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Absichtlich über geschlossene Gleise

Montag, 8. März 2010 | 

schranke 6.3.2010, Heustreu

Keiner weiß, was die 49-jährige Frau dazu gebracht hat, über einen geschlossenen Bahnübergang zu fahren. Jedenfalls tat sie es offensichtlich absichtlich und mit riesigem Leichtsinn.

Die Halbschranken waren an diesem Samstagvormittag geschlossen. Die Lichter leuchteten rot und vor der Schranke standen bereits zwei wartende Fahrzeuge.

Das alles konnte die Dame aber nicht abhalten. Sie fuhr an den wartenden Autos vorbei, umfuhr die Halbschranke und war gerade dabei, die Gleise zu überqueren… als die Regionalbahn angebraust kam.

Der Zug schleifte den Wagen noch rund 80 Meter mit, bis der VW Golf schließlich neben den Gleisen liegen blieb. Man kann davon ausgehen, dass die Fahrerin sofort tot war.

Nach etwa 400 Metern kam die Bahn zum stehen. Keiner der 8 Passagiere wurde verletzt, doch der Zugfahrer erlitt einen Schock.

Quellen:
Merkur
Fuldaer Zeitung

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Arbeitsloser heizt mit Grill

Montag, 8. März 2010 | 

grill 1.3.2010, Klagenfurt, Österreich

Ein ebenso trauriger wie dummer, tödlicher Unfall ereignete sich offenbar schon vor einem Monat.

Ein verschuldeter 27-jähriger Arbeitsloser sollte aus seiner Wohnung geworfen werden, für die er seit Monaten keine Miete mehr gezahlt hatte. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür aufgebrochen.

Dort fand man ihn aber nur noch tot vor.

Wie die Untersuchungen ergaben, war der Mann schon vor zirka einem Monat einer Kohlenmonoxidvergiftung erlegen. Nachdem man ihn wegen seiner Zahlungsunfähigkeit Heizung und Strom abgeschaltet hatte, kam er auf die blödsinnige Idee, seine Räume mit einem Grill zu heizen.

Leider leitete er aber die dabei entstehenden, tödlichen Gase nicht ab und starb deswegen. Wegen derselben Gase erlosch das Feuer von selbst.

Quellen:
Erstmeldung: Leser Michael
ORF

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Ein Kommentar



Hannoveranerin stirbt auf S-Bahn-Gleisen

Montag, 1. März 2010 | 

kopfhoerer 1.3.2010, Hannover

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht… aber selbst wenn ich auf einem Kleinstadtbahnhof Gleise ganz legal überqueren muss, dann überkommt mich ein Unbehagen, ich gucke mehrmals in alle Richtungen und gehe dann schnell hinüber.

Überhaupt nicht verstehen kann ich Leute, die an Bahnhöfen eine Abkürzung über die Gleise nehmen.

Aber noch weniger verstehe ich, wenn Sie nicht mal richtig gucken.

So wie die 31-jährige Frau aus Hannover, welche am S-Bahnhof Nordstadt über die Gleise abkürzte.

Der Fahrer der S-Bahn Linie 1 ließ sogar noch einen Warnpfiff ertönen. Doch das konnte der Frau auch nicht mehr helfen… denn zu allem Überfluss trug sie auch noch einen Kopfhörer.

Sie schaffte es nicht mehr über die Gleise, wurde von der S-Bahn erfasst und starb noch am Unfallort.

Quelle:
Polizeibericht

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Darwinpreisträger Februar 2010

Montag, 1. März 2010 | 

Es ist selten, dass der Preisträger so knapp vor den anderen bewertet wird – und die zudem noch fast alle gleichauf liegen.

Die meisten Fälle des Februar hatten mittelbar oder unmittelbar mit der Kälte und dem Schnee zu tun. Doch gegen Ende änderte sich das. Und im wahrsten Sinne des Wortes machte das Rennen ein Mann auf der Fahrerflucht vor der Polizei

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Im Jagdfieber vom Zug erwischt

Montag, 1. März 2010 | 

frettchen 1.3.2010, Flörsheim

Manchmal fragt man sich beim Lesen eines Polizeiberichtes, ob der Autor ein Wortspiel vorhatte. So auf jeden Fall dieses Mal.

Das Opfer ist ein Jäger und laut Polizeibericht war er zum Zeitpunkt seines Todes auf der Jagd "nach Füchsen und Hasen".

Da kann man doch gar nicht anders als automatisch zu denken: "Tja, Fuchs und Hase hat er dann ja ‘gute Nacht’ gesagt".

Ein 44-jähriger Jäger aus Hohenstein im Taunus jagte mit zwei anderen Jägern in unmittelbarer Nähe des Flörsheimer Bahnhofs mit Frettchen. Das Tier lief in Richtung Bahnhof, das Herrchen hinterher.

