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Darwinpreisträger August 2009

Donnerstag, 3. September 2009 | 

Das ist wirklich mal ungewöhnlich… 3 "erste Plätze"…

Am Tag der "Preisverleihung" standen in der Bewertung drei Kandidaten gleichauf bei 4,55 von 5 Sternen. Und – das sollte man nicht vergessen, es war ein ereignisreicher Monat.

Hier nun die Gewinner des deutschen Darwin Award 2009:

Am 6.8. wollte ein 40-jähriger "Junggebliebener" es noch einmal wissen und kurvte mit seinem Mountainbike (eine andere Quelle sprach von einem BMX-Rad) auf einer Skaterrampe rum… Er überlebte das nicht.

Am 8.8. wollte ein 54-Jähriger aus Ettenbüttel von einer Brücke in die Aller springen… Leider war die an der Stelle nur 1,20 Meter tief.

Und am 25.8. wars wieder eine Brücke. Dieses Mal in Tateinheit mit Starkstrom. Ein 17-Jähriger wollte in den Fluss springen und kam einer Bahn-Oberleitung zu nahe.

Aber auch alle anderen Anwärter verdienen es, ihre Fälle mal zu lesen, um daraus zu lernen.

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Das letzte Foto

Sonntag, 30. August 2009 | 

sonnezug

29.8.2009, Magdeburg

Was tut man nicht alles für ein gutes Foto? Wie man an folgenden Beispiel sieht, riskieren dabei manche sogar ihr Leben – und verlieren!

Ein 22-jähriger Hobbyfotograf wollte am Bahnhof Magdeburg-Buckau die Gleise in der aufgehenden Sonne fotografieren.

Gleise, die sich in der ferne verlieren, ein tolles Motiv. Und wer so was schon mal fotografiert hat weiß, dass es umso besser wirkt, je höher der Fotograf steht.

Das dachte sich wohl auch der Mann in Magdeburg und deshalb kletterte er auf einen Güterwagon. Und als er so am knipsen war, ruckte es plötzlich und der Zug setzte sich in Bewegung…

Was macht er? Hält sich reflexartig am nächsten erreichbaren Halt fest – der Oberleitung…

Laut verschiedenen Meldungen sind ihm dann 50.000 Volt durch den Körper geschossen. In ähnlichen Fällen (hier nachzulesen) ist immer von 15.000 Volt die Rede.

Wie auch immer, das kostete ihn leider das Leben. Seine beiden Freunde erlitten nach Polizeiangaben einen Schock.

Quellen:
Gemeldet von “Moon”
WELT
Tagesschau

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Im Streit vom Balkon gefallen

Dienstag, 25. August 2009 | 

balkone

24.8.2009, Duisburg

Nachbarschaftsstreitigkeiten enden in Deutschland häufig vor dem Kadi. Im vorliegenden Fall endete er vier Stockwerke tiefer auf dem Boden.

In der Overbruchstraße in Walsum hatten zwei Nachbarn in der vierten Etage auf Ihren jeweiligen Balkonen miteinander gestritten.

Einer der beiden Streithähne versuchte im Verlaufe des Streits im alkoholisierten Kopf auf den Balkon des Nachbarn zu klettern!

Das ging leider gründlich schief, so dass der 30-Jährige abstürzte und auf dem Boden aufschlug, wo er – trotz erst erfolgreicher Reanimation – kurz darauf verstarb.

Quelle:
Polizeibericht

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Starkstrombadeunfall

Dienstag, 25. August 2009 | 

zugbruecke

23.8.2009, Dortmund-Lindenhorst

Ab uns zu gehe ich an einem Kanal spazieren. Im Sommer liegen da viele Leute und schwimmen auch im Kanal.

Die besonders wagemutig oder besonders Dummen – nahezu ausschließlich Jungen unter Hormonkontrollverlust – springen dort auch von Brücken, die über den Kanal hinweg führen.

Aber bislang konnte ich mir nicht vorstellen, dass jemand von einer Eisenbahnbrücke in einen Kanal springen und dabei riskieren würde, der Oberleitung im nassen Zustand nahe zu kommen. Doch bei der Arbeit an dieser Seite werde ich eigentlich täglich (negativ) überrascht…

Der nachfolgende Fall wurde mir gleich von mehreren Lesern geschickt. Ich hatte ihn aber auch schon selbst gesehen…

Unfallort:
Dortmund-Ems-Kanal, Kilometer 3,200, Bahnbrücke Hardenberg

Man kann eigentlich nur fassungslos den Pressebericht der Polizei zitieren:

Ein siebzehnjähriger Jugendlicher aus Dortmund kletterte am 23.08.2009, gegen 16:00 Uhr, auf die Eisenbahnbrücke Hardenberg, um vom höchsten Punkt der Brücke in den Kanal zu springen.

