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Als Nachtisch russisches Roulette

Montag, 29. Dezember 2008 | 

roulette

25.12.2008, Köln

Meiner Meinung nach sollte eigentlich gar kein “normaler Mensch” die Erlaubnis haben, Schusswaffen zu besitzen. Und dazu zählen auch jene Zeitgenossen, die sich Jäger nennen.

Möchten Sie einen Nachbarn haben, der es als “Sport” bezeichnet, Tiere tot zu schießen? Wie muss der drauf sein? Sollte so ein Mensch eine Waffe haben?

Was daraus werden kann, zeigte sich am Beispiel eines 52jährigen Kölner Jägers. Als “lustigen Gag” beim Weihnachtsessen meinte der angetrunkene Schusswaffenbesitzer, nun russisches Roulette spielen zu müssen.

Nicht viel cleverer stellten sich offenbar Gäste und Familie an, von denen scheinbar keiner ihn daran hindern konnte. Und so nahm er den Revolver, der ihm normalerweise dazu diente, verletzten Tieren einen Gnadenschuss zu verpassen. Er lud ihn, drehte die Kammer – ganz wie in schlechten Filmen.

Dann drückte er die Knarre an die Schläfe und drückte ab. Eine Chance 1:5 ist Klasse beim Lotto oder Roulette. Beim russischen Roulette ist diese Chance Scheiße!

Schwer verletzt und blutüberströmt kam der Roulette-Verlierer ins Krankenhaus, wo er zwei Tage später verstarb.

Verschiedene Quellen

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Thema: Dezember 2008 | 4 Kommentare

Beim Pinkeln vom Zug erwischt

Sonntag, 28. Dezember 2008 | 

eurocity 27.12.2008, Wattenscheid

Eine Gruppe von Frauen hielt sich am Samstagabend im Bereich des Bahnhofs von Wattenscheid auf.

Als eine von ihnen das drängende Gefühl hatte, sich erleichtern zu müssen, konnte sie leider nicht die üblicherweise ekelhaften Bahnhofstoiletten besuchen. An so einem kleinen Bahnhof gibt es einfach keine…

Statt dessen entschied sie sich also, das im Bereich der Gleise zu erledigen. So oder so haben Männer es da etwas besser. In vielen Fällen reicht ein Busch, eine Wand oder ein Baum. Damen setzen sich hin – oder hocken sich hin.

Nun wird der Verkehr, respektive der Durchgangsverkehr auf so kleinen Bahnhöfen oft unterschätzt. Und nicht nur deshalb ist das Betreten von Gleiskörpern untersagt. Und zu diesem Zeitpunkt wollte ein Eurocity-Zug die Strecke passieren.

Eines der Newtonschen Gesetze besagt – simpel ausgedrückt – dass zwei Gegenstände nicht zur selben Zeit den selben Raum einnehmen können. Dieses Prinzip erfährt jeder bei einer Kollision. In diesem Fall fiel die sicher ziemlich heftig aus.

Diese Züge bremsen bei der Durchfahrt kleiner Nebenbahnhöfe nicht wirklich ab und so dürfte der Eurocity eine hohe Geschwindigkeit gehabt haben, als er die Dame erfasste und tödlich verletzte.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: Dezember 2008 | Ein Kommentar

Im geklauten Auto gegen die Laterne

Sonntag, 21. Dezember 2008 | 

blankenfelde 21.12.2008, Blankenfelde

Wer da eigentlich gestorben ist, weiß man noch gar nicht genau. Das warum ist recht klar:

Aufgrund eines Hinweises wollte die Polizei von Luckenwalde ein Auto kontrollieren. Der Fahrer des Wagens gab jedoch Gas und raste davon.

Doch er kam nicht weit!

Denn schon ein kurzes Stück später bretterte er erst in eine Straßenlaterne, um dann noch in einen Baum zu knallen.

Der Fahrer und sein Beifahrer starben bei dem Unfall und konnten nur noch tot geborgen werden. Die weiteren Ermittlungen führten zwar nicht zu der Identität der Opfer, jedoch ergaben Sie, dass der Wagen vor einigen Wochen in Berlin gestohlen wurde.

Gleichzeitig wurde der Polizei noch ein Einbruch gemeldet. Es wird vermutet, dass es zwischen diesen Fällen einen Zusammenhang gibt…

Quelle:
PR-Inside

Nachtrag

Zum Zeitpunkt des Unfalls waren die verunglückten unidentifiziert. Nun, ein paar Tage später wurde in den ganzen Ablauf etwas mehr Licht gebracht.