Dabei näherte er sich den Bahngleisen und bemerkte nicht den sich nähernden Regionalexpress. Seine Kollegen versuchten noch, ihn durch Rufe zu warnen, doch er reagierte nicht. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Er wurde vom Zug erfasst, was auch der Lokführer mit einer Notbremsung nicht mehr verhindern konnte.

Auf jeden Fall seltsam wird der Polizeibericht gegen Ende:
"Für die notwendigen Rettungsmaßnahmen mussten die Gleise in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt werden."

Wurde da doch noch jemand gerettet?

Quelle:
Polizeibericht

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Tödliches Ende einer Fahrerflucht

Freitag, 26. Februar 2010 | 

mazda01 Falkensee, 26.2.2010

Das was vom Fluchtwagen noch übrig ist, lässt schon erahnen, wes Geistes Kind der verunglückte Fahrer war.

Die Polizei hatte den 20-Jährigen stoppen wollen, weil sein Mazda  keine Kennzeichen hatte. Die Aufforderung zum Anhalten missachtete er allerdings und gab statt dessen lieber Gas.

Nachdem er einen entgegenkommenden Wagen leicht touchiert hatte, blieb er einen Moment lang stehen. Doch nicht für lange. Mit hohem Tempo setzte er seine Flucht fort, als sich die Polizisten dem Fahrzeug näherten.

mazda02 Nicht lange danach verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und bretterte seitlich dermaßen gegen einen Straßenbaum, dass das Fahrzeug in der Mitte geknickt wurde. Dabei wurde der Junge im PKW eingeklemmt und starb an seinen schweren Verletzungen.

Die Platane musste gefällt werden.

Nicht nur die fehlenden Kennzeichen dürften der Grund für seine Flucht gewesen sein. Einen Führerschein hatte er auch nicht.

Quellen:
Fotos: Polizei
Polizeibericht
Die Welt

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Joggerin missachtet Schranke und wird vom Zug erfasst

Dienstag, 23. Februar 2010 | 

bahnschranke 22.2.2010, Millingen

Tiere rennen vor heranrasenden Autos über die Straße, weil die Evolution nicht schnell genug arbeitet und sie nicht über den Verstand verfügen, selbst die nötigen Schlüsse zu ziehen. Wer überfahren wurde, lernt eben nichts daraus.

Menschen haben es da leichter. Sie geben ihr Wissen, ihre Erfahrungen weiter. Und sie wissen auch, dass ein geschlossener Bahnübergang bedeutet, dass da gleich ein gefährlicher Zug kommt. Naja, zumindest die meisten Menschen wissen das.

Generelle Probleme mit dieser Regel haben eigentlich nur zwei Sorten von Menschen: Jugendliche und Jogger.

Die Kids leiden unter Selbstüberschätzung in Tateinheit mit Gruppenzwang. Aber was treibt einen Jogger oder eine Joggerin um die 40, der vielleicht noch durch einen Kopfhörer mit lauter Musik gehandicapped ist, dazu, an wartenden Menschen vorbei auf die abgesperrten Schienen zu laufen?

Das werden wir wohl auch im vorliegenden Fall nicht erfahren…

Eine 41-jährige Joggerin aus Rees interessierte sich nicht für die geschlossene Dreiviertel-Schranke am Bahnhof Millingen (bei Kleve). In der Dunkelheit (gegen 19:45 Uhr) joggte sie unter den Augen zweier Zeugen auf die Schienen, nicht realisierend, dass sich ein Zug mit hoher Geschwindigkeit näherte.

Und dieser Regionalexpress von Emmerich nach Wesel erwischte sie dann auch voll…

Es gibt Vermutungen, dass Sie Musik gehört hat. Aber das ist doch eigentlich nur ein Grund mehr dafür, sehr aufmerksam zu gucken und an Bahnschranken stehen zu bleiben, oder?

Die Joggerin wurde tödlich verletzt, der 44-jährige Zugführer und die Zeugen erlitten einen Schock.

Quellen:
Polizeipresse
Verschiedene Zeitungen

Update

Kommentar des Polizei-Pressesprechers Manfred Jacobi:

“Offensichtlich hat sie den herannahenden Zug nicht gehört, weil sie einen iPod mit sich führte und Kopfhörer trug.”

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Auf gesperrter Skipiste gegen Stahlseil gerast

Mittwoch, 10. Februar 2010 | 

pistenraupe 31.1.2010 / 10.2.2010, Hauser Kaibling, Österreich

Stellen Sie sich einfach mal vor: Es ist Nacht, so gegen 22:50 Uhr. Stockfinster. Die Skipiste ist seit 6 Stunden gesperrt und darauf weisen Skikarten, Schilder an Kassen und den Panoramatafeln hin.

Nach 17:30 werden nämlich Arbeiten durchgeführt, um die Skipisten wieder befahrbar zu machen. Darauf wiesen wiederum Schranken, Tafeln und orangenes Licht hin.

