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Das letzte Foto

Sonntag, 30. August 2009 | 

sonnezug

29.8.2009, Magdeburg

Was tut man nicht alles für ein gutes Foto? Wie man an folgenden Beispiel sieht, riskieren dabei manche sogar ihr Leben – und verlieren!

Ein 22-jähriger Hobbyfotograf wollte am Bahnhof Magdeburg-Buckau die Gleise in der aufgehenden Sonne fotografieren.

Gleise, die sich in der ferne verlieren, ein tolles Motiv. Und wer so was schon mal fotografiert hat weiß, dass es umso besser wirkt, je höher der Fotograf steht.

Das dachte sich wohl auch der Mann in Magdeburg und deshalb kletterte er auf einen Güterwagon. Und als er so am knipsen war, ruckte es plötzlich und der Zug setzte sich in Bewegung…

Was macht er? Hält sich reflexartig am nächsten erreichbaren Halt fest – der Oberleitung…

Laut verschiedenen Meldungen sind ihm dann 50.000 Volt durch den Körper geschossen. In ähnlichen Fällen (hier nachzulesen) ist immer von 15.000 Volt die Rede.

Wie auch immer, das kostete ihn leider das Leben. Seine beiden Freunde erlitten nach Polizeiangaben einen Schock.

Quellen:
Gemeldet von “Moon”
WELT
Tagesschau

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Thema: August 2009

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3 Kommentare

  1. 1
    razor 

    respekt, sich so aus dem leben verabschieden ist orginell… gibt es das bild, welches er geknipst hat wenigstens noch?

  2. 2
    Kiste 

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind es 15000 Volt. Bei Straßenbahnen und U-Bahnen ist es deutlich weniger, aber auch da ist es bei weitem tötlich geung…

    Frankreich und viele Osteuropäische Lander liegen mit 25000 Volt bei der Spannung in Europa vorne. In Südafrika und Kanada wird tatsächlich mit 50000 Volt gefahren.

  1. [...] beim Fotografieren hatten wir ja letztens erst. Und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Fotografieren stark [...]

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