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Ein Fußgänger stirbt auf der Autobahn

Mittwoch, 1. September 2010 | 

autobahn 1.9.2010, A3 bei Montabaur

Bei Montabaur ist die Autobahn 3 sechsspurig. Aber zu Fuß überqueren sollte man auch keine schmalere Autobahn.

Momentan wird vermutet, wenn auch noch ungesichert, dass der wahrscheinlich osteuropäische Mann zu den Personen gehörte, die kurz vorher der Polizei gemeldet worden waren.

Ein Kleinbus hatte auf dem Standstreifen gehalten und einige der Insassen standen streitend am Fahrbahnrand.

Daraufhin machte der Mann sich dann auf in Richtung Montabauer und lief dabei auf dem Randstreifen. Doch aus ungeklärten Gründen wollte er gegen ca. 23:15 Uhr plötzlich die Autobahn überqueren. Das ist schon bei Tageslicht eine ganz schlechte Idee.

Erst wurde er von einem PKW erfasst. Anschließend überrollte ihn ein Sattelzug sowie mehrere weitere Autos. Die Körperteile des Opfers waren auf etwa 100 Metern Strecke zu finden. Dort fand die Polizei auch Ausweispapiere. Demnach stammt der Mann aus Bulgarien.

Nicht mehr zu finden war hingegen der Kleinbus…

Quellen:
Rhein Zeitung

General Anzeiger

und andere

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Darwinpreisträger August 2010

Mittwoch, 1. September 2010 | 

Es geschieht selten, dass der monatliche Darwinpreis am letzten Tag entschieden wird, aber im August ist genau das passiert. Und dabei gab es genügend “aussichtsreiche Bewerber”.

Zum Beispiel den Teilnehmer eines illegalen Autorennens oder einen Bauern, der unbefugt mit Strom rumspielte.

Am letzten Tag kamen dann gleich zwei Anwärter und beide hatten Gewinnerqualitäten. Nicht an er Spitze steht die Dame, die Knollenblätterpilze mit Champignons verwechselte.

Eindeutig auf Platz 1 im August ist der Apothekenräuber, der sich auf der Flucht eine Schießerei mit der Polizei lieferte. Er schoss mit der Gaspistole – die Polizei mit Projektilen…

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Auslesekriterium Gilftpilze

Dienstag, 31. August 2010 | 

Foto: 13dede.de 30.8.2010, Braunschweig

Ich habe vor vielen Jahren mal mit einem Freund und einem Buch in der Hand im Berliner Forst Pilze gesammelt.

Das Buch war ganz gut und die Pilze eigentlich auch nicht zu verwechseln. Jedenfalls haben wir sie gebraten und gegessen.

Abends rief mich mein Freund dann an: “Oooh, mir gehts so schlecht. Wie geht es Dir denn?”

Mir gings gut. Die Pilze waren ungiftig…

So viel Glück (oder ein so gutes Buch) hatte eine Braunschweigerin nicht. Mit Verdacht auf eine Pilzvergiftung wurde sie ins Braunschweiger Klinikum eingewiesen.

Wie sich herausstellte, hatte sie nach Champignons gesucht – aber dann Knollenblätterpilze gefunden – und gegessen.

Gegen Nachmittag verstarb die Dame leider. Zufällig liegt in diesem Krankenhaus eine weitere Frau, die ebenfalls eine Vergiftung mit Knollenblätterpilzen erlitten hat.

Quellen:
Newsklick
T-Online
Bild

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Schießerei mit Polizei – mit der Gaspistole!

Dienstag, 31. August 2010 | 

apotheke 30.8.2010, Köln

Spontan fällt mir hier ein Zitat aus dem Film “Die Unbestechlichen” ein: “Das kann nur ‘n Spaghetti-Fresser sein. Hä! Kommt mit ‘m Messer zu ‘ner Schießerei!”

Was ist passiert?

Ein 42-jähriger, polizeilich bekannter Kölner hat die Liebfrauen Apotheke in in Köln-Merheim überfallen und dort die Tageseinnahmen gefordert.

