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Toten Motorradfahrer im Graben gefunden

Dienstag, 27. April 2010 | 

offroad 23.4.2010, Todendorf

Wenn man mit dem Motorrad in den Wald fährt, sollte man vorher irgendwen benachrichtigen. Obwohl… genützt hätte es ihm auch nix.

Der 46-jährige Hamburger war mit seinem Cross-Motorrad in Richtung Wald gefahren.

So wie die derzeitige Lage aussieht, führte überhöhte Geschwindigkeit in schwierigem Gelände dazu, dass er die Kontrolle über das Bike verlor. Er geriet in einen Straßengraben, um schließlich gegen einen Findling zu brettern.

Das führte dann zu Verletzungen, an denen der Mann verstarb.

Aber ein weiterer Grund ist sicher auch die Tatsache, dass er weder Motorradkleidung, noch einen Helm trug.

Passiert ist das Ganze am Freitagabend, gegen 19:30 Uhr. Gefunden wurde er er erst am Samstagmorgen, gegen 6:55 Uhr von einer Spaziergängerin.

Quellen:
Polizeibericht

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Der Klassiker: Föhn in der Badewanne!

Dienstag, 27. April 2010 | 

bad 26.4.2010, Rutzenham, Österreich

Dutzendfach in Filmen gesehen und trotzdem glaubt man eigentlich nicht, dass jemand so leichtsinnig ist.

Ein 35-jähriger Landwirt aus Rutzenham bei Schwanenstadt (Bezirk Vöcklabruck) wollte es sich im Bad gemütlich machen, bevor er in die Wanne stieg.

Zu diesem Zweck legte er immer einen laufenden Föhn auf das Fensterbrett, um das Bad etwas anzuwärmen. (Gibts da keine Heizungen?!)

Man stelle sich die Konstellation vor:
Fensterbrett, darauf ein laufender Föhn, nicht gesichert.

Darunter eine volle Badewanne, darin ein badender Bauer, nicht vernünftig.

Es kam, wie es kommen musste. Der Föhn rutschte ins Wasser, der Schutzschalter des Stromnetzes funktionierte nicht. Der Agrarökonom erhielt einen tödlichen Stromstoß.

Kurz darauf kam seine Partnerin ins Badezimmer, die ihn so vorfand. Leider konnte sie ihn nicht wiederbeleben.

Quellen:
ORF
Kleine Zeitung

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Wieder toter Superduke-Fahrer durch Wheelie

Montag, 26. April 2010 | 

superdumm 25.4.2010, Hannover

Über sogenannte Spinnermotorräder habe ich ja schon den einen oder anderen Bericht geschrieben.

Zum Beispiel hier
http://www.darwinpreis.de/motorradfahrer-beschleunigt-sich-zu-tode/
und hier
http://www.darwinpreis.de/vollbremsung-vor-radarfalle-in-den-tod/
hier
http://www.darwinpreis.de/motorradfahrer-bezahlt-mit-dem-leben/
oder hier über die “KTM Superduke
http://www.darwinpreis.de/gastronom-rast-beim-wheelie-in-den-tod/

Mir ist nach wie vor schleierhaft, welche Rolle in der Evolution die Menschen einnehmen sollen, die einen Hang zu solchen Motorrädern haben. Aber andererseits: Vielleicht sind diese Dinger ja evolutionäre Ausschlussprüfungen und dienen dazu, das Genom zu verbessern?

Auch im vorliegenden Fall des 40-jährigen Hannoveraners haben wir es mit einem nahezu “typischen” Vertreter dieser Zunft zu tun. Es deutet vieles darauf hin, dass sich Vernunft und solche Motorräder automatisch gegenseitig ausschließen, wie ich auch gestern selbst bei einem Motorradausflug wieder live erleben durfte.

Jedenfalls war das “Opfer” auf seiner KTM 990 Superduke an der Hildesheimer Straße stadtauswärts unterwegs. An der Kreuzung Hildesheimer Straße / Altenbekener Damm musste er an der Ampel warten. Als es endlich grün wurde, riss er die Maschine hoch und fuhr auf dem Hinterrad weiter.

