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Komasaufen in der Türkei endet tödlich

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Ich habe erstaunlich viele Emails von Besuchern erhalten, die mich auffordern über den 22-Jährigen zu schreiben, der bei einem Komasaufen in einem türkischen Hotel starb.

Und wenn ich auch sofort bereit bin, jedem der sich zu Tode säuft einen Darwinpreis zu geben, kann ich in diesem Fall den Lübecker Schüler nicht unter die Anwärter auf den Darwin Award stellen.

Das liegt mitnichten an irgendeiner Rücksichtnahme oder so. Der Bursche war 22 und wusste was er tat. Und er hat sich definitiv zu Tode gesoffen. Einige seiner Kumpanen schweben immer noch in Lebensgefahr.

Vielmehr ist es so, dass derzeit noch nicht hundertprozentig klar ist, ob er durch die schiere Menge an Alkohol verstarb oder ob es daran lag, dass der Alkohol verpanscht war.

Denn nach einigen Quellen ist es so, dass er an einer Methylalkoholvergiftung starb. Der gekaufte Wodka war also mit Methanol gestreckt und der war giftig.

So oder so isi der Bursche ein Anwärter auf den Darwinpreis. In seinem Blut hatte er einen Alkoholanteil von 7 Promille. Diese Menge ist tödlich.

Ich werde die Berichterstattung also weiter verfolgen und sollte sich herausstellen, dass das bloße Saufen die Todesursache war, dann wird der Bursche hier aufgeführt.

Allerdings geschah das ganze im März und da ist der Preis bereits entschieden.

Nachtrag 2.4.2009:
Mittlerweile hat die Obduktion ams massgebliche Todesursache eine Methanolvergiftung ergeben. Ein Methanolgehalt von 2 Promille wurde festgestellt. Wesentlich geringere Mengen sind schon tödlich.

Ausschlaggebend war natürlich die hirnlose Sauferei. Aber denm Tod führte Alkohol herbei, der mit schwarzgebrannntem Schnaps gestreckt war. Erst letztes Jahr starben in der Türkei 20 Menschen an gepanschtem Raki.

Darum nochmal der Hinweis: Wenn ihr schon dahinfahrt, dann schaltet den Schädel ein. Warum sollten die mit ihrer Fälscherei bei Schmuck und Kleidung halt machen, hmm?

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Thema: März 2009 | 3 Kommentare

Darwinpreisträger März 2009

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Im März 2009 gab es eine überraschend große Zahl von Fällen, die Ihr hoch bewertet habt.

In Salzgitter starb ein Mann bei einem vermutlich selbst gelegten Brand in seinem Arbeitszimmer.

Am Monatsanfang verstarb der Fahrer eines Mini Coopers, der vor der Polizei floh, weil er dachte die hätte sein abgelaufenes Nummernschild entdeckt. Und ein Waffensammler aus Nürnberg missachtete elementare Sicherheitsregeln beim Basten an seinem Revolver.

Gleich zwei junge Männer kamen bei der dummen Mutprobe zu Tode, auf einen abgestellten Zug zu klettern.

Doch die – Eurer Meinung nach – würdigsten Träger des Darwin Awards im März 2009 sind zum einen eine Joggerin, die mit dem MP3-Player auf dem Kopf vor einen nahenden Zug joggte.

Doch der Gewinner ist ein Bursche der in der Schweiz in einen Friseursalon einbrechen wollte und sich an der Scheibe derart schnitt, dass er verblutete…

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Thema: März 2009, Preisträger | Ein Kommentar

Letzter Ausflug mit Papas geklautem Auto

Montag, 16. März 2009 | 

sicherheitsgurt 15.3.2009, March-Buchheim

Das hätte wirklich nicht sein müssen! Ein dummer und völlig unnötiger Tod!

Hier kam wirklich alles zusammen. Der tödliche Unfall dieses 19-jährigen aus March liest sich wie ein Rezept, dessen Ergebnis zu 100 Prozent feststeht:

Er hatte sich das Auto der Eltern ohne deren Wissen mitten in der Nacht für einen Ausflug geschnappt. Einen Führerschein hatte er nicht, dafür aber zirka 2 Promille Alkohol im Blut.

Damit kam er dann auf der L116 in Buchheim wegen stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, touchierte den Bordstein und schleuderte quer über die Straße in eine Mauer.

Das Auto wurde komplett zerdrückt und der – natürlich nicht angeschnallte(!) – Fahrer wurde eingeklemmt. Nachdem ihn die Feuerwehr, die mit rund 20 Mann im Einsatz war, aus dem Wagen geschnitten hatte, verstarb er Stunden später im Krankenhaus.

Quellen:
Badische Zeitung
Stuttgart Journal

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Stromschlag killt Zugkletterer in Kirchweyhe

Sonntag, 15. März 2009 | 

stromschlag

Infos zum Unfall in Kirchweyhe im April 2010 stehen hier

14.3.2009, Bahnhof Kirchweyhe bei Bremen

Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Jugendliche noch leben könnten, wenn darwinpreis.de als Unterrichtsstoff zur Pflicht würde.

