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Darwinpreisträger November 2009

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | 

Im November gab es wieder eine Auswahl seltsamer Todesfälle und viele sind von Euch relativ hoch bewertet worden.

Es gab zwei Fälle, bei denen jemand ertrunken ist, weil er sich zu nah am Wasser erleichtern wollte (das scheint übrigens nur Männern in den Sinn zu kommen…)
Fall1Fall 2

Viele Leute sind unter den Zu gekommen. Einer hat sich sogar selbst zum Schlafen auf die Gleise gelegt.

Doch der Darwinpreis-Gewinner nach Punkten ist ein bedauernswerter Jugendlicher. Mitten in einer Kurve zog er – der nur Beifahrer war – plötzlich die Handbremse eines Wagens an… und war (zum Glück) der einzige, der beim Nachfolgenden Unfall ums Leben kam…

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Beim Stuhlgang im Bach ertrunken

Montag, 30. November 2009 | 

toilette 27.11.2009, Neuötting

Das Phänomen, "in einen Bach zu kacken", dabei auszurutschen und zu ertrinken scheint hauptsächlich in ländlichen Bevölkerungsschichten verbreitet zu sein. Wir hatten in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle.  [lesen] [lesen]

OK, in der Stadt findet man ja auch eher eine öffentliche Toilette als einen Bach.

Im vorliegenden Fall kam ein Mann aus Altötting ums Leben, den es in der Nähe des Mühlbaches in Neuötting überkam.

Ein Spaziergänger und zwei Jogger fanden ihn gegen 9:00 Uhr morgens, ertrunken und nur halb bekleidet im erwähnten Mühlbach, einem knapp 1 Meter tiefen Kanälchen, das zurzeit eiskaltes Wasser führt.

Die Untersuchungen der Polizei lassen darauf schließen, dass er beim Überqueren des Baches auf einer Brücke eine gute Gelegenheit sah, sich im Bach zu erleichtern. Also stellte er seinen Wanderstock an Geländer und stieg das Ufer zum Bach herunter. Dann ließ er wohl die Hose runter und hockte sich über den Bachlauf.

Es sieht so aus, als wäre er dabei ausgerutscht und rückwärts in den Bach gefallen. Warum er dabei dann ertrank (Schock durch kalte Wasser?!) werden wir nie mehr erfahren. Die Polizei geht jedenfalls von einem Unfall aus.

Quellen:
Passauer Neue Presse
Merkur
Oberbayerisches Volksblatt

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Thema: November 2009 | 2 Kommentare

Geländewagenfahrer ohne Gurt überschlägt sich

Donnerstag, 26. November 2009 | 

vitara 25.11.2009, Breckerfeld

Gegen 21:20 Uhr war das Gelände des Parkplatzes am Buddenkamp sicher stockfinster. Doch trotzdem versteht niemand, wie dieser Unfall passieren konnte.

Der Fahrer eines Suzuki-Geländewagens setzte rückwärts und kam dabei irgendwie von der Fahrbahn des Parkplatzes ab. Daraufhin stürzte der Wagen mehrere Meter tief über einen Abhang und überschlug sich dabei mehrmals. Schließlich blieb das Auto auf einem tiefer gelegenen Sportplatz auf dem dach liegen.

Da der 47-jährige Fahrer nicht angeschnallt war, wurde er vom Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sein Beifahrer wurde ebenfalls verletzt, war aber zum Glück angegurtet. Aus diesem Grund lebt er auch noch und konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wagen befreien, während der Fahrer zwar reanimiert wurde, doch später in einem Krankenhaus verstarb.

Quelle:
Polizeiberichte

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Auf dem Gleis zum Hauptbahnhof – ganz schlechte Idee!

Donnerstag, 26. November 2009 | 

gleise 24.11.2009, Essen

Mit der Bierflasche in der Hand latschte in der Nacht ein (noch nicht identifizierter) etwa 25-jähriger Mann auf das Gleisbett am Bahnhof Essen-West. Einen Zeugen fragte er nach dem Weg zum Hauptbahnhof.

Dann marschierte er los. Ein Zeuge brüllte ihm noch hinterher und versuchte, ihn zum Verlassen der Gleise zu bewegen.

Seine einzige Reaktion war der Wechsel des Gleises, während er weiter in Richtung Hauptbahnhof lief.

Dort kam er allerdings nie an. Eine Regionalbahn überrollte ihn von hinten.

