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Toter Tiroler bei Polizeiflucht

Montag, 29. September 2008 | 

polizei 27.9.2009, Österreich, Prutz

Im Ortsgebiet von Landeck machte gegen 3:15 Uhr  das Fahrverhalten eines 23jährigen die Polizei mißtrauisch.

“Den überprüfen wir mal”, dachten sich die Beamten wohl. Doch daraus wurde nichts.

Der Bursche gab Fersengeld und raste die B 180 in Richtung Prutz herunter. Zwei weitere Versuche der Polizei, ihn zu stoppen, mißachtete er ebenso.

Bei km 4,1, an der Uferböschung des Faggenbaches, kam er über den rechten Farbahnrand hinaus und verlor die Kontrolle über das Fluchtfahrzeug.

Er überschlug sich und kam in der Böschung zum Stillstand. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu, so dass ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte.

Weswegen er letztlich floh, werden wir wohl nie erfahren.

Quelle:
Polizeibericht
Verschiedene Zeitungen

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Selbsternannter Motorradakrobat brettert in LKW

Montag, 29. September 2008 | 

wheelioten Aachen, 28.9.2008

Am schönen Sonntagnachmittag befuhr ein 31jähriger Motorradfahrer den Grünen Weg in Aachen.

Nach Zeugenaussagen schien der schöne Herbsttag ihm noch einmal einen (letzten) Hormonschub beschert zu haben. Er fuhr deutlich zu schnell und immer wieder mal nur auf dem Hinterrad.

Der letzte dieser Wheelies hat ihm dann buchstäblich den Rest gegeben. Er verlor die Kontrolle über seine Maschine, rutschte anschließend rund 30 Meter über die Straße, um schließlich in einen geparkten LKW zu schmettern. Er erlag wenig später seinen Verletzungen.

Quelle:
Polizeibericht

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Mit dem Passat in den Tod gerast

Donnerstag, 25. September 2008 | 

passatSiglingen, 25.9.2008

Einem 24 Jahre jungen Mann wurde die Raserei zum Verhängnis. Am Ortausgang von Siglingen, an der L1096, kam er in einer langestreckten Linkskurve von der Fahrbahn ab.

Allem Anschein nach ist eine deutlich zu hohe Geschwindigkeit dafür verantwortlich gewesen.

Er rutschte dadurch rund 2 Meter eine Böschung herunter und wickelte sich dann mit der Dachoberseite regelrecht um einen Baum. Er dürfte sofort tot gewesen sein. Der Baum wurde komplett entwurzelt und fiel um.

Die Feuerwehr Neudenau sowie verschiedene andere Rettungskräfte mussten zuerst den Baum zerlegen, bevor sie sich an das Öffnen des Fahrzeugs mit schwerem Gerät machen konnten.

Schließlich stellte sich sogar heraus, dass es sich bei dem Unfallopfer um ein ehemaliges Mitglied der Feuerwehr Möckmühl gehandelt hat.

Quellen:
Kreisfeuerwehr Heilbronn
Polizeibericht
Heilbronner Stimme
Schwäbische Zeitung
und andere.

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Beim Pinkeln von der Brücke gefallen?

Mittwoch, 24. September 2008 | 

viadukt Aichelberg, A8, 24.9.2008

Es gibt Tage, da kommt es gleich richtig dicke. Aller Mist kommt auf einmal. Manches wäre aber sicher vermeidbar gewesen. So vermutlich auch der Tod unseres heutigen Anwärters für den Darwinpreis.

Sicher hätte es ihm schon gereicht, an der Autobahn 8 in der Höhe des Ortes Aichelberg (Kreis Göppingen) eine Autopanne zu haben. Aber er “musste” auch noch dringend. Während er also auf Wanderschaft ging, um irgendwo abseits der Autobahn diskret sein Geschäft zu verrichten, kontaktierte seine Gattin den Pannendienst.

Mißtrauisch wurde sie erst, als er nach über einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt war. Daraufhin startete man eine ausgedehntere Suchaktion, an der neben Hilfsdiensten auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war.

Und nach einigen Stunden fand man ihn dann auch… rund 30 Meter unterhalb der Autobahnbrücke (Maustobelviadukt). Warum er dort herunterstürzte, obwohl diese Brücke durch ein Geländer gesichert ist (und ob er dabei die Hosen anhatte) erwähnt leider keiner der gefundenen Berichte.

