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Noch ein toter Innenstadt-Rennfahrer

Mittwoch, 29. April 2009 | 

25.4.2009, Köln Rondorf

Es ist ja leider nicht so, dass “private Autorennen” im Stadtgebiet" total selten wären.

Man könnte also etwas daraus lernen, dass es dabei häufig zu tödlichen Unfällen kommt.

Könnte… wenn man lernen könnte. Wenn man lernfähig wäre.

Wäre man allerdings lernfähig, dann hätte man bereits in früher Kindheit begriffen, wie dämlich so etwas ist und hätte vernünftiges Fahren spätestens in der Fahrschule gelernt.

Dafür brachten zwei 18 und 19 Jahre alter Kinder in Köln leider scheinbar nicht die nötigen Grundvoraussetzungen mit. Der 18 Jährige mit seinem Opel Astra und der 19 Jährige mit einem Polo bretterten wie die Bekloppten an der Ampel los.

Leider, leider wählte aber diesen Moment eine Frau, um mit Ihrem Twingo rückwärts aus einer Grundstückseinfahrt zu kommen. So gegen Mitternacht rechnete sie vermutlich nicht damit, dass zwei tiefergelegte Jugendliche sich in einem Wohngebiet ein Rennen liefern.

Der 19 Jährige konnte auch tatsächlich noch stoppen. Der Opel-Pilot schaffte das allerdings nicht. Er versuchte auszuweichen, übersteuerte und überschlug sich in der Folge mehrfach.

Die Rettungskräfte fanden ihn neben seinem Wagen. Denn wenn schon unvernünftig, dann gleich richtig: Er war nicht angeschnallt! Sein Beifahrer war schwer verletzt – er hatte sich angeschnallt.

Quellen:
Kölner Stadtanzeiger
Kölnische Rundschau

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Tod bei illegalem Autorennen

Donnerstag, 23. April 2009 | 

tiefstniveau 23.4.2009, Hamburg-Wandsbek

Der Tod bei einem illegalen Autorennen kann eigentlich nicht anders als eine natürliche Auslese bezeichnet werden.

Da sind dann (immer) Jungs unterwegs, die das Auto ohnehin schon ihrem niedrigen Niveau angepasst, also es tiefer gelegt haben.

Dann messen Sie sich mit der Kraft der Motoren und den – meist nur mangelhaft vorhandenen – Fahrkünsten… weil sie außer der Schwanzlänge nichts anderes hätten, mit dem Sie sich messen könnten.

Und so kam es in dieser Nacht auch in Hamburg so, wie es einfach kommen musste:

Ein 22-jähriger Mann aus Barsbüttel lieferte sich mit seinem Mazda 323 auf dem Ölmühlenweg in Richtung Holstenhof ein kleines Privatrennen mit einem (flüchtigen) BMW-Fahrer.

In einer Rechtskurve verlor der Bursche die Kontrolle über den Wagen, stellte sich quer zur Fahrbahn und schleuderte in den Gegenverkehr. Dort erwischte ihn dann ein Mercedes und knallte ihm voll in die Seite.

Bei dem Unfall wurde ungerechterweise der 33-jährige Fahrer des Benz sowie dessen Beifahrerin auch noch schwer verletzt. Den Jüngling klemmte es in seinem Mazda ein. Der Notarzt versorgte ihn noch an Ort und Stelle, dennoch verstarb er in seinem geliebten Rennwagen.

Leider wird daraus nicht ein einziger dieser hirnlosen Piloten etwas lernen. Doof sind ja immer nur die anderen und so werden sie sich denken, dass Mr. Mazda starb, weil er eben nicht so gut fahren konnte wie sie.

Nach dem flüchtigen BMW-Fahrer wird gefahndet.

Quellen:
Polizeibericht

Update

Der BMW-Fahrer war eine Frau(!), gegen die im Mai 2010 die Gerichtsverhandlung eröffnet wurde. Sie ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

http://www.nonstopnews.de/meldung/11039

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Die letzte Probefahrt

Freitag, 17. April 2009 | 

porta16.4.2009, Porta Westfalica

Yep, da kommen absolut alle Zutaten für einen Tod aus Leichtsinn zusammen!

Das 20-jährige Opfer hatte kurz vorher an seinem Hobel noch gebastelt. Dann stieg er auf sein Motorrad, bretterte mit stark überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve und dann frontal in eine Mauer.

Was er also offensichtlich nicht hatte war:
- Glück
- Ein Gefühl für vorsichtiges Fahren

Doch zusätzlich fehlten ihm noch:
- ein Helm
- eine gültige Fahrerlaubnis
- eine Zulassung
- eine Versicherung

Und so erlag er noch am Unfallort seinen schweren Schädelverletzungen.

Quelle:
AdHocNews

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Thema: April 2009 | Ein Kommentar

Quadfahrer stirbt in der Kurve

Montag, 13. April 2009 | 

quad13.4.2009, Illertissen

Quads sind weder ein Kinderspielzeug, noch sind die Dinger eigentlich wirklich für den Verkehr geeignet. Das Kurvenverhalten dieser Dinger ist unter aller Sau und wenn man nicht gerade ein extrem erfahrener Rennfahrer ist, stellen die Dinger ein andauerndes Risiko dar.

Doch das scheint eine unpopuläre Meinung zu sein. Jeder Idiot darf die Dinger fahren, ohne dafür eine spezielle Ausbildung zu haben. Dabei sind die Karren eigentlich weder mit dem Motorrad noch mit dem Auto zu vergleichen.

Diese letzte Erfahrung machte nun in Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) ein 32-jähriger Quadfahrer, als er mal so richtig mit Schmackes in eine Kurve reinbrettern wollte.