Was lernen wir daraus?

Daraus muss man nix lernen. Dass man nicht auf Bahngleisen rumlatscht wissen Grundschulkinder!

Quelle:
Polizeibericht

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Familienvater stranguliert sich beim Onanieren

Montag, 23. November 2009 | 

bett Köln, Datum unbekannt

Keine Angst, es geht nicht um Kung Fu-Filmlegende Carradine… das kriegen wir hier in Deutschland auch ganz alleine hin. Naja, nicht das mit dem Kung Fu… das mit dem Ersticken bei der Selbstbefriedigung.

Denn genau das passierte einem Familienvater aus Köln.

Der Manager hatte gewartet, bis Frau und Kinder das Haus verlassen hatten. Dann holte er einen Lederdress aus dem Versteck – im Schritt offen. Dazu eine Kette um den Hals, die er am Kopfteil des Bettes befestigte.

So fand ihn seine Frau, als sie nach Hause kam… erstickt. Sie glaubte an einen Mord und alarmierte die Polizei. Schließlich hatte sie so etwas noch nie bei ihrem Mann gesehen!

Und weil sie die Lebensversicherung kassieren wollte, kam die Sache schließlich vor Gericht. Und dort stellte sich das ganze dann eben nicht als Mord, sondern als “autoerotischer Unfall” heraus.

Jürgen stand auf Schmerz. Er stand drauf, wenn ihm beim “Schubbern” die Luft wegblieb. Also legte er sich im Lederdress aufs Ehebett, das praktischerweise über ein elektrisch verstellbares Kopfteil verfügte. Dieses ließ er immer wieder rauf und runter fahren und weil sein Hals in einer Kette hing, drückte der Vorgang ihm die Gurgel zu.

Mit einer Hand im Schritt und einer an der Fernbedienung ging alles gut… bis ihm die Fernbedienung aus der Hand fiel. Leider fuhr aber das Kopfteil immer weiter nach oben. Weiter als der Manager sich das gewünscht hatte. Weiter als gut für ihn war… denn dadurch wurde er stranguliert.

Kein Mord, sondern ein Konzeptfehler. Und dafür muss die Lebensversicherung nicht zahlen.

Nachtrag

Es scheint so, dass die beiden genannten Quellen (Bild und Express) mal wieder die Erwartungen erfüllt haben. Es gibt berechtigte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Story. Da werden Details genannt, die anzweifelbar sind und auch einige andere Eckdaten stimmen nicht. Außerdem liegt der Fall wohl schon Jahre zurück.

Aus diesem Grund bitte nicht für den Fall abstimmen!

Mehr darüber beim Bildblog.
Dank für den Hinweis an Achim.

Quellen:
Danke an “Logo” für den Tipp
Bild
Express

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Student legt sich zum Schlafen auf ein Gleis

Montag, 23. November 2009 | 

gleis 22.11.2009, München

Die Menschen sind verschieden. Manche könnten in der Nähe eines S-Bahnhofes nicht schlafen… zu laut. Andere haben damit kein Problem.

Und dann gibt es noch eine dritte Sorte. Allerdings handelt es sich bei denen um eine evolutionäre Sackgasse.

So auch bei dem 19-jährigen Gaststudenten aus Panama, der am Münchener S-Bahnhof Leuchtenbergring bestens schlafen konnte.

Nach einer Zechtour hatte er sich nämlich, stark angetrunken, nicht in die Nähe des S-Bahnhofes abgelegt. Er wählte statt dessen das Gleis der S-Bahn als Schlafstatt.

Irgendwann konnte er der Müdigkeit wohl nicht mehr standhalten und so legte er sich auf dei Gleise der S-Bahnlinie S1 in Richtung Steinhausen. Gegen 4:35 Uhr kam eine S-Bahn, die keine Passagiere mehr an Bord hatte und nur noch "nach Hause" wollte.

Der Fahrer und sein Kollege sahen im Scheinwerferlicht den Studenten in Schlafstellung auf den Gleisen liegen und leiteten sofort eine Vollbremsung ein, doch das kam für den Gast aus Panama zu spät. Er wurde überrollt und starb nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus.

Das Zugpersonal steht unter Schock…

Quellen:
Münchener Merkur
Focus
Bild

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Kaufbeurener vom eigenen Auto überrollt

Donnerstag, 19. November 2009 | 

garage 18.11.2009, Kaufbeuren

Da muss Leichtsinn lange gut gegangen sein… oder die Aufmerksamkeit nachgelassen haben.

