Home

Der Darwinpreis 2011 ist vergeben!

Mittwoch, 25. Januar 2012 | 

Die Abstimmung endete am 24. Januar 2012 und das Ergebnis hat wohl keinen überrascht.

589 Leser haben teilgenommen und aus den Gewinnern jeden Monats den Gewinner des Jahres 2011 gewählt.

Am wenigsten preiswürdig erschien meinen Lesern der Kleinwagenfahrer, der immer weiter überholen musste. Ihn hielten nur 3 Personen für erwähnenswert.

Die Plätze 2 bis 4 waren ungefähr gleichstark bewertet. Da war der Arzt, der bei einer Aufzugreparatur zerquetscht wurde. Der Pizzeriabesitzer im getunten BMW und ein Mann, der ein Ölfass mit der Flex öffnen wollte.

Doch auf den ersten Platz gelangte das deutsch-türkische Ehepaar, das seine Ferienwohnung mit einer Selbstschussanlage gesichert hatte – und dann vergaß, diese auszuschalten. Sie bekamen 270 Stimmen, also 46%.

Gratulation!

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Stimmen, Note: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



Abseits der Piste Lawine ausgelöst

Montag, 23. Januar 2012 | 

Quelle: Sicherheitsdirektion Vorarlberg21.1.2012, Skigebiet Golm, Österreich

Die meisten Einsätze der Skirettung erfolgen aufgrund der Risikobereitschaft, Dummheit, Selbstüberschätzung und Verständnisschwierigkeiten der Skifahrer.

Solange alle brav auf vorbereiteten Pisten fahren und dort die Regeln beachten, läuft der Betrieb störungsfrei. Sobald aber einer aus der Reihe tanzt, gibt’s massig Arbeit.

So auch wieder letztes Wochenende…

Ein 18-jähriger Skifahrer aus Baden-Württemberg meinte, er müsse ganz alleine die Pisten verlassen und sich – trotz Lawinenwarnungen – abseits der Piste 9 vergnügen. Natürlich ohne Begleitung, ohne Lawinenpiepser und ohne Sinn und Verstand!

Bei seiner kleinen Extratour löste er eine Lawine aus und ein Schneebrett von etwa 100 Metern Breite schoss ins Tal.

Der Junge wurde dabei mitgerissen und stürzte dort über die Felswand, wobei er sich das Genick brach. Daraufhin begrub ihn die Lawine noch.

Insgesamt beteiligten sich 103(!) Einsatzkräfte an der Suche und Bergung des Verunglückten. Das Gebiet war übrigens durch einen Zaun und Hinweistafeln abgesperrt.

Quellen:
Meldung: Lady Allista
ORF

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (16 Stimmen, Note: 4,13 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



Mercedesfahrer stirbt im Überholverbot

Freitag, 20. Januar 2012 | 

19.1.2012, Emstek bei Cloppenburg

Der ADAC hat vor nicht allzu langer Zeit die Ergebnisse eines interessanten Langzeitversuchs veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass es sich nicht lohnt, auf Land- und Bundesstraßen zu überholen.

Man schlängelt sich durch den Gegenverkehr. Muss ständig wieder in enge Lücken einscheren. Setzt sich hohem Fahrstress aus. Und wofür? An der nächsten Ampel, am nächsten Stoppschild, steht genau der Laster direkt hinter einem, den man gefährlich überholt hat.

Während der Zeitgewinn kaum feststellbar ist, steigt die Gefahr ums Vielfache.

Was mich interessieren würde: Wie viele Menschen haben diesen Bericht gelesen und fahren trotzdem weiter wie die gesengte Sau?

Und es sind generell zwei Gruppen von Autofahrern, die das machen. Zum einen die jungen Burschen. Hormongetränkt, risikobereit… jung eben.

Zum anderen die Fahrer PS-starker Karossen – in allen Altersklassen.

Einen Mercedesfahrer erwischte es jetzt bei Emstek.

Wie die buchstäblich gesengte Sau raste er auf der B72 vorwärts. Er nutzte jede Gelegenheit, um trotz Gegenverkehr, schlechter Sicht und Überholverbot(!) zu überholen. Seine gefährlich Fahrweise brachte die anderen Fahrer bereits dazu, für ihn Lücken zu machen.

Im nächsten Überholverbot setzte er "zum großen Wurf" an und überholte gleich eine ganze Gruppe von Fahrzeugen.

Leider übersah er einen holländischen Sattelschlepper. Dessen Fahrer versuchte noch erfolglos auszuweichen und dann knallte es.

Der Fahrer wurde schwer verletzt, eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Sein Hund überlebte leicht verletzt.

Quellen:
Erstmeldung Richard (Danke)
Nonstopnews
NWZ online

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Stimmen, Note: 4,28 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



Vogelkundler erfriert in Tongrube

Mittwoch, 18. Januar 2012 | 

tongrube15.1.2012, Ebernhahn

Einer der besten Schulausflüge meiner Grundschulzeit ging in eine Tongrube. Unter Aufsicht durften wir dort rumstöbern und fanden viele Versteinerungen.

