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Motorradfahrer bezahlt mit dem Leben

Donnerstag, 30. Oktober 2008 | 

agusta29.10.2008, Hamburg-Bahrenfeld

Es gibt Fahrzeuge, die sind nicht wirklich für das “normale Leben” geschaffen. Man kann mit Ihnen auf entsprechenden Strecken an Rennen teilnehmen – wenn man’s kann…

Auf normalen Straßen haben die eigentlich nix zu suchen und wer sie fährt macht eigentlich schon dadurch klar, dass die geistige Reife für das Fahren nicht ausreichend ist.

Zu dieser Art von Fahrzeugen gehören Motorräder der Marke MV Agusta. Wert auf solchen Geschossen sitzt, füllt für gewöhnlich auch alle Klischees aus, die ihn in den Augen der normalen Bevölkerung zum Spinner stempeln. Angefangen bei fast schwarzen Visiren, über hochgeknickte Nummernschilder, bis hin zum Lederstrampelanzug in grellen Farben.

Ob der verunglückte Hamburger Agusta-Fahrer auch dazu gehörte ist nicht hinreichend bekannt…. aber anzunehmen.

Jedenfalls befuhr er in Hamburg so gegen 18:55 Uhr die Strecke Holstenkamp/Ruhrstraße und hatte gerade erst ein Auto rechts überholt. Nun setzte er an, ein weiteres Fahrzeug links zu überholen. Das alles – wie sollte es anders sein… Darwin lässt grüßen – natürlich bei stark überhöhter Geschwindigkeit.

Den zweiten Überholvorgang hatte er eben noch gemeistert, aber dann verlor er die Kontrolle über seine Maschine. Er kam rechts von der Fahrbahn ab und bretterte schließlich in einen treudeutschen Jägerzaun. Seine Karre knallte erst gegen einen Ampelmast und rutschte dann noch 50 Meter weiter. Da kann man sich vorstellen, wie schnell dieses Genie unterwegs war.

An seinen Verletzungen starb er letztlich im Krankenhaus.

Quellen:
Welt
Polizeibericht

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Mit dem Go-Kart gegen die Mauer

Dienstag, 21. Oktober 2008 | 

go-kart15.10.2008, Gemeinde Land Hadeln im Landkreis Cuxhaven

Es gibt Regeln und Gesetze für Mensch und Tier. Nicht alle sind sinnvoll. Manche sind auch nur nötig, weil einige wenige Zeitgenossen nicht genügend “Menschenverstand” aufbringen, um gewisse Dummheiten von allein zu unterlassen. Eine dieser Regeln betrifft das Fahren sogenannter Go-Karts im öffentlichen Straßenverkehr. Ein 19jähriger Go-Kartneuling aus dem deutschen Norden musste das am eigenen Leib tödlich erfahren.

Diese kleinen Raketen auf vier Rädern haben keinerlei Knautschzone oder Sicherheitsmechanismen, sind komplett übermotorisiert und nicht umsonst in der Öffentlichkeit verboten.

Niemand mit Verstand setzt sich auf einen besseren, getunten Rasenmäher und brettert in der Höhe gewöhnlicher Autoreifen mit 50 und mehr Stundenkilometer über Straßen.

Der 19jährige hatte die Karre kurz vorher erst gekauft und wollte abends gegen 20:30 Uhr eine kleine Tour machen. Seine Kumpels halfen ihm, indem sie das Ding anschoben. Scheinbar versuchte keiner, ihn davon abzuhalten und so machten sie sich zum Gehilfen des Todes.

Das Ding sprang an, er bretterte los und verlor schon nach kurzer Fahrt die Kontrolle über das Gefährt. Mit schätzungsweise 50 km/h kam er von der Kreisstrasse K10 ab und knallte in eine Mauer.

Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu, denen er im Krankenhaus 6 Tage später erlag.

Quelle:
Polizeibericht

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Aus der Kaserne in den Tod gerast

Sonntag, 19. Oktober 2008 | 

Foto Hargelsberg: Wikipedia 18.10.2008, Österreich, Hargelsberg

Zu den richtig dämlichen und vermeidbaren Arten, sich aus dem menschlichen Genpool zu katapultieren, gehören die sogenannten “Privatrennen”.

