Unter selbstgemachter Lawine gestorben
Donnerstag, 4. Februar 2010 |
3.2.2010, Schoppernau, Österreich
Pistenmarkierungen in Skigebieten zu ignorieren hat ganz offensichtlich evolutionäres Potential.
Überhaupt sind Naturgewalten ja eine der wenigen Gelegenheiten, in denen sich echte, natürliche Auslese zeigt.
Abstürze von Felsen, Lawinen… auf diesen Seiten finden sich viele lehrreiche Beispiele für die Aussage: "Es hat einen Grund, wenn irgendwo Betreten verboten steht"!
Im österreichischen Bundesland Vorarlberg, im im Skigebiet Diedamskopf bei Schoppernau, waren zwei Jugendliche Skifahrer (17 und 18 Jahre alt) und zwei weitere Begleiter unterwegs. Natürlich nicht auf einer abgesteckten Piste, sondern abseits davon.
Die beiden Burschen aus dem bayerischen Lindau haben die tödliche Lawine selbst ausgelöst, der sie dann zum Opfer fielen. Ihre beiden Begleiter sahen den Lawinenabgang und alarmierten Rettungskräfte. Doch eine Riesensuchaktion mit 160 Helfern, drei Hubschraubern und 4 Suchhunden förderte die Jungs nur noch tot zutage.
Unnötig zu sagen, dass dort derzeit die Lawinenwarnstufe 3 (von 5) gilt…
Quellen:
Rheinische Post
Südkurier
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Thema: Februar 2008 | Beitrag kommentieren



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Leichtsinn? Unerfahrenheit? Oder einfach Dummheit.
Es sollte vermutlich ein kleiner “Sonntagsausritt” werden. Für den 67-jährigen Reiter endete er am 25.2. aber tödlich.
Im Jahr 2008 sind wir verwöhnt und gelangweilt. Erst recht dann, wenn wir ein gewisses Alter überschritten haben und über Geld verfügen. Ein einfacher Urlaub an der Nordsee reicht da nicht mehr.
“Quis custodit custodes”, lautet ein lateinisches Sprichwort. Übersetzt bedeutet das “Wer bewacht die Wächter?”.
Generell neige ich ohnehin dazu, Selbstmord als eine Todesart zu sehen, die eindeutig eine Verbesserung des menschlichen Genpools darstellt. Die geistige Verfassung von Selbstmördern ist hoffentlich nicht erblich.
Sicher kennen auch Sie Engländer…
Josef H. hatte die Entmistungsanlage im österreichischen Ansfelden selbst vor Jahren aufgebaut. Nun sollte er sie warten.
Eigentlich wäre alles so einfach gewesen. Sie hätte nur der Kurve folgen sollen, statt geradeaus zu fahren. Und wenn Sie angeschnallt gewesen wäre, lebte sie vermutlich noch.