Bei Regen allerdings verwandeln sich diese Gruben in klebrige, matschige Fliegenfallen – für menschliche Fliegen.

Wenn dann auch noch etwas Eis dort liegt und eventuell Abbaulöcher verbirgt, dann sollte man sich fernhalten.

Aus diesem Grund ist auch das Betreten der Tongrube Eintracht bei Ebernhahn für betriebsfremde Personen verboten. Überall verwehren Zäune und Schilder den Eingang.

Man muss sich schon etwas Mühe geben, um dort einzudringen. Diese Mühe machte sich ein Mann, der in der Gegend als Hobby-Ornithologe bekannt war.

Als man ihn nach dem Wochenende tot in der Grube fand, hatte er ein Fernglas und eine Zähluhr bei sich. Es deutet alles darauf hin, dass er dort Vögel beobachten und auch zählen wollte.

Allerdings ist er bei seinem Gang dann wohl in ein Tonloch eingebrochen, das unter einer (zu) dünnen Eisschicht verborgen lag.

Bis zur Hüfte sank er in die klebrige Masse ein und konnte sich daraus aus eigener Kraft nicht befreien.

Da er auch kein Handy bei sich hatte, konnte er keine Hilfe rufen. Und so verstarb er in der einsamen Tongrube. Man geht davon aus, dass er dort erfror.

Übrigens hatte er die Grube bereits mehrfach widerrechtlich betreten und war vom Gelände verwiesen worden.

Auch ein interviewter Vogelkundler versteht diesen Fall nicht, weil es im Winter für Ornithologen in einer Tongrube nichts interessantes zu sehen gibt.

Am Montagmorgen wurde er dann bei Schichtbeginn von Arbeitern der Tongrube gefunden.

Quellen:
Rhein Zeitung
WW Kurier
Volksfreund

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (31 Stimmen, Note: 4,81 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



S-Bahn überfährt Graffiti-Sprüher

Mittwoch, 11. Januar 2012 | 

10.1.2012, Hamburg

der 26-jährige Graffiti-Sprayer Norman Z . aus dem Kreis Stormarn war wegen seiner Schmierereien bereits polizeibekannt. Und man kann davon ausgehen, dass er auch jetzt unterwegs war, um sein Ego durch mutwillige Sachbeschädigungen aufzupolieren. Jedenfalls fand die Polizei bei ihm einen Rucksack voller Spraydosen. Und er war sicher nicht nachts gegen 23:00 Uhr auf den Gleisen der Hamburger S-Bahn unterwegs, um dort einen verkratzten Autokotflügel zu lackieren.

Zwischen den Haltestellen Sternschanze und Dammtor tauchte er plötzlich im Scheinwerferkegel der S 31 auf. Der arme Zugführer versuchte zwar noch eine hektische Vollbremsung, hatte aber leider keine Chance – so wie auch wie Norman Z.

Eine Notärztin stellte einen Herzstillstand fest, konnte ihn aber dennoch reanimieren. Doch leider hörte es im Krankenhaus endgültig auf zu schlagen.

Auch in seiner Heimatstadt war er mehrfach polizeiauffällig geworden und zeichnete für eine größere Zahl verschiedener Straftaten verantwortlich.

Im übrigen ist das im Bereich Hamburg alleine dieses Jahr (also in den letzten 11 Tagen!) der dritte Tote auf S-Bahngleisen

Quellen:
Erstmeldung: Ole (Danke)
Hamburger Abendblatt
Die Welt

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (35 Stimmen, Note: 4,20 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


2 Kommentare »



Unfall mit selbstgebastelter Kreissäge

Dienstag, 10. Januar 2012 | 

kreissaege9.1.2012, Garsten, Österreich

Die Idee, auf die der Österreichische Rentner gekommen war, war ebenso hirnrissig wie gefährlich. Doch er zog sein Projekt gnadenlos durch!

Eine Handkreissäge wollte er als Tischkreissäge benutzen. Dazu spannte er das Gerät umgekehrt, mit dem offenen Sägeblatt nach oben, in einen Schraubstock ein.

Weil er aber beide Hände zum Sägen brauchte, musste er irgendwie den Schalter "überlisten". Zu diesem Zweck umwickelte er den mit Draht, um einen Dauerbetrieb zu erreichen.

Dann legte er los…

Und schneller als er gucken konnte, passierte es auch schon: Mit seiner Handwurzel geriet er ins Sägeblatt und zog sich eine etwa 10 cm lange, stark blutende Wunde zu.

Er schaffte es noch bis in sein Haus, wo er seine Lebensgefährtin alarmierte. Die rief dann die Rettungskräfte an. Doch in der Zwischenzeit verblutete der Hobbybastler und er konnte auch nicht mehr vom Notarzt reanimiert werden.