Es handelt sich wohl um bekannte Berliner Intensivstraftäter. Der Fahrer wurde im Zusammenhang mit einem spektakulären Fall gesucht. Es wird vermutet und gilt angeblich mittlerweile als sicher, dass es sich bei ihm um denjenigen handelt, der vor nicht allzulanger Zeit in Berlin einen alten Mann umgefahren hat. Er floh und ließ das Unfallopfer sterben.

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Thema: Dezember 2008 | Ein Kommentar

Betrunkener ertrinkt im Gulli

Sonntag, 7. Dezember 2008 | 

gulliBonn, 26.11.2008

Dieser Fall ist mir erst jetzt zu Ohren gekommen. Er hätte im November sicher gewonnen – vielleicht tut er es als Darwinpreisträger im Dezember?!

Ein angetrunkener 22 Jahre alter Mann aus Buchholz (Niedersachsen) hatte in Bonn das Pech, dass ihm seine Schlüssel in den Gulli gefallen sind.

Nach dem Motto “Selbst ist der Mann” griff er wohl beherzt zu und hob die Abdeckung des Gullis beiseite. Dann langte er kopfüber in den engen Schacht, um nach den Schlüsseln zu greifen.

Doch die waren wohl wesentlich tiefer als er ahnte und sehen konnte. Vermutlich rutschte er deswegen noch etwas nach und verlor schließlich den Halt.

Als am nächsten Morgen ein Mann sein Kind zum Kindergarten bringen wollte, sah er nur die Turnschuhe unseres Unglücksraben aus dem Gulli ragen.

Er selbst war so tief gerutscht, dass er mit dem Gesicht unter Wasser geriet – ohne sich befreien zu können. So ertrankt er in mäßig hohem Wasser, keine zwei Meter unter der Erde.

Der Schlüssel wurde nach dem Bergen des Toten ebenfalls gefunden.

Quellen:
N-TV
Hamburger Abendblatt
Süddeutsche

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Thema: Dezember 2008, November 2008 | 2 Kommentare

Flink in Pfaffenhofen

Samstag, 6. Dezember 2008 | 

pfaffenhofen6.12.2008, Pfaffenhofen

Pfaffenhofen an der Ilm, am Nikolaustag 2008… für mich hört sich das eher bedächtig an. Nach Lebkuchen, einer geschmückten, riesigen Tanne auf dem Kirchplatz und einem heimatlichen Weihnachtsmarkt…

Andrerseits darf man nicht vergessen, dass gerade die ländlichen Gegenden weniger von Kutschen dominiert werden, als vielmehr von lächerlich getunten Kleinwagen und Burschen mit Akne bis ins Hirn…

Und so gings am Niklasmorgen in Pfaffenhofen eben auch nicht so richtig besinnlich zu. Vielmehr bretterten ein 29-jähriger Raser und sein 24-jähriger Beifahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit durchs Städtchen.

Wie oft in solchen Situationen überstieg das Wollen das Können. Die fahrerischen Fähigkeiten sollten sich in so einem Fall besser daran orientieren, dass das Tacho nicht mehr als den eigenen IQ zeigen darf. Oft wäre das dann gleichzeitig die korrekte innerstädtische Geschwindigkeit.

In diesem Fall stand wohl mehr an der Tachonadel und so nahm das Drama seinen Lauf.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug – sagt die Polizei. Es darf bezweifelt werden, ob er diese Kontrolle jemals hatte.

Jedenfalls schleuderte er über eine Böschung, um schließlich gegen einen Baum zu schmettern. Dabei wurde das Fahrzeug in zwei Teile zerrissen. Spätestens da verließen die beiden Freunde das Auto – sie waren nämlich auch nicht angeschnallt.

Aus diesem Grunde benutzt der Nikolaus auch in Bayern einen fliegenden Schlitten, um der fliegenden Landbevölkerung nicht im Weg zu sein.

Quelle:
Newsticker
Schwäbische Zeitung

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Thema: Dezember 2008 | Beitrag kommentieren

Mit Chlor gegurgelt – Halsschmerzen verschwunden

Samstag, 6. Dezember 2008 | 

chlorin4.12.2008, Bozen

Als ehemaliger Bewohner einer deutschsprachigen Region (Südtirol) nehmen wir ihn mal als weitläufigen Anwärter auf den Darwinpreis auf.

In der Nacht plagten ihn seine Halzschmerzen ganz besonders doll und so beschloß er, mal mit richtig großem Kaliber aufzuwarten:

Er nahm eine Mischung aus Wasser und irgendeinem stark chlorhaltigen Stoff und gurgelte damit ausgiebig.