Quellen:
Tagesspiegel
Express
PRInside
Stuttgarter Nachrichten

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Nichtschwimmer ertrinken beim Angeln

Montag, 22. September 2008 | 

anglerbild21.9.2008, Hamburg-Steinwerder

Ein Freund von mir ist Allergiker. Er verträgt keine Erdnüsse. Sie würden ihn evtl. umbringen und darum meidet er sie aufmerksam.

Eine Bekannte hat eine Spinnen- und Insektenphobie. Es ist unmöglich, sie zu einem Waldspaziergang zu überreden.

Was ich damit sagen will? Ganz einfach: Es gibt Menschen, die in alltäglichen Situationen für sich eine Gefahr erkennen. Aus diesem Grunde meiden sie solche Situationen.

Diese Vorsicht ließen drei Männer in Hamburg leider nicht walten, als sie einen Angelausflug machten. Vielleicht hielten sie es für unnötig… aber nicht einer von ihnen konnte schwimmen.

OK; noch blöder wäre gewesen, wenn sie sich auch noch zum Angeln in ein Boot gesetzt hätten. Sie nahmen mit einem Kanal in Hamburg vorlieb und es hätte auch alles klappen könne. Bis zu dem Moment, als das erste Opfer, der 57-jährige Soltan J., einen Eimer Wasser aus dem Kanal ziehen wollte.

Er verlor das Gleichgewicht, fiel in den Kanal und ging sofort unter.

Ebenso heldenhaft wie dumm war auch das Verhalten des zweiten Opfers. Der 54-jährige Joso U. konnte nämlich ebensowenig schwimmen. Was ihn aber nicht davon abhielt, zur Rettung seines Freundes ins Wasser zu springen… und ebenfalls unterzugehen.

Erst der 32-jährige Sohn des ersten Opfers – ebenfalls Nichtschwimmer – zeigte die Vernunft, die ihm das Leben rettete. Er lief zu einer in der Nähe befindlichen Tankstelle und holte einen Angestellten zur Rettung.

Als sie am Wasser ankamen, trieb Joso U. leblos im Wasser, von Soltan J. fehlte jede Spur.

Rettungskräfte suchten bis in die Nacht nach dem ersten Opfer, ohne es jedoch zu finden.

Quellen:
Polizeibericht
Die Welt online

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Wodka und ICE – Schlechte Kombination

Montag, 22. September 2008 | 

64174_drunk_sleeping_in_the_nathan_p21.9.2008, Bad Soden-Salmünster

Tja, Wodka und ICE heißt eben nicht immer Wodka und Eis…

Wenn Sie die Wahlmöglichkeit hätten, zu entscheiden wo Sie sich im Vollrausch hinsetzen um noch mehr Wodka zu trinken, was würden Sie wählen?

A. Die Gleise eines Bahnhofs, auf dem regelmäßig ein ICE verkehrt.

B. Einen weichen Sessel mit hohen Lehnen.

Das Unfallopfer aus Bad Soden-Salmünster (das liegt in Osthessen, zwischen Hanau und Fulda) hatte sich für Option A entschieden.

In der Nacht zum Montag saß er im Bereich des Bahnhofs auf den Gleisen und trank Wodka. Zeugen hatten ihn vorher noch – stark angetrunken – im Bahnhof gesehen. Es ist auch völlig unklar, warum ihn niemand am Betreten der Gleise hinderte.

Als sich dann so gegen 23:30 Uhr ein ICE näherte, bemerkte er das sogar noch und versuchte auf ein Nebengleis zu kriechen.

Der Zug erfasste ihn im Vorbeifahren und der etwa 35 bis 40 jahre alte Betrunkene wurde so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb.

 

 

Quellen:
Frankfurter Rundschau
Hessischer Rundfunk

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Gastronom rast beim Wheelie in den Tod

Sonntag, 21. September 2008 | 

ktm super duke19.9.2009, Österreich, Klagenfurt

Eines der herausragendsten Merkmale der Evolution – insbesondere beim Menschen – ist die Entwicklung einer gewissen Vernunft, die wir Selbsterhaltungstrieb nennen. Aber was den Menschen wirklich vom Tier zu unterscheiden scheint, ist der unsägliche Trieb der Selbstüberschätzung in Kombination mit Angeberei…

Dieser Kombination ist nun ein bekannter Gastronom in Österreich erlegen.