Ein Kaufbeurener Rentner stellte sein Auto vor der Garage auf seinem Grundstück ab, um seine Frau aussteigen zu lassen. Sie sollte die Garage öffnen.

Aus einem nicht näher erklärten Grund stieg er selbst dann auch noch aus dem Wagen und in diesem Moment setzte sich das Fahrzeug in der abschüssigen Einfahrt in Bewegung.

Die denkbar schlechteste Reaktion war nun sein Versuch, den Wagen aufzuhalten, indem er die Hände gegen das Heck stemmte. Der PKW war einfach zu schwer und überrollte den Mann. Seinen schweren Verletzungen erlag der Fahrer leider noch am Unfallort.

Quellen:
Augsburger Allgemeine
Radio RSA
Süddeutsche Zeitung

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Tod aus Übermut

Dienstag, 17. November 2009 | 

baugeruest 14.11.2009, Offenburg

Jugend, Hormone, Übermut und (vermutlich) Alkohol – eine ganz böse Mischung, die tödlich wirken kann. Leider auch in diesem Fall…

Ein 19-jähriger Schüler aus Offenburg befand sich schon auf dem Heimweg, als er mit seinem Freund an einem eingerüsteten Gebäude in der Okenstraße vorbeikam. Aus Übermut – oder wie wir als Kinder früher sagten "Aus Spaß" – entschieden sich die beiden, das Gerüst zu erklettern, um aufs Dach zu gelangen.

Das spätere Opfer entschied sich, auch noch das Glasdach des Gebäudes zu betreten, was seinem Kollegen zu heikel war – weswegen er wieder hinabkletterte. Während des Hinunterkletterns merkte er, dass sein Freund immer noch dort oben stand und er forderte ihn – vergeblich – auf, ebenfalls runter zu kommen.

Der verlor jedoch plötzlich das Gleichgewicht, fiel und stürzte dann rund 18 Meter in die Tiefe. Trotz des sofort alarmierten Rettungsdienstes verstarb der Schüler kurz darauf im Krankenhaus.

Quellen:
Badische Zeitung
Südkurier

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Ohne Helm auf Motorrad vor Laterne

Sonntag, 15. November 2009 | 

helmkind 14.11.2009, Edelbeuren (Kreis Biberach)

Eine Verkettung unglücklicher Umstände führte zum Tod…

…so liest man manchmal, wenn gleich mehrere Dinge hintereinander schiefgingen.

Doch im vorliegenden Fall muss man wohl eher von einer Verkettung von Dummheiten reden, bei denen jede Einzelne schon schwerwiegend ist.

Ein 44-jähriger Mann befuhr – nach Polizeiangaben deutlich zu schnell – die Gutenzeller Straße in Edelbeuren mit einem Motorrad. In einer Linkskurve verlor es deswegen die Kontrolle über sein Bike und stürzte auf die Straße.

Während sein Motorrad weiterrutschte, knallte der Fahrer mit dem Kopf gegen einen Laternenmast. Wohl nicht nur deswegen, weil er keinen Helm getragen hatte, zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu und verstarb an der Stelle des Unfalls.

Quellen:
Südkurier

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Betrunkene steigt aus Auto und wird von Autos erfasst

Montag, 9. November 2009 | 

drunk 8.11.2009, Ehlershausen

Eine betrunkene 38-Jährige stieg an einer Kreuzung in Ehlershausen (Region Hannover) unvermittelt aus einem Auto aus und lief auf die Straße.

Als Mitfahrerin war sie mit zwei Männern von Hannover aus in Richtung Celle unterwegs.

Weil ihr übel wurde, stieg sie an der Kreuzung zur Ramlinger Straße aus dem Wagen aus und betrat die Fahrbahn.

Durch ihre Trunkenheit vermutlich desorientiert lief sie auf der B3, wo der Verkehr mittlerweile wieder grünes Licht hatte.

Daraufhin geriet sie zuerst vor einen Golf und wurde von diesem zur Seite geschleudert. Eine nachfolgende Audi-Fahrerin wollte dem bremsenden Golf ausweichen und überrollte die auf der Straße liegende, dunkel gekleidete Frau.

Noch am Unfallort verstarb das Opfer.

Quellen:
Polizeibericht
Die Welt

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