Wenn irgendwelche Vollpfosten mit Defiziten in Potenz, Intellekt, Erziehung und Selbstwertgefühl versuchen, sich über die Geschwindigkeit des fahrbaren Untersatzes aufzuwerten.

Dass man selbst – oder gerade – für diese im Bodensatz des menschlichen Intellektes angesiedelte Probe gewisse Fähigkeiten braucht, deren Fehlen tödlich sein kann, musste ein 20-Jähriger Wehrdienstleistender aus Steyr nun erfahren.

Allerdings hatte er für diese Erfahrung auch nur wenige Sekunden…

Er kam wohl gerade von der Kaserne Ebelsberg und wollte nach Hause, als er auf den anderen Möchtegernrennfahrer (19 Jahre) “traf”. Es gab wohl ein kleines Überholduell und dann ging es so richtig los.

Zeugen sprachen von einem Privatrennen – das der überlebende Fahrer übrigens abstreitet.

Jedenfalls überholten die beiden Genies im Verlauf des “Rennens” einen unbeteiligten, 50-jährigen Volvofahrer, wobei das Opfer beim Überholvorgang wohl mit dem Volvo kollidierte.

Der 20-jährige Soldat und der Volvofahrer wurden dabei die Böschung runtergeschleudert, wobei der Junge verstarb, der völlig unschuldige Volvofahrer schwer verletzt wurde.

Gutes Beispiel für 2 Tatsachen:

1. Unfähigkeit wird manchmal gerecht bestraft.
2. Leider werden dabei oft genug völlig unschuldige mitgerissen.

Quellen:
Verschiedene österreichische Zeitungen

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Helmfrei gegen Lieferwagen

Montag, 13. Oktober 2008 | 

helm212.10.2008, Schweiz, Fehraltorf

Ein gewisser Grad der Alberei gehört dazu, wenn man jung ist. Dann kann man sich später als “lustige Zeit” daran erinnern und es komplett vergessen, sobald man eigene Kinder hat.

Aber das Wort “Grad” beinhaltet ja bereits, dass irgendwo Schluss ist…

Wie im vorliegenden Fall.

Ein junger Motorradfahrer im Kanton Zürich alberte auf seiner Karre herum. Nach Zeugenaussagen spielte er während der Fahr am Dorfanfang mit seinem Integralhelm herum, hatte ihn zeitweise wohl auch komplett abgenommen.

Nun, beides gleichzeitig konnte er offenbar nicht – Rumspielen und Motorradfahren. Denn in einer langezogenen Kurve verlor er die Kontrolle über sein Zweirad, geriet auf die Gegenfahrbahn  und bretterte voll in einen entgegenkommenden Lieferwagen. Er wurde durch die Luft geschleudert und knallte auf die Straße.

An seinen Verletzungen verstarb er noch am Unfallort.

Quelle:
Neue Luzerner Zeitung

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Haider rast besoffen mit Dienstwagen in den Tod

Montag, 13. Oktober 2008 | 

haider11.10.2008, Lambichl, Österreich

Diesen Monat “bewirbt” sich auch ein Prominenter um den Darwinpreis. Sehr sehr oft, wenn jemand von der Spur abgekommen und verunfallt ist, heißt es lakonisch “Aus bisher unbekannten Gründen…”.

Jörg Haider aber war prominent und deshalb guckt die Polizei da mal genauer nach.

In der Nacht zum 11. Oktober befuhr er die Loiblpass Straße in der Kärntener Gemeinde Lambichl und hatte wohl gerade ein Auto überholt, als er von seiner Spur abkam.

Hätte nicht passieren müssen, aber jedem, der das Unfallauto sah, musste sofort klar sein, dass er gerast war.

An der Unfallstelle war Tempo 70 erlaubt, knapp hundert Meter weiter wurde das erlaubte Tempo sogar auf 50 km/h reduziert.

Haider sah das – wie so vieles in seinem Leben – aber anders. Die letzten Aussagen der Verkehrs- und Unfallspezialisten sprechen von Tempo 142 km/h, als der Unfall passierte.

Er kam von der Straße ab, raste gegen einen Betonpfeiler und überschlug sich mehrmals. Sein Dienstwagen, ein 6 Zylinder VW Phaeton, war technisch völlig in Ordnung, so die Spezialisten. Er war einfach zu schnell bzw. hat seine fahrtechnischen Fähigkeiten tödlich überschätzt.