Seinen Bakterien und Viren im Hals dürfte er damit das Grab geschaufelt haben – leider auch sich selbst.

Er verstarb noch in der selben Nacht…

Quelle:
TT

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Mit 18 im Mercedes gestorben

Freitag, 5. Dezember 2008 | 

PolizeifotoAppenweier, 4.12.2008

Die Polizei geht von Raserei aus…

Im Durchschnitt haben die Firmen Mercedes und Porsche statistisch die ältesten Kunden.

Dieses Mal wars aber ein 18jähriger Fahranfänger, der vermutlich mit Papas Benz unterwegs war.

Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit – wie die Polizei konstatierte – kam Junior in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr ab.

Dort bretterte er frontal in den Audi eines 39-Jährigen.

Der junge Fahrer wurde schwerverletzt eingeklemmt. Er verstarb in der Klinik.

Eine 16-Jährige Beifahrerin wurde vom Rücksitz durch die Windschutzscheibe geschleudert und ebenfalls schwer verletzt (nicht angeschnallt?!).

Drei weitere Mitfahrer wurden leicht verletzt…

Der Audifahrer war ordentlich angeschnallt. Der Airbag schützte ihn vor weiteren Verletzungen…

Quellen:
Verschiedene regionale Zeitungen

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Thema: Dezember 2008 | 2 Kommentare

Nach Unfallflucht betrunken erfroren

Dienstag, 2. Dezember 2008 | 

drunk 2.12.2008, Speichersdorf / Kreis Bayreuth

Eigentlich sah alles zuerst nach einer ziemlich dumm gelaufenen Unfallflucht aus.

Die Polizisten fuhren nach Speichersdorf, weil dort von einem Auto ein Verkehrsschild umgefahren wurde. Da der größte Helfer der Polizei in solchen Fällen der “Kommissar Zufall” ist, freuten sich die Beamten auch dieses Mal über etwas Hilfe: Sie fanden am Unfallort das Nummernschild des betreffenden Autos.

Also ging es ab nach Speichersdorf, zum 42-jährigen Halter des Fluchtfahrzeugs. Das Fahrzeug stand beschädigt in der Garage, sein Fahrer lag unansprechbar auf der Treppe vor der Haustür…

Es sah so aus, als schliefe er bloß seinen Rausch aus. Der Betrunkene hatte eine Platzwunde am Kopf, war stark unterkühlt und reagierte nicht auf Ansprache – also wurde er in ein Krankenhaus verfrachtet.

Dort verstarb er Tage später…

Quellen:
Frankenpost
Süddeutsche
Ausgburger Allgemeine

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Porschefahrer stirbt unangeschnallt

Montag, 1. Dezember 2008 | 

porsche_a81.12.2008, A8 bei Übersee/Bayern

Mit einem furiosen Unfall eröffnet ein Österreicher aus Salzburg den Darwinpreismonat Dezember

In der Nacht des 1. Dezember erreicht die Polizei ein Anruf: Auf der A8, Fahrtrichtung München, zwischen Übersee und der Raststätte Chiemsee läge etwas Schmutz auf der Fahrbahn. Außerdem sei die Mitelleitplanke beschädigt.

Daraufhin wurde eine Polizeistreife losgeschickt, sich das mal näher anzusehen. Die wurde dann auch fündig… etwa 170 Meter hinter dem Leitplankenschaden lag neben der Autobahn ein komplett zerstörter  Porsche Carrera mit Kennzeichen aus Salzburg… doch weit und breit keine Spur von einem Fahrer!

Sicherheitshalber wurde aber dennoch nach dem Fahrer gesucht. Denn bei einem solch schweren Unfall schein es doch recht unwahrscheinlich, dass dieser unversehrt davon spaziert war.

Schließlich wurden die herbeigerufenen Feuerwehrleute fündig. 30 Meter vom Unfallauto entfernt(!) fanden sie – im Schilfgürtel des Chiemsees – den toten Fahrer (41).

Und er war mitnichten ans Ufer spaziert. Er hatte sich entschieden, diese vermutlich viel zu schnelle Autofahrt unangeschnallt anzutreten – und im freien Flug abzutreten.

Es scheint so, dass aus dieser Art von Unfall keiner etwas lernt. Der Tote sowieso nicht, aber auch alle anderen nicht… Ich kann fast jeden Monat über Todesfälle berichten, die vermeidbar gewesen wären, hätte sich der Fahrer angeschnallt.

Quelle:
Polizeibericht
OVB

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