Leider geriet er vom rechten auf den linken Fahrstreifen und schließlich gegen die Bordsteinkante des Mittelstreifens. Dadurch verlor er auch die physikalische Kontrolle über das Motorrad. Die Geistige hatte er vermutlich schon vorher nicht!

Er stürzte auf die Seite und bretterte anschließend mit dem Kopf gegen einen Baum des Mittelstreifens. Das führte dann auch zu seinem Tod.

Quelle:
Polizeibericht
Foto: Flicker rocketjim54

Update

Nach mehreren Zeugenaussagen hatte er seine Karre zwischen mehreren Autos hindurch bis ganz nach vorne an die Ampel geschlängelt, um als erster losrasen zu können. Er hat also wirklich ALLE Klischees für die Fahrer solcher Karren erfüllt!

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Mercedes rast in Maissaattraktor

Montag, 26. April 2010 | 

dsc_0489 25.4.2010, Kehdingen, L111

Bei einem völlig unnötigen Unfall starben in der Nach auf der Landestraße 111 in Kehdingen (Niedersachsen) drei von vier Passagieren eines E-Klasse Mercedes.

Gegen 2:30 (Heimfahrt von der Disco?) waren sie auf der Straße in Richtung Freiburg unterwegs, als der 19-jährige Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn kam.

Normalerweise würde das auf so einer Landstraße um diese Uhrzeit auch kein großes Problem darstellen. Doch ein “großes Problem” kam den vier Jungs leider entgegen: Ein Arbeiter kam mit seinem wirklich dicken Traktor von der Maisaussaat.

dsc_0485 Der Mercedes hatte so ein Tempo drauf, dass der Traktor nach der Kollision mit seinen Vorderrädern auf der Motorhaube des Wagens stand!

Der Fahrer und zwei Beifahrer im Alter von 18 und 19 Jahren waren sofort tot. Der vierte Beifahrer wurde schwer verletzt ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Im Bereich der Unfallstelle ist über mehrere Kilometer aufgrund der Straßenschäden durch den starken Frost im Winter eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h angeordnet.

Quellen:
Erstnennung: Mein Leser Konrad
Polizeiberichte
Fotos: Polizei Stade

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Minifahrer rast in 3 Metern Höhe gegen Baum

Donnerstag, 22. April 2010 | 

mini 21.4.2010, Dachau/Kreuzholzhausen

Die Grenze zwischen Leichtsinn und Wahnsinn wird wohl auf der dünnen Linie gezogen, die sich zwischen Kopfschütteln und völligem Unglauben hinzieht.

Leichtsinn kann man es nennen, mit einem Mini viel zu schnell über eine Landstraße zu rasen. Doch es gibt tatsächlich auch Fälle des absoluten und die Sprache verschlagenden Wahnsinns.

Ein 18-jähriger Mini Cooper-Fahrer aus der Gemeinde Bergkirchen ist bei einem unglaublichen Unfall auf der Landstraße zwischen Puchschlagen und Kreuzholzhausen tödlich verunglückt.

Laut Untersuchungen der Polizei war er viel zu schnell unterwegs. Doch um wieviel zu schnell wird erst deutlich, wenn man sich den Unfallverlauf genauer anguckt.

Der junge Bursche befuhr gegen Mittag die Kreisstraße DAH 10 von Puchschlagen kommend in Richtung Kreuzholzhausen.

Dabei kam er irgendwie auf den Seitenstreifen. Zu heftiges Gegenlenken – ein typischer Fehler in solchen Situationen – sorgt dafür, dass der Wagen sich querstellte, nach links auf die Böschung kam und dann abhob.

Laut Polizei flog der Wagen rund 40 Meter durch die Luft!

In etwa drei Metern Höhe prallte er dann gegen zwei Bäume. Da er die Anschnallgute wohl für Schnickschnack hielt, wurde er aus dem Heckfenster des Autos geschleudert und starb noch am Unfallort.

Quellen:
Polizeibericht
TZ-Online

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Porscheraser in Baustelle entwurzelt dicken Baum

Mittwoch, 21. April 2010 | 

cayman 20.4.2010, A1 bei Reinfeld

Auf der A1 ist bei nassem Wetter nur Tempo 80 erlaubt. Der 44-jährige Hamburger Fahrer eines Porsche Cayman war nach Zeugenaussagen mindestens mit der doppelten Geschwindigkeit unterwegs.