Dabei fuchtelte er mit einer Pistole herum, die sich im Nachhinein als Gaspistole herausstellte. Als er weg war, alarmierte eine Angestellte die Polizei und gab eine recht gute Täterbeschreibung ab.

Aufgrund dieser wurde der Räuber in Tatortnähe gestellt. Die Polizei forderte ihn drei Mal auf, sich zu ergeben und die Waffe niederzulegen. Nicht nur, dass er dieser Aufforderung nicht nachkam… er zielte mit der Gaspistole auf die Polizisten (und angeblich schoss er auch damit).

Daraufhin “wehrte” sich die Polizei… mit echten Waffen!

Er wurde tödlich getroffen und verstarb – trotz Wiederbelebungsmaßnahmen – noch vor Ort.

So einen ähnlichen Fall gab es hier ja schon einmal. Auch da hat jemand einen Laden überfallen und war dann nicht vernünftig genug, sich der Polizei zu ergeben.

Quellen:
Welt Online
Frankfurter Rundschau
und andere

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Finger weg vom Strom!

Freitag, 27. August 2010 | 

ueberlandleitungen 26.8.2010, St. Stefan (Kärnten, Österreich)

Auf dem Land ist manches anders, als es ein Stadtkind gewohnt ist.

Strom zum Beispiel erreicht das Haus oft nicht unterirdisch, um dann irgendwo als Steckdose zu enden. Vielmehr erreicht der Strom die ländlichen Regionen über lange Überlandleitungen, um dann “am Hof” an einem Mast zu enden.

Und dort muss er dann erst einmal in ein häusliches Format gebracht werden.

Dafür gibt es Fachkräfte. Die haben das gelernt. Die wissen, wie man das macht.

Wer das nicht machen sollte, ist der sparsame Bauer!

Und diese letzte Erfahrung machte nun auch ein Landwirt aus Österreich. Um die Energielieferung zu seinem Geräteschuppen wieder zu aktivieren, war er mit einer Leiter den besagten Mast hochgeklettert. Unnötig anzumerken, dass er dazu weder befugt noch ausgebildet war.

Man geht davon aus, dass er mit dem Schraubenzieher an die Leitung gekommen ist. Jedenfalls hats ihn von der Leiter gehauen und er verstarb unterhalb des Pfostens.

Quelle:
OE24
Kleine Zeitung
ORF

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Deutscher stirbt in niederländischem Auto auf der Flucht vor der spanischen Polizei

Mittwoch, 25. August 2010 | 

grancanariaunfall 20.8.2010, San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria

Zuerst ging die Polizei nach dem schweren Unfall davon aus, dass ein 55-jähriger Holländer in seinem Auto auf der Autobahn von Gran Canaria gestorben war. Im weiteren Verlauf stellte sich aber heraus, dass der Niederländer putzmunter war und seinen Wagen nur einem Deutschen Bekannten geliehen hatte.

Dieser war gegen 4:30 Uhr an einer Polizeikontrolle vorbeigekommen, der er sich wohl durch eine Flucht entziehen wollte, da er betrunken war. Im Laufe dieser Flucht kam er auf der  GC-500 mit dem geliehenen BMW von der Straße ab und prallte gegen eine Betonwand.

Dadurch wurde er in dem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Die Rettungskräfte mussten ihn aus dem Wagen schneiden und stellten dabei auch fest, dass er angetrunken war. Er verstarb leider noch am Unfallort.

Da anscheinend eine eindeutige Identifikation nicht möglich war, unterrichtete die Polizei anschließend das Umfeld des Holländers von dessen Tod – was einige Aufregung hervorrief…

Quelle:
GranCanariaOlé online

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Jung und zu schnell in die Kurve

Donnerstag, 19. August 2010 | 

MitsubishiLancer17.8.2010, Weilheim

Nach einer Studie des ACE ist zu hohes Tempo die zweithäufigste Unfallursache in Deutschland. Besonders verhängnisvoll ist sowas in Kurven. Wenn dann noch jugendliche Unerfahrenheit und Mamas Mitsubishi Lancer mit 295 PS hinzukommen, dann ist eigentlich der Ausgang leicht vorherzusagen.