Bei der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal (KM 3,2000) in Dortmund-Lindenhorst handelt es sich um eine Rundbogen-Metallkonstruktion. Konstruktionsbedingt wird eine 15000 Volt-Stromleitung oberhalb des Fahrdrahtes geführt.

Der Jugendliche wurde bei einem Sprung von der Brücke durch einen Lichtbogen getroffen, erhielt so einen Stromschlag und fiel leblos ins Wasser, wo er versank

Nach der Bergung durch die Feuerwehr verliefen die Reanimationsversuche des Notarztes leider erfolglos.

Das wird vermutlich wieder eine Schlaubergerdiskussion provozieren, weil ein Haufen von selbsternannten Experten nach wie vor glaubt, man müsse eine Starkstromleitung berühren, um einen Schlag zu bekommen.

Leute, das ist nicht so! Bei 15.000 Volt Starkstrom reicht es absolut aus, sich so einer Leitung etwa 1 – 1,5 Meter zu nähern. Dann springt irgendwann ein Lichtbogen über uns röstet Euch! Glaubt es oder sterbt!

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: August 2009 | 12 Kommentare

Tempo 220 war etwas zuviel auf der B243!

Sonntag, 16. August 2009 | 

schnellschnell 15.8.2009, B243 bei Bad Lauterberg

Vernunft ist keine Frage des Alters! Das wurde nun wieder anschaulich unter Beweis gestellt, als ein 51-jähriger Motorradfahrer das Opfer seiner Raserei wurde.

Mit zirka 220 km/h war er am Samstagvormittag auf der Bundesstraße von Bad Lauterberg in Richtung Herzberg unterwegs. Zeugen berichten, dass er auf der linken Spur unterwegs war, als es ihn aus der Kurve trug.

Dabei streifte er die Mittelleitplanke, verlor die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte rund 75 Meter weiter. Bei dem Sturz zog er sich tödliche Verletzungen zu. Seine karre schleuderte noch rund 135 Meter weiter.

Zum Glück wurde sonst niemand verletzt!

Quelle:
HNA

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Junger Biker stirbt im Gegenverkehr

Donnerstag, 13. August 2009 | 

kurve Inzigkofen, 12.8.2009

Kurven eignen sich unterschiedlich gut zum Überholen. In einer Linkskurve kann man meist sehen, was auf der Gegenspur los ist und den richtigen Zeitpunkt fürs Überholen finden.

In Rechtskurven zu Überholen ist immer eine Art Russisches Roulette… In der Regel sieht man nicht, was sich nähert. Und dann trotzdem zu überholen ist ebenso dumm wie das eben genannte “Glücksspiel”!

Nun sehen Motorradfahrer das gerne anders und betrachten ohnehin jeden anderen Verkehrsteilnehmer bestenfalls als Hindernis auf dem Weg in die Freiheit.

Und so kam es, wie es kommen musste: Ein 22-Jähriger aus Sauldorf befuhr die B 313 zwischen Vilsingen und Inzigkofen. In einer langestreckten Rechtskurve setzte er zum Überholen einer Wagenkolonne an.

Nach Aussagen der Zeugen war die Sicht durch größere Fahrzeuge sehr eingeschränkt.

Und so dauerte der Ausflug dann auch nur kurze Zeit. Der Biker bretterte mit Schmackes frontal in das Fahrzeug einer entgegenkommenden Dame aus der Schweiz.

Erst etwa 60 Meter weiter kam der junge Mann zum Liegen. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Bilder von der Unfallstelle: [Externer Link]

Quellen:
Südkurier
RNF News

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Laster rammt junge Frau auf Autobahn

Dienstag, 11. August 2009 | 

armehoch

11.8.2008, Autobahn A3 bei Altdorf-Burgthann

Eine 25-jährige Frau aus dem Raum Günzburg befuhr die A3 und hielt rund 500 Meter nach der Ausfahrt Altdorf-Burgthann plötzlich Ihren VW auf dem Seitenstreifen an.

Sie hatte keine Panne, stieg aber trotzdem aus und betrat die Fahrbahn.

Dort riss sie die Arme hoch und entging nur mit viel Glück einem heranbrausenden LKW, der ihr noch ausweichen konnte.

Mit dem zweiten Laster hingegen hatte sie nicht so viel Glück. Er erfasste sie frontal und schleuderte sie auf die Linke Fahrbahn.

Dort verstarb sie an ihren schweren Verletzungen.

Was genau da passiert ist und aus welchem Grund sie die Autobahn betrat, konnte die Polizei noch nicht klären.

Wenn Sie auf diese Weise einen Selbstmord begehen wollte, hat sie das Ziel erreicht… allerdings ohne Rücksicht auf andere. Der Fahrer des LKW wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert.

