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Letzter Ausflug mit Papas geklautem Auto

Montag, 16. März 2009 | 

sicherheitsgurt 15.3.2009, March-Buchheim

Das hätte wirklich nicht sein müssen! Ein dummer und völlig unnötiger Tod!

Hier kam wirklich alles zusammen. Der tödliche Unfall dieses 19-jährigen aus March liest sich wie ein Rezept, dessen Ergebnis zu 100 Prozent feststeht:

Er hatte sich das Auto der Eltern ohne deren Wissen mitten in der Nacht für einen Ausflug geschnappt. Einen Führerschein hatte er nicht, dafür aber zirka 2 Promille Alkohol im Blut.

Damit kam er dann auf der L116 in Buchheim wegen stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, touchierte den Bordstein und schleuderte quer über die Straße in eine Mauer.

Das Auto wurde komplett zerdrückt und der – natürlich nicht angeschnallte(!) – Fahrer wurde eingeklemmt. Nachdem ihn die Feuerwehr, die mit rund 20 Mann im Einsatz war, aus dem Wagen geschnitten hatte, verstarb er Stunden später im Krankenhaus.

Quellen:
Badische Zeitung
Stuttgart Journal

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Thema: März 2009 | Ein Kommentar

Stromschlag killt Zugkletterer in Kirchweyhe

Sonntag, 15. März 2009 | 

stromschlag14.3.2009, Bahnhof Kirchweyhe bei Bremen

Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Jugendliche noch leben könnten, wenn darwinpreis.de als Unterrichtsstoff zur Pflicht würde.

Andererseits… die richtig Doofen kämen dadurch vermutlich erst auf dumme Ideen.

Wir können nur vermuten, was den 16-Jährigen im Bahnhof Kirchweyhe angetrieben hat, als er dort gegen 22:17 Uhr auf einen abgestellten Güterwagon kletterte.

Welche Folgen das haben kann – und häufig auch hat(!) – hätte er anhand meiner Artikel hier lernen können:

Noch einmal zum mitschreiben: Über Wagons befindet sich eine Stromleitung. Da fließen um die 15.000(!) Volt durch. Wenn man dieser Leitung zu nahe kommt, dann springt ein Lichtbogen über und sorgt für einen sofortigen Tod! Zu nahe bedeutet in diesem Fall bereits ein Abstand von 1,5 Meter!

So geschah es dann auch in Kirchweyhe. Er bekam den Stromschlag, fiel vom Wagon und verstarb noch am Unfallort. Seine vier Kollegen im Alter von 15 und 16 haben ihn auch nicht von der Dummheit abgehalten. Die Einsatzkräfte fanden sie unter Schock stehend an und übergaben Sie an ihre Eltern.

Quelle:
Pressebericht Bundespolizeiinspektion Bremen

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Thema: März 2009 | 6 Kommentare

Schaufensterscheibe erlegt Einbrecher

Sonntag, 15. März 2009 | 

buelach14.3.2009, Bülach / Kanton Zürich

Bülach ist ein beschauliches, kleines Städtchen mit rund 16.000 Einwohnern. Aber trotzdem gibt es auch hier Kriminalität.

Das ist schlimm, aber zum Glück bekämpft sie sich manchmal selbst.

Wie etwa im Falle eines 19-jährigen Einbrechers, der in der Nacht zum 14. März offenbar versuchte, durch die Schaufensterscheibe bei einem Friseur – oder wie die Schweizer sagen: Coiffeur – einzusteigen.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass sich der Möchtegern-Einbrecher tödliche Schnittverletzungen zugezogen hat, als er versuchte, durch die eingeschlagene Schaufensterscheibe ins Geschäft zu gelangen.

Ich vermute mal, er hat sie eingeschlagen, wollte durchsteigen und dann kam noch ein dicker Splitter von oben…

Jedenfalls fiel gegen 7:30 einem Passanten die kaputte Scheibe auf und er sah eine leblose Person im Inneren des Ladenlokals. Der Rettungsarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Quellen:
azonline
Tagesanzeiger

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Thema: März 2009 | Ein Kommentar

Joggerin mit MP3-Player rennt vor Zug

Donnerstag, 12. März 2009 | 

joggerin11.3.2009, Nassenheide (Oberhavel)

Es gibt menschliche Gebrechen, die eigentlich aussterben würden, wenn die Gesellschaft sie nicht “schützen” würde. Starke Sehfehler, Schwerhörigkeit oder Klumpfüße waren früher oft nicht nur ein Kriterium das zu Einsamkeit und damit “Nicht-Fortpflanzung” führten. Sie waren auch oft genug lebensgefährlich. Wer eine Beute oder Angreifer nicht sieht oder ein Raubtier nicht hört, der stirbt – so lautete die einfache Formel vor der Erfindung von Seh- bzw. Hörhilfen.