Der 20-jährige Fahrer (Spross einer Unternehmersfamilie aus Weilheim) und seine 18-jährige Beifahrerin kamen in dem brennenden Autowrack tragischerweise ums Leben – viel zu früh!

Auf der Landstraße L1200 zwischen Weilheim und Neidlingen waren die beiden, begleitet von zwei weiteren Beifahrern, laut der Polizei mit “deutlich überhöhter Geschwindigkeit” unterwegs. (Angeblich zurückkehrend von einem Einkauf bei McDonalds).

Infolgedessen konnte der Fahrer den Wagen in einer langen Linkskurve nicht in der Spur halten und kam nach rechts von der Straße ab.

Der Wagen bretterte seitlich gegen einen Baum und danach noch – hochkant mit dem Dach voraus – gegen eine weiteren. Dabei wurde das Fahrzeug auseinandergerissen und geriet in Brand. Die Beifahrer wurden aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt.

Quellen:
Erstmeldung: Leser Edmund M.
Stuttgarter Nachrichten
Stuttgarter Zeitung
und andere Zeitungen

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Beifahrer stirbt bei illegalem Autorennen

Freitag, 6. August 2010 | 

shelby 1.8.2010, Mannheim

Mein Schwanz ist länger, mein Haus ist größer, mein Auto ist schneller… diese Kette könnte man endlos fortsetzen. Und sie trifft nicht nur auf Männer zu, sondern auch auf Frauen (Schmuck, Brüste, Schuhe) und eigentlich liegen die Quellen sogar im Tierreich (mehr Weibchen, größeres Revier, bunteres Gefieder).

Um so mehr würde man sich eigentlich wünschen, dass vernunftbegabte Wesen diese Kette durchbrechen. Zumal es dabei ja auch immer wieder Opfer gibt (Radikaler Islamismus = Mein Gott hat den Längeren…).

Und so dieses Mal auch in Mannheim, als zwei Brüder unter sich klären wollten, wer schneller von A nach B kommt.

Dazu lieferten sie sich in der Nacht ein Privatrennen, an dem das Opfer unvorsichtigerweise als Beifahrer teilnahm. Konnte ja nicht gut ausgehen!

Und so kam der Jüngere – als beide von Zeugen geschätzte 150 km/h drauf hatten – in einer Baustelle von der Straße ab und bretterte schließlich in mehrere Bäume und in eine Laterne. Das wiederum erschwerte zusätzlich noch die Rettung, da sie unter Strom stand. Der Copilot starb am Unfallort. Der kleine Bruder ist schwer verletzt (schwere Schädelverletzungen). Sein Zustand ist kritisch. Und der große Bruder (mit 0,9 Promille) schweigt.

Was soll er auch sagen? Oops, dumm gefahren?

Quellen:
Südwest Presse
Morgenweb

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Darwinpreisträger Juli 2010

Freitag, 6. August 2010 | 

Ein schöner Urlaub ist vorbei… und wieder mal ein Monat. Hier also der Träger des deutschen Darwinpreises im Juli 2010.

Es gab eine Menge seltsamer Fälle. Zum Beispiel den eines Joggers, der auf der Mauer joggte und auf eine Uferböschung stürzte.

Oder den Fall des Mannes, der aus einer alten Fabrik einen Verteilerkasten klauen wollte, um ihn im Garten aufzustellen… und der übersah, dass an dem Teil noch Starkstrom lag.

Doch Sieger nach Punkten ist im Juli der Harleyfahrer geworden, der mit seiner nicht zugelassenen Maschine, ohne Führerschein einen Wagen überholen wollte und dabei über eine Verkehrsinsel schoss, die ihn auf die Kreuzung katapultierte…

Hier zu lesen…

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URLAUB

Sonntag, 18. Juli 2010 | 

Alle machen Urlaub, wir auch!

Bis August gibt es hier nichts neues… also geht in die Sonne… und fahrt vorsichtig!

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