Andererseits… die richtig Doofen kämen dadurch vermutlich erst auf dumme Ideen.

Wir können nur vermuten, was den 16-Jährigen im Bahnhof Kirchweyhe angetrieben hat, als er dort gegen 22:17 Uhr auf einen abgestellten Güterwagon kletterte.

Welche Folgen das haben kann – und häufig auch hat(!) – hätte er anhand meiner Artikel hier lernen können:

Noch einmal zum mitschreiben: Über Wagons befindet sich eine Stromleitung. Da fließen um die 15.000(!) Volt durch. Wenn man dieser Leitung zu nahe kommt, dann springt ein Lichtbogen über und sorgt für einen sofortigen Tod! Zu nahe bedeutet in diesem Fall bereits ein Abstand von 1,5 Meter!

So geschah es dann auch in Kirchweyhe. Er bekam den Stromschlag, fiel vom Wagon und verstarb noch am Unfallort. Seine vier Kollegen im Alter von 15 und 16 haben ihn auch nicht von der Dummheit abgehalten. Die Einsatzkräfte fanden sie unter Schock stehend an und übergaben Sie an ihre Eltern.

Quelle:
Pressebericht Bundespolizeiinspektion Bremen

Noch schlimmer ist der Unfall in Kirchweyhe im Jahr 2010!

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Schaufensterscheibe erlegt Einbrecher

Sonntag, 15. März 2009 | 

buelach14.3.2009, Bülach / Kanton Zürich

Bülach ist ein beschauliches, kleines Städtchen mit rund 16.000 Einwohnern. Aber trotzdem gibt es auch hier Kriminalität.

Das ist schlimm, aber zum Glück bekämpft sie sich manchmal selbst.

Wie etwa im Falle eines 19-jährigen Einbrechers, der in der Nacht zum 14. März offenbar versuchte, durch die Schaufensterscheibe bei einem Friseur – oder wie die Schweizer sagen: Coiffeur – einzusteigen.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass sich der Möchtegern-Einbrecher tödliche Schnittverletzungen zugezogen hat, als er versuchte, durch die eingeschlagene Schaufensterscheibe ins Geschäft zu gelangen.

Ich vermute mal, er hat sie eingeschlagen, wollte durchsteigen und dann kam noch ein dicker Splitter von oben…

Jedenfalls fiel gegen 7:30 einem Passanten die kaputte Scheibe auf und er sah eine leblose Person im Inneren des Ladenlokals. Der Rettungsarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Quellen:
azonline
Tagesanzeiger

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Joggerin mit MP3-Player rennt vor Zug

Donnerstag, 12. März 2009 | 

joggerin11.3.2009, Nassenheide (Oberhavel)

Es gibt menschliche Gebrechen, die eigentlich aussterben würden, wenn die Gesellschaft sie nicht “schützen” würde. Starke Sehfehler, Schwerhörigkeit oder Klumpfüße waren früher oft nicht nur ein Kriterium das zu Einsamkeit und damit “Nicht-Fortpflanzung” führten. Sie waren auch oft genug lebensgefährlich. Wer eine Beute oder Angreifer nicht sieht oder ein Raubtier nicht hört, der stirbt – so lautete die einfache Formel vor der Erfindung von Seh- bzw. Hörhilfen.

Wer also seine erbliche Erkrankung nicht weitervererben kann, sorgt indirekt zur Verminderung dieser Erkrankungen. Doch bei uns gibt es viele Menschen mit Brillen und Hörgeräten und es werden Jahr für Jahr mehr.

Dumm muss es aber genannt werden, wenn man sich in gefährliche Situationen bringt, weil man seine gesunde Wahrnehmung absichtlich einschränkt. Und dieser “absichtlichen Verminderung der Wahrnehmung” fiel nun eine Joggerin zum Opfer.

Zu den entweder wenig bekannten oder absichtlich missachteten Verkehrsregeln gehört die, welche sich mit der Einschränkung des Hörens beschäftigt. Musik im Verkehr darf nicht so laut gehört werden, dass man eventuelle Warnzeichen überhört. Denn das führt oft zu tödlichen Unfällen.

In unserem Fall lief eine 40-jährige Joggerin mit Kopfhörern eine Zeit lang neben den Bahngleisen entlang, als sie plötzlich und ohne zu gucken auf die Gleise rannte. An dieser Stelle gibt es einen sogenannten “wilden Bahnübergang”, also einen verbotenen Trampelpfad.

Der Zugfahrer versuchte noch eine Vollbremsung und gab Warnsignale – doch die wurden leider überhört. Die Joggerin starb noch an der Unfallstelle.

Quellen:
B2B
Berliner Morgenpost

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Rauchvergiftung in selbst gelegtem Brand

Dienstag, 10. März 2009 | 

hausbrand8.3.2009, Salzgitter-Lichtenberg

“Persönliche Probleme” gibt man heutzutage gern als Grund für Kurzschlusshandlungen an, die sonst kein Schwein versteht.