Dazu hatte er extra vor der engen Kurve nochmal beschleunigt – auf einem Fahrzeug mit sehr hohem Schwerpunkt und Rädern die sich gerade mal für ein Gokart oder Kinderwagen eignen.

Das Ergebnis fiel dann auch etwa aus, wie es sich ein 5-jähriger Fahrradfahrer mit Stützrädern schon selbst klar machen kann: Das Fahrzeug kippte, überschlug sich und der Fahrer schlug mit dem unbehelmten Kopf auf dem Bürgersteig auf. In dieser Kurve verstarb er dann auch.

Seit etwas über drei Jahren hätte er einen Helm tragen müssen. Aber die sind ja uncool…

Quelle:
Donaukurier

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Thema: April 2009 | Beitrag kommentieren

Isar-Kopfsprung in den Tod

Montag, 13. April 2009 | 

Bildquelle: Feuerwehr München11.4.2009, Isar bei Unterföhring

Derzeit steht der Tod eines Münchener Kopfspringers definitiv fest. Der zweite wird noch vermisst.

Ein 26-Jähriger und ein 28-Jähriger nutzen das schöne Wetter zu einem Biergartenbesuch. Danach spazierten sie mit einer 27-jährigen Freundin an der Isar entlang.

An der Mollbrücke kletterten die beiden dann auf eine Fischtreppe und wagten einen Kopfsprung in die Wasserwalze eines Wasserfalls.

Da haben sie aber die eigenen Kräfte deutlich überschätzt bzw. die der Natur unterschätzt. Beide tauchten wieder auf, konnten aber der starken Strömung nicht trotzen und kamen nicht allein wieder an Land.

Der 26-Jährige konnte mit Hilfe von Passanten geborgen werden, als er leblos  ans Ufer trieb. Der ältere der beiden wird nach wie vor vermisst. Und das, obwohl rund 100 Einsatzkräfte beteiligt waren, unterstützt von Hubschraubern und Rettungstauchern.

Was die beiden zu dem wahnwitzigen Kopfsprung trieb, geht leider aus den Berichten nicht hervor.

Quellen:
Einsatzbericht der Feuerwehr
Süddeutsche Zeitung

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Thema: April 2009 | 2 Kommentare

Komasaufen in der Türkei endet tödlich

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Ich habe erstaunlich viele Emails von Besuchern erhalten, die mich auffordern über den 22-Jährigen zu schreiben, der bei einem Komasaufen in einem türkischen Hotel starb.

Und wenn ich auch sofort bereit bin, jedem der sich zu Tode säuft einen Darwinpreis zu geben, kann ich in diesem Fall den Lübecker Schüler nicht unter die Anwärter auf den Darwin Award stellen.

Das liegt mitnichten an irgendeiner Rücksichtnahme oder so. Der Bursche war 22 und wusste was er tat. Und er hat sich definitiv zu Tode gesoffen. Einige seiner Kumpanen schweben immer noch in Lebensgefahr.

Vielmehr ist es so, dass derzeit noch nicht hundertprozentig klar ist, ob er durch die schiere Menge an Alkohol verstarb oder ob es daran lag, dass der Alkohol verpanscht war.

Denn nach einigen Quellen ist es so, dass er an einer Methylalkoholvergiftung starb. Der gekaufte Wodka war also mit Methanol gestreckt und der war giftig.

So oder so isi der Bursche ein Anwärter auf den Darwinpreis. In seinem Blut hatte er einen Alkoholanteil von 7 Promille. Diese Menge ist tödlich.

Ich werde die Berichterstattung also weiter verfolgen und sollte sich herausstellen, dass das bloße Saufen die Todesursache war, dann wird der Bursche hier aufgeführt.

Allerdings geschah das ganze im März und da ist der Preis bereits entschieden.

Nachtrag 2.4.2009:
Mittlerweile hat die Obduktion ams massgebliche Todesursache eine Methanolvergiftung ergeben. Ein Methanolgehalt von 2 Promille wurde festgestellt. Wesentlich geringere Mengen sind schon tödlich.

Ausschlaggebend war natürlich die hirnlose Sauferei. Aber denm Tod führte Alkohol herbei, der mit schwarzgebrannntem Schnaps gestreckt war. Erst letztes Jahr starben in der Türkei 20 Menschen an gepanschtem Raki.

Darum nochmal der Hinweis: Wenn ihr schon dahinfahrt, dann schaltet den Schädel ein. Warum sollten die mit ihrer Fälscherei bei Schmuck und Kleidung halt machen, hmm?

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Thema: März 2009 | 3 Kommentare

Darwinpreisträger März 2009

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Im März 2009 gab es eine überraschend große Zahl von Fällen, die Ihr hoch bewertet habt.

In Salzgitter starb ein Mann bei einem vermutlich selbst gelegten Brand in seinem Arbeitszimmer.

Am Monatsanfang verstarb der Fahrer eines Mini Coopers, der vor der Polizei floh, weil er dachte die hätte sein abgelaufenes Nummernschild entdeckt. Und ein Waffensammler aus Nürnberg missachtete elementare Sicherheitsregeln beim Basten an seinem Revolver.

Gleich zwei junge Männer kamen bei der dummen Mutprobe zu Tode, auf einen abgestellten Zug zu klettern.

Doch die – Eurer Meinung nach – würdigsten Träger des Darwin Awards im März 2009 sind zum einen eine Joggerin, die mit dem MP3-Player auf dem Kopf vor einen nahenden Zug joggte.

Doch der Gewinner ist ein Bursche der in der Schweiz in einen Friseursalon einbrechen wollte und sich an der Scheibe derart schnitt, dass er verblutete…

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Thema: März 2009, Preisträger | Ein Kommentar