Quellen:
Erstmeldung Martin (Danke)
ORF
Kleine Zeitung
nachrichten.at

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (41 Stimmen, Note: 4,63 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Ein Kommentar »



Rennen? Mit Vollgas in den Kreisel

Montag, 9. Januar 2012 | 

kreisel8.12.2012, Ittigen, Schweiz

Die Presseberichte sind nicht eindeutig und reden davon, dass ein 21-Jähriger "von seiner Spur abkam". Allerdings deutet ein Video darauf hin, dass er vielmehr auf seiner Spur geblieben ist…

Hier kann man sich das Video einer Überwachungskamera ansehen, dass den Wagen kurz vor dem Unfall zeigt. Ganz offensichtlich liefern sich da zwei sehr schnell fahrende Autos ein Rennen. Dann geraten die Autos aus dem Bild und direkt darauf hört man quietschende Bremsen sowie einen mordsmäßigen Knall.

Ein 21-jähriger Peugeotfahrer war mit vier Freunden unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Er raste auf den Kreisel zu und beschleunigte angeblich sogar noch. Dann aber war es bereits zu spät: Ungebremst bretterte er in die Betonumrandung einer turmartigen Kreiselverzierung.

Der Fahrer war sofort tot, sein Beifahrer schwer verletzt. Die drei Passagiere auf dem Rücksitz mussten ebenfalls ins Krankenhaus.

Quellen:
Lesermeldung von Satyr (Danke)
Blick
Berner Zeitung
Tagesanzeiger

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (24 Stimmen, Note: 3,92 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



In Betonrohr eingeklemmt

Sonntag, 8. Januar 2012 | 

rohr5.1.2012, Bad Vilbel

Ich leide nun nicht gerade an Klaustrophobie, aber in ein 60-Zentimeter-Betonrohr würde ich ohne verdammt guten Grund nicht robben.

Und dieser Grund müsste schon besser sein, als ein kleiner Köter, der dort reingekrochen ist.

Doch Jäger Norbert W. tat genau das… Seine Jagdterrierhündin Nora war in eine Röhre gelaufen, die normalerweise dazu dient, starke Regengüsse in den Fluss zu leiten. Warum die Hündin in das mit Wasser und Matsch gefüllte Rohr gelaufen war, werden wir nie erfahren. Sie starb nur wenige Meter von ihrem Besitzer entfernt.

Der Geschäftsführers des hessischen Jagdverbands kann verstehen, dass der Jäger seinem Hund hinterher kletterte – als unüberlegte Spontanreaktion. Aber auch er hält es für vernünftiger, in so einem Fall Hilfe zu holen.

Jedenfalls robbte Norbert W. rund 30 Meter in das dunkle Rohr und dort verstarb er dann leider, aus noch unbekannten Gründen. Momentan wird spekuliert, dass er vielleicht erstickte.

Nachdem man ihn vermisst gemeldet hatte, gingen Suchtrupps los und Spürhunde machten ihn schließlich in dem Wasserüberlauf aus.

Quellen:
Erstmeldung Theo (Danke!)
Frankfurter Rundschau
Focus
Spiegel
Wetterauer Zeitung

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (24 Stimmen, Note: 3,54 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



Abstimmung zum Darwinpreis 2011

Dienstag, 3. Januar 2012 | 

Und wieder ist ein aufregendes Jahr vorbei…

In 2011 gab es viele ungewöhnliche Fälle und einige führen nach wie vor die Top 5 an. In jedem Monat haben meine Leser abgestimmt und aus vielen Berichten den gewählt, der ihnen am “preiswürdigsten” erschien.

Von diesen “Monatsgewinnern” wird nun einer ausgewählt, um den Darwinpreis 2011 verliehen zu bekommen. Ihr stimmt ab! (Jeder nur ein Kreuz! ;-) )

Jeder Link öffnet sich auf einer neuen Seite. Die Abstimmung endet am 24. Januar 2011 um Mitternacht.

Wer wird Darwinpreisträger 2011

Stimmen total: 589

Loading ... Loading ...

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Stimmen, Note: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »



Darwinpreisträger Dezember 2011

Dienstag, 3. Januar 2012 | 

Im Dezember gab es überraschend viele Fälle von zu hoher Geschwindigkeit in Tateinheit mit unangeschnalltem Fahren. Zum Beispiel hier und hier.

Es gab illegal getunte Autos und besserwisserische Gletscherwanderer.

Doch die Höchstwertung und damit den Darwinpreis Dezember 2011 bekommt der Zahnarzt aus Berlin, der einen uralten Aufzug selbst wieder in Gang bringen wollte und von diesem zerquetscht wurde.

Ähnliche Artikel:


Wie bewertest Du diesen Fall? Stimme ab!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, Note: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Google+


Beitrag kommentieren »