Diese “persönlichen Probleme” hatte nach Polizeiangaben ein 35-jähriger Mann, der die Möbel seines Arbeitszimmers anzündete. Und wenn er sie bis dahin nicht hatte… danach hatte er sie.

Die Ehefrau sowie Nachbarn hatten den Brandstifter aus seinem stark verqualmten Haus gezogen. Die Feuerwehr ging sogar nochmal ins Haus, weil vermutet wurde, dass sich noch Kinder darin aufhielten.

Der Notarzt versuchte, den Mann wiederzubeleben, was aber nicht gelang. Er verstarb an seiner Rauchvergiftung.

Währenddessen versuchte ein kleiner Hund immer wieder in das Haus zu gelangen. Er wurde schließlich eingefangen und ins Tierheim gebracht.

Quellen:
Polizeibericht Polizei Salzgitter
Feuerwehr Lichtenberg

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Stromschlag auf Lokomotive

Sonntag, 8. März 2009 | 

zugstrom 8.3.2009, Siegen

Heutzutage fahren die Züge nur noch selten mit Kohle. Sie fahren mit Elektrizität. Mit Strom, richtig viel Strom. Da geht es um 15.000 Volt.

Aus diesem Grund klettern vernünftige Menschen auch nicht auf Züge. Denn wie man etwa hier und hier lesen kann, geht das nicht nur dann tödlich aus, wenn man eine Leitung berührt.

Es reicht völlig aus, 1,5 Meter entfernt rumzuturnen, um sich nachhaltig aus dem Genpool zu katapultieren.

Das musste leider auch ein 23-Jähriger aus Wissen (Landkreis Altenkirchen/Westerwald) im Bahnhof von Siegen erfahren. Mit drei Freunden wartete er auf einen Zug und da überkam ihn vermutlich die Langeweile oder der Übermut. Jedenfalls kletterte er auf eine abgestellte Lokomotive.

Ein Lichtbogen aus der Oberleitung sprang zu ihm über und tötete ihn sofort. Ob er zu diesem Zeitpunkt betrunken war wird eine Obduktion klären müssen.

Quellen:
SWR
Süddeutsche Zeitung

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Thema: März 2009 | 2 Kommentare

Waffennarr erschießt sich aus Versehen

Dienstag, 3. März 2009 | 

ballermann2.3.2009, Nürnberg

Messer, Gabel, Schere, Licht – sind für kleine Kinder nicht…

Und alle anderen sollten vernünftigerweise die Finger von Schusswaffen lassen. Erst recht diejenigen, die mehr Leidenschaft als Verstand mitbringen.

Achtung, liebe Kinder! Eine Pistole hat 2 Enden – wie die Wurst. Und das Ende mit dem Loch sollte man immer von sich weg halten!

Seine Passion wurde nun auch einem 66-jährigen Nürnberger zum Verhängnis. Er hat in seinem Keller mit eine (geladenen!) Pistole rumgespielt, aus der sich dann wohl ein Schuss löste. Jedenfalls fand ihn seine Gattin schwerverletzt und rief den Notarzt. Der konnte aber nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei stellte bei dem Senior noch mehrere Schusswaffen sicher, für deren Besitz er die notwendige Erlaubnis hatte… Aber das hat ja nix zu sagen, wie man immer wieder und wieder lesen kann.

Quelle:
Polizeibericht

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Citroen zerreisst und wickelt sich um Baum

Sonntag, 1. März 2009 | 

1.3.2009, Euskirchen-Palmersheim

Was da passiert ist und wie leichtsinnig der Fahrer gewesen ist, kann man sich erst vorstellen, wenn man sich die entsprechenden Fotos ansieht.

Der Fahrer eines Citroen Kombi hatte auf der Kreisstraße 19, in Richtung Palmersheim fahrend mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrzeug überholt, als er die Kontrolle über den Wagen verlor.

Er schleuderte auf den Grünstreifen, in den Gegenverkehr, wieder auf den rechten Grünstreifen, wurde hochgeschleudert und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Das alles hört sich noch einigermassen harmlos an. Ist es aber nicht!

Der Kombi zerriss in zwei Teile, die Türen der Fahrerseite wickelten sich tatsächlich und buchstäblich um den Baum. Während der hintere Teil des Autos auf der Straße stand, lag der vordere Teil im Straßengraben. Die Heckklappe wurde 20 Metzer weiter gefunden, die Batterie flog sogar 50 Meter weit.

Das alles hat der Unglücksfahrer sogar noch überlebt. Er befreite sich selbst aus dem Wagen, brach dann aber zusammen. Später wurde er ins Krankenhaus transportiert, wo er trotz aller Bemühungen starb.

Außerdem wurden noch zwei Kindersitze aus dem Wagen geschleudert, was die Feuerwehr dazu brachte, das angrenzende Gebiet zu durchkämmen. Doch die Kinder waren zum Glück bei der Mutter zu Hause.

Quellen:
Kölner Stadt Anzeiger
Input Aktuell

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