Wer also seine erbliche Erkrankung nicht weitervererben kann, sorgt indirekt zur Verminderung dieser Erkrankungen. Doch bei uns gibt es viele Menschen mit Brillen und Hörgeräten und es werden Jahr für Jahr mehr.

Dumm muss es aber genannt werden, wenn man sich in gefährliche Situationen bringt, weil man seine gesunde Wahrnehmung absichtlich einschränkt. Und dieser “absichtlichen Verminderung der Wahrnehmung” fiel nun eine Joggerin zum Opfer.

Zu den entweder wenig bekannten oder absichtlich missachteten Verkehrsregeln gehört die, welche sich mit der Einschränkung des Hörens beschäftigt. Musik im Verkehr darf nicht so laut gehört werden, dass man eventuelle Warnzeichen überhört. Denn das führt oft zu tödlichen Unfällen.

In unserem Fall lief eine 40-jährige Joggerin mit Kopfhörern eine Zeit lang neben den Bahngleisen entlang, als sie plötzlich und ohne zu gucken auf die Gleise rannte. An dieser Stelle gibt es einen sogenannten “wilden Bahnübergang”, also einen verbotenen Trampelpfad.

Der Zugfahrer versuchte noch eine Vollbremsung und gab Warnsignale – doch die wurden leider überhört. Die Joggerin starb noch an der Unfallstelle.

Quellen:
B2B
Berliner Morgenpost

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Rauchvergiftung in selbst gelegtem Brand

Dienstag, 10. März 2009 | 

hausbrand8.3.2009, Salzgitter-Lichtenberg

“Persönliche Probleme” gibt man heutzutage gern als Grund für Kurzschlusshandlungen an, die sonst kein Schwein versteht.

Diese “persönlichen Probleme” hatte nach Polizeiangaben ein 35-jähriger Mann, der die Möbel seines Arbeitszimmers anzündete. Und wenn er sie bis dahin nicht hatte… danach hatte er sie.

Die Ehefrau sowie Nachbarn hatten den Brandstifter aus seinem stark verqualmten Haus gezogen. Die Feuerwehr ging sogar nochmal ins Haus, weil vermutet wurde, dass sich noch Kinder darin aufhielten.

Der Notarzt versuchte, den Mann wiederzubeleben, was aber nicht gelang. Er verstarb an seiner Rauchvergiftung.

Währenddessen versuchte ein kleiner Hund immer wieder in das Haus zu gelangen. Er wurde schließlich eingefangen und ins Tierheim gebracht.

Quellen:
Polizeibericht Polizei Salzgitter
Feuerwehr Lichtenberg

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Thema: März 2009 | Kommentare geschlossen

Stromschlag auf Lokomotive

Sonntag, 8. März 2009 | 

zugstrom 8.3.2009, Siegen

Heutzutage fahren die Züge nur noch selten mit Kohle. Sie fahren mit Elektrizität. Mit Strom, richtig viel Strom. Da geht es um 15.000 Volt.

Aus diesem Grund klettern vernünftige Menschen auch nicht auf Züge. Denn wie man etwa hier und hier lesen kann, geht das nicht nur dann tödlich aus, wenn man eine Leitung berührt.

Es reicht völlig aus, 1,5 Meter entfernt rumzuturnen, um sich nachhaltig aus dem Genpool zu katapultieren.

Das musste leider auch ein 23-Jähriger aus Wissen (Landkreis Altenkirchen/Westerwald) im Bahnhof von Siegen erfahren. Mit drei Freunden wartete er auf einen Zug und da überkam ihn vermutlich die Langeweile oder der Übermut. Jedenfalls kletterte er auf eine abgestellte Lokomotive.

Ein Lichtbogen aus der Oberleitung sprang zu ihm über und tötete ihn sofort. Ob er zu diesem Zeitpunkt betrunken war wird eine Obduktion klären müssen.

Quellen:
SWR
Süddeutsche Zeitung

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Thema: März 2009 | 2 Kommentare

Waffennarr erschießt sich aus Versehen

Dienstag, 3. März 2009 | 

ballermann2.3.2009, Nürnberg

Messer, Gabel, Schere, Licht – sind für kleine Kinder nicht…

Und alle anderen sollten vernünftigerweise die Finger von Schusswaffen lassen. Erst recht diejenigen, die mehr Leidenschaft als Verstand mitbringen.

Achtung, liebe Kinder! Eine Pistole hat 2 Enden – wie die Wurst. Und das Ende mit dem Loch sollte man immer von sich weg halten!

