Mit Bierzeltbank die Sprungschanze runter
Dienstag, 26. Mai 2009 |
25.5.2009, Wiesensteig (Baden-Württemberg)
Im trunkenen Kopf kommen manche Leute auf die wunderlichsten Ideen. Doch meine Erfahrung zeigt, dass diese seltsamen Ideen auch schon vorher in solchen Köpfen stecken – sie trauen sich nüchtern nur nicht raus!
Mit Sicherheit eine sehr dumme Idee hatte der 37 Jahre alte Teilnehmer einer Geburtstagsfeier im Baden-Württembergischen Wiesensteig:
Die Geburtstagsfeier fand nahe einer Sommerskisprungschanze statt und irgendwann hatte er sich dann eine dieser langen Bierzeltbänke geschnappt und sie 30 Meter vom Lagerfeuer zur Schanze getragen.
Er hatte vor, die Bank umzudrehen und die Schanze damit herunterzuspringen. Da er das früher schon mal mit einem Wok und einer Bierbank gemacht hatte, sah er auch jetzt kein Problem darin.
Wie ich schon sagte: Grundsätzlich stecken solche Ideen schon in solchen Köpfen…
An diesem Abend versuchten zwei Freunde ihn davon abzuhalten, doch der Amateur-Schanzenspringer ließ sich nicht abhalten.
Wäre doch nur sein Sichtvermögen so stark wie seine Entschlossenheit gewesen. Dann hätte er gesehen, dass dieses Mal die Schanze an Ihrem unteren Ende mit einem 7 mm starken Stahlseil mit Absperrband gesperrt war.
Hat er aber nicht und so endete der geplante Sprung an diesem Seil, was dazu führte, dass er sich solche Gesichts- und Schädelverletzungen zufügte, dass er noch an der Schanze verstarb.
Quellen:
Spiegel
Noows
Welt und andere
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Wenn das Stahlseil nicht gewesen währe, würde er wahrscheinlich noch leben. Vielleicht hat er ja sogar Absperrband gesehen und gedacht, falls ich soweit komm, rutsch ich da einfach durch…