Wheelies – das Fahren auf dem Hinterrad eines Motorrads – scheinen etwas zu sein, dass die Natur als Regulativ und Prüfung für Überlebenstauglichkeit in den Menschen eingebaut hat. Die Regel ist ganz einfach: “Lass es und Du wirst leben. Mach es und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du stirbst…” und KEINER wird Mitleid haben!

Am 19.9.2008 befand sich der Wirt des stadtbekannten Restaurants Lido (wo angeblich auch der Rechtspopulist Haider gerne Hof hält) in Klagenfurt mit seinem Motorrad, einer KTM Super Duke (wie auf dem Bild), auf dem Weg zur Arbeit.

Wer sich mal die Mühe macht, Testberichte dieser Maschine zu lesen, wird schnell feststellen, dass es sich offenbar um eines der typischen “Spinnermotorräder” handelt. Diese Dinger ziehen genetische Selbstmordkandidaten an wie Scheiße die Fliegen.

Jedenfalls führ er von Villach in Richtung Klagenfurt und seine Lebensgefährtin (zum Glück mit dem Auto) hinterher. Plötzlich – so Zeugenaussagen – zog er die Maschine hoch, um auf dem Hinterrad zu fahren.

Das klappte irgendwie überhaupt nicht. Denn er schoss mit dem Bike über beide Fahrspuren des Gegenverkehrs in die Leitschiene einer Tankstelle und war auf der Stelle tot.

Quelle:
Kleine Zeitung

 

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Tödliche Abkürzung

Samstag, 20. September 2008 | 

straubing 20.9.2008, Straubing

Ein 16-Jähriger und seine Kumpel waren gerade erst mit dem Regionalzug aus Ittlingen im Straubinger Bahnhof angekommen.

Um sich den Weg durch den Fußgängertunnel unterhalb der Gleise zu sparen, entschieden sie sich, die Gleise einfach direkt zu überqueren.

Als hätte diese Dummheit nicht ausgereicht, ließen sie es auch noch an der nötigen Umsicht fehlen.

Dadurch “übersahen” sie den herannahenden Gützerzug, der das Opfer erfasste und so schwer verletzte, dass es noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Der Führer des Güterzuges erlitt einen schweren Schock, der Zugverkehr an dieser Stelle war über 2 Stunden blockiert.

Quellen:
Newsticker
UnserRadio

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Tot nach 10 Wochen Führerschein

Donnerstag, 18. September 2008 | 

Wappen_von_Boos 16.9.2008, B 300 zwischen Boos und Winterrieden

Der 20jährige hatte erst seit 10 Wochen seinen Führerschein. Eindeutig nicht lange genug!

Unangeschnallt kam er wegen zu hoher Geschwindigkeit mit dem Wagen in einer Rechtskurve von der Straße ab.

Danach überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb erst nach gut 100 Metern auf einer Wiese liegen.

Der – wie gesagt – nicht angeschnallte Fahrer ist schon nach etwa der Hälfte aus dem Auto geschleudert worden. Als ein Streifenwagen ihn fand, war er sogar noch ansprechbar und konnte den Unfallhergang selbst schildern

Dann wurde er mit dem Hubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen. Dort starb er schließlich doch an seinen schweren Verletzungen.

Quellen:
Südkurier
Allg. Zeitung

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Thema: September 2008 | Ein Kommentar

Messerstecher stirbt bei Flucht

Donnerstag, 18. September 2008 | 

messerNürnberg, 18.9.2008

Das 49jährige Opfer hatte im Verlauf eines Streits mit seiner Lebensgefährtin ein Messer gezogen, auf sie eingestochen und sie lebensgefährlich verletzt.

Anschließend floh er mit seinem Auto auf der A3.

Dort fuhr er mit Tempo 180 auf einen Lastwagen auf, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog – so das Landeskriminalamt Bayern.

Es wird vermutet, dass er diesen Unfall absichtlich verursachte. Die Frau ist übrigens außer Lebensgefahr.

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