Seine Passion wurde nun auch einem 66-jährigen Nürnberger zum Verhängnis. Er hat in seinem Keller mit eine (geladenen!) Pistole rumgespielt, aus der sich dann wohl ein Schuss löste. Jedenfalls fand ihn seine Gattin schwerverletzt und rief den Notarzt. Der konnte aber nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei stellte bei dem Senior noch mehrere Schusswaffen sicher, für deren Besitz er die notwendige Erlaubnis hatte… Aber das hat ja nix zu sagen, wie man immer wieder und wieder lesen kann.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: März 2009 | Kommentare geschlossen

Mini-Fahrer stirbt bei Flucht vor Polizei

Montag, 2. März 2009 | 

mini2.3.2009, Allermöhe

Die Polizei vermutet, dass der 55-jährige Fahrer eines getunten Mini Coopers vor einer Polizeistreife flüchten wollte. Die hatte ihn zwar wohl gar nicht bemerkt, aber da er nicht angeschnallt und das Saisonkennzeichens seines Autos abgelaufen war, entschied er sich lieber zur Flucht.

Also raste er mit hoher Geschindigkeit über den Allermöher Deich in Richtung Nettelnburger Landweg. Dabei verlor er dann die Kontrolle über die Rennerbse, schoss den Deich runter und bretterte schließlich gegen einen Strommast.

Eine Polizeistreife fand den Mann, der blutüberströmt in seinem Wagen lag mit schweren Kopfverletzungen und Prellungen. Er wurde noch in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, verschied dort aber…

Quelle:
Hamburger Abendblatt

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Thema: März 2008 | Kommentare geschlossen

Citroen zerreisst und wickelt sich um Baum

Sonntag, 1. März 2009 | 

1.3.2009, Euskirchen-Palmersheim

Was da passiert ist und wie leichtsinnig der Fahrer gewesen ist, kann man sich erst vorstellen, wenn man sich die entsprechenden Fotos ansieht.

Der Fahrer eines Citroen Kombi hatte auf der Kreisstraße 19, in Richtung Palmersheim fahrend mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrzeug überholt, als er die Kontrolle über den Wagen verlor.

Er schleuderte auf den Grünstreifen, in den Gegenverkehr, wieder auf den rechten Grünstreifen, wurde hochgeschleudert und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Das alles hört sich noch einigermassen harmlos an. Ist es aber nicht!

Der Kombi zerriss in zwei Teile, die Türen der Fahrerseite wickelten sich tatsächlich und buchstäblich um den Baum. Während der hintere Teil des Autos auf der Straße stand, lag der vordere Teil im Straßengraben. Die Heckklappe wurde 20 Metzer weiter gefunden, die Batterie flog sogar 50 Meter weit.

Das alles hat der Unglücksfahrer sogar noch überlebt. Er befreite sich selbst aus dem Wagen, brach dann aber zusammen. Später wurde er ins Krankenhaus transportiert, wo er trotz aller Bemühungen starb.

Außerdem wurden noch zwei Kindersitze aus dem Wagen geschleudert, was die Feuerwehr dazu brachte, das angrenzende Gebiet zu durchkämmen. Doch die Kinder waren zum Glück bei der Mutter zu Hause.

Quellen:
Kölner Stadt Anzeiger
Input Aktuell

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Thema: März 2009 | 2 Kommentare

Darwinpreisträger Februar 2009

Sonntag, 1. März 2009 | 

Im Februar 2009 war viel los. So einige Fälle fanden nicht das Gefallen des Publikums, wenngleich ein besoffener. junger Raser oder eine Frau die bei Rot über die Ampel rennt, würdige Preisträger wären.

Einer der Spitzenreiter ist der Mann dem bei einer Fahrt über die Autobahn übel wurde. Seine Frau fuhr rechts ran, er stieg (zum Kotzen?!) aus und lief dann aus irgendeinem Grund auf der Autobahn rum – wo er überfahren wurde.

Aus der Riege der sich arrogant selbst überschätzenden Snowboardfahrer, die jegliche Absperrung missachten, weil sie sich für große Könner halten habe ich nur eine Gruppe genannt. Obwohl im Februar mehrere solcher Helden einer Lawine zum Opfer fielen.

Doch der Gewinner des Deutschen Darwin Awards im Februar 2009 war ein Mercedesfahrer aus dem Landkreis Straubing-Bogen! Dass er einen Mercedes gefahren hatte, war später kaum noch zu erkennen.

Er touchierte beim gefährlichen Überholen ein anderes Auto, bretterte dann über die erhöhte Mitte eines Kreisverkehrs, hob ab und machte sich auf den Weg zu einem besseren Ort. Den erreichte er erst 200 Meter weiter…
[weiterlesen…]

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Thema: Februar 2009, Preisträger | Kommentare geschlossen