Kurz hinter dem Parkplatz Melmshöhe, bei Reinfeld, kam er ins Schleudern, rutschte erst an die Mittelleitplanke, um schließlich über alle drei Fahrspuren zu rutschen und die Böschung neben der A1 runter zu brettern.

Zum Glück hat er dabei kein anderes Auto berührt!

Auf seiner Rutschpartie entwurzelte er einen ausgewachsenen, 40cm(!) dicken Baum, den er dann auch nochmal in etwa 1,60 Meter Höhe durchtrennte. Danach überschlug sich der Wagen noch und blieb zuguterletzt auf dem Dach liegen. Durch die Unfallfolgen verstarb der Fahrer noch am Ort des Geschehens.

Zum Zeitpunkt des Unfalls regnete es stark und es gab ausreichend Grund, sich an die Tempobegrenzung zu halten – wie man sieht.

Quellen:
Polizeibericht
HL-live
Lübecker Nachrichten

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Motorradfahrer beschleunigt sich zu Tode

Montag, 19. April 2010 | 

yamaha_r1 18.4.2010, Stuttgart

Die Saison ist eröffnet. Schon jetzt wird mir beim Lesen der Presseberichte und Polizeimeldungen klar, dass sich viele der zukünftigen Darwinpreise um Motorradfahrer drehen werden. Ich wage zu behaupten, dass ab jetzt statistisch gesehen mehr als einer pro Tag ums Leben kommt.

Als Motorradfahrer fürchte ich selbst mich vor den Unwägbarkeiten, wie Opas im Gegenverkehr, die ohne zu blinken auf der Landstraße plötzlich meine Spur kreuzen wollen.

Aber viele der Fälle über die ich lese sind eindeutig vermeidbar. Und ganz sicher gehört der Tod eines 20-Jährigen in Stuttgart dazu, der aus reiner Angeberei und Selbstüberschätzung ums Leben kam.

Zusammen mit einem Kollegen war er in Höhe des Stuttgarter Hauptbahnhofes auf seiner Yamaha R1 unterwegs. Definitiv ein Bike, das ich sofort der Klasse der Spinnermotorräder zuordnen würde. Und definitiv nicht, was mit seinen 180PS (295 km/h Höchstgeschwindigkeit!) in die Hände solcher Kinder gehört!

Zeugen sagen aus, dass er plötzlich vom ganz rechten auf den linken Fahrstreifen wechselte, wohl um zu überholen. Dann beschleunigte er die Karre dermaßen, dass sie einen 13 Meter langen Streifen Gummi hinterließ und sich aufbäumte.

Dabei verlor er – wie konnte das nur passieren? – die Kontrolle über die Yamaha. Er berührte den linken Bordstein, um schließlich zu stürzen und mit dem Kopf gegen einen Betonpoller auf dem Mittelstreifen zu knallen. Die Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen…

Vielleicht hätte er Fahrberichte wie den im Focus lesen sollen?

Die Yamaha YZF-R1 ist das wahrscheinlich reinrassigste Vierzylinder-Großserien-Sportbike der 1000 ccm-Klasse. Ganz sicher aber das derzeit einzige Großserienbike mit Big Bang-Motor. Der verleiht der YZF-R1 Suchtpotenzial. Ein klarer Kopf ist deshalb umso hilfreicher.

Quellen:
Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Journal

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Motorradfahrer überholt rechts und knallt in parkendes Auto

Montag, 19. April 2010 | 

hannover 17.4.2010, Hannover

So dunkel war es eigentlich um 19:40 in Hannover noch nicht, dass man ein parkendes Auto übersehen konnte. Trotzdem ist genau das einem 32-jährigen Motorradfahrer passiert.

Er war auf der Hamburger Allee in Richtung Vahrenwalder Straße unterwegs, die dort dreispurig ist. Ganz rechts fahrend überholte er mit seinem Bike einen Autofahrer, der die Mittelspur befuhr.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt:
Auf der rechten Spur stand nämlich – ordnungsgemäß geparkt – ein BMW und auf dessen Heck bretterte der Biker. Mit schweren Verletzungen wurde er anschließend in eine Klinik gebracht, wo er rund drei Stunden später leider verstarb.