Würden Sie jetzt die Piste herab rasen? Hmm? Los, ehrlich…

Helga B. aus Lassing (45) und ihre 4 Freunde ließen sich von alldem jedenfalls nicht abhalten. Nach einem Besuch einer Skihütte wollten die fünf auf der sogenannten Brenner Abfahrt in Richtung des Tals fahren. Zu diesem Zeitpunkt war ein Arbeiter mit einem Pistengerät dabei, ein Stahlseil anzuziehen, das zum Aufrichten einer Stütze diesen sollte.

Ihre vier Kumpanen konnten gerade noch bremsen. Helga B. nicht. Sie fuhr mit hoher Geschwindigkeit ins Stahlseil, blieb daran hängen und verletzte sich schwer an Kopf und Hals.

Noch an Ort und Stelle wurde sie in ein künstliches Koma versetzt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Krankenhaus Salzburg hat nun mitgeteilt, dass die Skifahrerin ihren Verletzungen erlegen ist.

Die fünf wussten, dass die Abfahrt verboten war. Das hatte einer von Ihnen beim späteren Verhör zugegeben.

Quellen:
Kleine Zeitung
Die Presse

Nachtrag: Wie gefährlich das war, hätten die leute auch hier lesen können:
http://www.hauser-kaibling.at/de/technik/pistenpraeparierung/

Zitat:
"Seit einigen Jahren werden am Hauser Kaibling die Pistenpräparierungen mit den sogenannten Windenpistenraupen durchgeführt. Bei diesen modernen Pistenraupen hängt die Maschine an einem bis zu 1.000 m langen Stahlseil."

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Besoffener Belgischer Snowboarder stirbt nach Unfallflucht

Dienstag, 9. Februar 2010 | 

schneegrab 6.2.2010, Feldberg

Stark betrunken hatte sich der 28-jährige Automechaniker aus Eeklo in den Schnee gewagt. Im Gegensatz zu seinen Freunden verließ er (war ja klar!) die Piste nach kurzer Zeit.

Irgendwann löste sich auch noch das Snowboard vom Fuß und flitzte davon, traf eine 13-jährige Skifahrerin und verletzte sie schwer.

Das könnte der Grund sein, dass sich der Betrunkene zu Fuß auf den Weg machte und floh.

Nachdem er vermisst wurde, setzte sich eine große Suchmannschaft in Gang und stöberte das ganze Gebiet nach dem Belgier durch. Der hatte mittlerweile eine recht große Strecke zurückgelegt und setzte mit seinem Handy irgendwann sogar einen Hilferuf mit seinem Handy ab.

Letztlich nutzte ihm das alles nicht. Zwei Tage später wurde er von einem Hubschrauber in einem abgelegenen Waldstück entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war er aber schon tot. Über die Todesursache gibt es noch keine Meldungen.

Quellen:
Badische Zeitung
Südkurier

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Bitte nicht auf der Autobahn rumlaufen!

Montag, 8. Februar 2010 | 

autobahn 6.2.2010, A40 bei Mülheim-Dümpten

Es ist ja nicht so, als wäre ich ein Heiliger. Natürlich war ich manchmal auch schon betrunken. Manchmal sogar recht heftig.

Doch ich würde in dem Zustand niemals ein Auto steuern und mit Sicherheit nicht auf der Straße rumtorkeln. Schon gar nicht auf einer Autobahn. Unter anderem wohl auch, weil es da keine "zweite Chance" gibt. Keinen Lernerfolg. Wenn es einen da erwischt, dann richtig.

Diese unangenehme letzte Erfahrung musste nun leider auch ein 30-jähriger Duisburger machen. Hmm, ist das überhaupt eine Erfahrung, wenn man daraus nichts mehr lernen kann?

Doch zurück zum Thema: Ein 33-Jähriger fuhr mit zwei Freunden auf der A40 in Richtung Venlo. Einer der beiden Beifahrer, der erwähnte 30-Jährige aus Duisburg war so stark alkoholisiert, dass ihm während der Fahrt übel wurde. Darum bat er den Fahrer, doch bitte anzuhalten, weil er sich übergeben müsse.

Vermutlich schon aus hygienischem Eigeninteresse kam der Fahrer dieser Bitte nach und nun rechnete jeder damit, dass der Mann rechts austeigen und sich an den Autobahnrand begeben würde. Doch das war leider ein Irrtum, ein tödlicher Irrtum.

Der angetrunkene Mann stieg nämlich links aus und damit nicht genug, lief er auf die Fahrbahn. Sofort folgten ihm die besorgten Freunde, um den Betrunkenen zu retten. In diesem Moment kam auch schon ein Essener, dem es im letzten Moment gelang, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Freunde retteten sich zurück auf den Standstreifen, doch der Kollege lief weiter in Richtung Mittelstreifen. Dort wurde er von einem Autofahrer gerammt und bis auf den Mittelstreifen geschleudert.

Im Klinikum Essen konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden. Eine Blutprobenentnahme bestätigte die vermutete starke Alkoholisierung des Opfers.

Quellen:
Polizeibericht

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