Quelle:
Polizeibericht

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Radfahrer, nachts, rot, ohne Licht, tot

Montag, 10. August 2009 | 

nacht

Heidelberg, 8.8.2009

Als Fahrradmuffel in Münster wurde ich immer wieder davon überrascht, wie viel Glück die rasantesten Zweiradpiloten haben.

Als Fahrradfahrer ist man sozusagen das letzte Glied der Schadenskette. Bei einem Zusammenstoß kommen meist sogar noch Fußgänger besser weg.

Trotzdem benutzen die Radfahrer ihr Gefährt im Straßenverkehr, als sei es von einem magischen Schutzschild umgeben. Teilweise hatte ich schon die Vermutung, dass das Gehirn sich ausschaltet, sobald man ein Bein über den Sattel schwingt.

Mehr Hirn, vor allem aber mehr Licht hätte der 20-Jährige in Heidelberg gebraucht, als er mitten in der Nacht versuchte, mit seinem Rad die Speyerer Straße an der Kreuzung Pleikartsförster Straße und Diebsweg zu überqueren.

Es reichte ihm nicht, dass seine Ampel rot zeigte. Er verzichtete bei seinem Mountainbike auch gleich noch auf die Beleuchtung und die Reflektoren.

Wen wunderts also, dass ihn ein 40-jähriger Autofahrer komplett übersah?

Er rammte den Radfahrer, der dann über die Motorhaube auf die Straße flog. Dabei verletzte dieser sich tödlich und verstarb noch am Unfallort.

Und? Wird dieser Vorgang auch nur einen Radfahrer dazu bringen, sich nun endlich mal eine Beleuchtungsanlage für sein Bike zu holen? Vermutlich nicht… die brauchen ja alle Energie für den Deflektorschirm…

Quelle:
Morgenweb

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Genickbruch beim Badeausflug

Samstag, 8. August 2009 | 

bruecke

7.8.2009, Ettenbüttel

Beim Baden in Flüssen und Kanälen springen immer wieder Leute von Brücken ins Gewässer. Meist halbwüchsige Jungs…

Es gibt natürlich auch immer wieder Unfälle, aber das scheint keinerlei Lerneffekte hevorzurufen.

Aber unter all diesen Unfällen gibt es eben auch welche, die nur ein ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen können.

Einfache Frage:
Würden Sie 8,50 Meter in die Tiefe springen… und dann in einem 1,20 Meter tiefen Becken landen wollen? Mit einem Kopfsprung?

Nee? Ich auch nicht!

Einen 54-Jährigen aus Ettenbüttel haben diese Zutaten aber nicht abgehalten. Er kletterte auf die Brücke in der Nähe eines Minigolfplatzes und sprang dann kopfüber 8,50 Meter in die Aller.

An dieser Stelle ist das Wasser aber lediglich knapp 1,20 Meter tief!

Die Polizei geht davon aus, dass er mit dem Kopf auf dem Grund der Aller aufschlug. Nach bisherigen Ermittlungen verstarb an an einem Genickbruch.

Quellen:
Polizeibericht

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Mountainbiker stirbt auf Skateboardanlage

Freitag, 7. August 2009 | 

skater

Bad Segeberg, 6.8.2009

Wissen Sie was eine "Skateranlage" ist? Nicht? Das sind spezielle Spielplätze für Menschen, die auf einem Skateboard oder auf Rollschuhen gerne spektakuläre Sprünge und ähnliches üben. Rampen und Kurven, Hügel und andere Schikanen sind extra dafür ausgelegt, auf den Brettern mit den kleinen Reifen bzw. auf Rollschuhen benutzt zu werden.

Manchmal finden sich dort auch einige Leute mit diesen winzigen Fahrrädern ein, die so aussehen, als hätte ein 1,90 Meter großer Unterschichtsangehöriger einem Kleinkind das Rad geklaut.

Was dort aber eigentlich nix zu suchen hat, ist ein 40-Jähriger, der mit seinem Mountainbike dort rumeiert. Mal abgesehen davon, dass er in dieser Umgebung eher zur gruftigen Rentnertruppe gehört, sind die Platze für diese Art von Fahrzeugen auch nicht ausgelegt. Da tummeln sich hauptsächlich Geräte mit niedrigem Schwerpunkt und kurzem Radstand.

Dass sein Breitreifenpanzer-Rad dort nicht so recht hingehört, erfuhr er dann leider auch recht schnell und schmerzhaft.

Wie die Polizei zusammenfasste, befuhr also ein 40-jähriger Mann die Skateranlage in Bad Segeberg. Eine gerade Rampe ist normalerweise selbst für sein Gefährt keine große Schikane, aber dennoch kam er mit dem Rad links von der Kante ab , überschlug sich und stürzte. Dabei fiel er mit voller Wucht auf das Gesicht.

Schwer verletzt wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Lübecker Klinikum geflogen, wo er kurz darauf verstarb.

Quellen:
Polizeibericht
Die Welt
Lübecker Nachrichten

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