Nun wird es, wie eine deutsche Schwulenzeitung bedauert, nie zu dem Outing kommen, das eigentlich jeder erwartete, der den dauergebräunten, dauernd von einem “Jungmännerharem” umgebenen, rechtslastigen Populisten sah.

Erst letzten Monat hatte ich noch Gelegenheit, ihn zu erwähnen, als sich der Wirt eines seiner Lieblingsrestaurants bei einem unglücklichen Wheelie aus dem Genpool subtrahierte.

Update 15.10.2008

Wie sich mittlerweile herausstellte, war Haider auch noch besoffen (1,8 Promille) als er sich dem menschichen Genpool entzog.

 

Quellen:
Wikipedia und Dutzende von Zeitungen

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Thema: Oktober 2008 | 3 Kommentare

Raser stirbt auf B207

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | 

1.10.2008, B 207 zwischen Brunstorf und Dassendorf

So, liebe Kinder… Jetzt kommt noch ein Frage. Ihr seid ja schon 5 Jahre alt. Die könnt Ihr sicher richtig beantworten:

An welcher Stelle überholt man ein Auto?

  1. Auf einer geraden Straße, wenn man sehen kann, dass im gegenverher nichts kommt.
  2. In einer unübersichtlichen Rechtskurve, morgens um 6:15, mit stark überhöhtem Tempo, ohne Einsicht in den Gegenverkehr.

Seht Ihr, war doch gar nicht so schwer.

Aber so klug wie Ihr war ein 40 Jahre alter Mann aus Reinbek nicht.

Auf der B 207, zwischen Brunstorf und Dassendorf setzte er mit seinem Mazda in einer Rechtskurve mit viel zu hohem Tempo zum Überholen an. Weil es um die Zeit dunkel war, er ohnehin den Gegenverkehr nicht sehen konnte und er außerdem viel zu schnell fuhr (erlaubt waren 100 km/h), “übersah” er einen entgegenkommenden Toyota Yaris.

Er bretterte also volle Kanne in den Toyota, wurde nach rechts zurückgeschleudert, wo er in einen Baum rauschte.

Der Motor und die Motorhaube des Yaris wurden auf die Straße geschleudert und ein nachfolgender Wagen fuhr sogar noch in den Motorblock hinein.

Der Fahrer des Toyota wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Fahrer des Mazda verstarb noch am Unfallort und musste von der Feuerwehr aus dem Wagen geschnitten werden.

Quelle:
Polizeibericht Ratzeburg

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Thema: Oktober 2008 | Ein Kommentar

Corsa-Fahrer fliegt durch die Heckscheibe

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | 

Unfall Polizeifoto Nagold, 1.10.2008

Für die Polizei ist völlig klar, dass dieses Opfer noch leben könnte, wenn es angeschnallt gewesen wäre…

Der 46jährige befuhr Bundesstraße 28 von Nagold in Richtung Oberjettingen. An der Unfallstelle – in der sogenannten Kehraukurve -  ist ein Tempolimit von 70 km/h.

Das reichte dem Corsafahrer aber scheinbar nicht. Mit überhöhter Geschwindigkeit versuchte er in seinem Kleinwagen einen voraus fahrenden VW Golf zu überholen. Wegen der unangepassten Geschwindigkeit geriet er ins Schleudern und im weiteren Verlauf in den Gegenverkehr.

Hier stieß er frontal mit einem Mercedes-Sprinter zusammen.

Das hätte er vermutlich überlebt, wäre er angeschnallt gewesen…

War er aber nicht! Und so flog er aus seiner Heckscheibe auf die Straße und knallte noch mit dem Kopf an den Golf, der er gerade erst überholt hatte.

Quelle:
Neckar Chronik

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Thema: Oktober 2008 | Kommentare geschlossen

Darwinpreisträger September 2008

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | 

Die Abstimmung war eindeutig:

Den Darwinpreis September 2008 bekommt ein Autofahrer, der gleich doppeltes Pech hatte… beim zweiten Mal gleich richtig.

Eigentlich wars nur eine Autopanne, doch dann marschierte der Fahrer los, weil er Pinkeln musste. Dafür suchte er sich aber mitten in der Nacht einen 30 Meter hohen Viadukt aus…

[Lesen: Beim Pinkeln von der Brücke gefallen]

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Thema: Preisträger, September 2008 | Kommentare geschlossen