Warum er rechts überholen musste ist klar… Verkehrsregeln sind für Weicheier. Warum er den parkenden Wagen übersah werden wir nie erfahren.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: April 2010 | 4 Kommentare

In der 30er-Zone tödlich verunglückt

Sonntag, 18. April 2010 | 

Dummer Unfall 18.4.2010, Weyhe-Kirchweyhe

Vor etwa einem Jahr starb im Örtchen Kirchweyhe ein junger Bursche beim Waggonklettern.

Dieses Jahr sind die lokalen Bewerber des Unfalls in Kirchweyhe für den Darwinpreis noch wesentlich unvernünftiger gewesen, obwohl das eigentlich kaum möglich zu sein scheint, wie die Polizei Diepholz mitteilte.

Man muss sich vorstellen, aus welchen Zutaten sich der Cocktail des Wahnsinns in diesem Fall zusammensetzt:

Passiert ist der tödliche Unfall in einer 30er-Zone. Der Wagen bretterte frontal gegen einen Baum und das mit so hoher Geschwindigkeit, dass der Wagen in mehrere Teile zerrissen wurde.

Das Auto, ein Audi A3, war zu diesem Zeitpunkt mit sechs(!) Personen im Alter von 16 bis 26 Jahren besetzt – von denen keine angeschnallt war!

Der Fahrer war betrunken. Allein das hätte die anderen schon dazu bewegen sollen, vom Mitfahren Abstand zu nehmen.

Der Todesfahrer wurde bei dem Aufprall aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Auch zwei weitere Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen.

Die restlichen drei Passagiere (2 Männer 16 und 21 sowie eine 21-jährige Frau) erlitten leider tödliche Verletzungen und verstarben noch am Unfallort.

Dem Fahrer geben die Mediziner derzeit auch kaum noch Überlebenschancen. Immerhin sind zwei 16-jährige Mädchen mittlerweile außer Lebensgefahr.

Eine erschreckende Fotostrecke ist hier zu sehen [Fotostrecke]

Quellen:
Erstmeldung durch einen Leser
Polizeibericht

Nachtrag zum Unfall in Kirchweyhe

Der Fahrer des Wagens ist in der letzen Nacht seinen Verletzungen erlegen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten bei diesem furchtbaren Unglück auf vier Personen.

Die Gutachter gehen mittlerweile davon aus, dass er ungefähr mit Tempo 100 in der 30er-Zone gefahren ist.

Zitat aus dem Nachtrag des Polizeiberichts:

Der in der letzten Nacht verstorbene 26 jährige Fahrer des schrecklichen Unfalls am Sonntag in Kirchweyhe (wir berichteten) stand, wie bereits vermutet, deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Untersuchung einer im Krankenhaus durchgeführten Blutprobe brachte jetzt das Ergebnis.

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Schweizer Raketenbasejumper verrechnet sich

Donnerstag, 15. April 2010 | 

basejumper 15.4.2010, Südafrika

Geoffrey Robson (30) hatte sich das alles so schön ausgerechnet. Der Forscher der ETH Zürich (Eidg. Technische Hochschule Zürich) hatte nämlich eine Art raketengetriebenen Fluganzug entwickelt und den wollte er in der Teufelskluft (Duiwelskloof) kurz vor seinem Heimflug noch mal ausprobieren.

Sein Freund Patrick O´Connor, von dem auch das Foto stammt, fotografierte alles. Geoffrey war übrigens bestens befreundet mit Ueli Gegenschatz, dem Basejumper der vor etwa 5 Monaten bei einem Showsprung von einem Hochhaus abstürzte.

Eigentlich hatte der Schweizer Möchtegern-Batman alles genau berechnet, doch dieses Mal hat er sich um etwa 2 Meter verschätzt. Als seine Freund ihn endlich finden ist er schon verstorben.

Mehr zu dem Fluganzug hier:
http://www.xsens.com/en/movement-science/sports-science/wingsuit-flight-analysis-using-the-mti-g

Dort heißt es auch:
"A new era of human flight is being explored!"

Obwohl… Nö, das hatten wir schon, dass Menschen beim Fliegen abgestürzt sind…

Quellen:
IOL Südafrika
Blick
Shortnews
Foto: Patrick O´Connor

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